Mittwoch, 01. Oktober 2014

Siegerentwurf wird am Freitag gekĂĽrt

Neues zum Gelände der alten Martinsschule

Ladenburg, 03. Juli 2013. (red/pm) Die Bewerber um das Gelände der alten Martinsschule werden ihre städtebaulichen Entwürfe stattfindenden Workshop weiter bearbeiten und konkretisieren. [Weiterlesen...]

Amnesty-Gruppe Ladenburg-Schriesheim präsentiert Sängerin Barbara Zechel

„Wenn ich mir was wünschen dürfte“

Ladenburg, 09. Januar 2013. (red/pm) Unter dem Motto „Wenn ich mir was wünschen dürfte“ tritt Barbara Zechel am 25. Januar im Domhofsaal in Ladenburg auf. Die Amnesty-Gruppe Ladenburg- Schriesheim hat die Sängerin wegen des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar eingeladen. Es werden Lieder von 1930 bis 1942 präsentiert, die im Dritten Reich verboten waren.

Sängerin und Schauspielerin Barbara Zechel

Sängerin und Schauspielerin Barbara Zechel. Foto bereitgestellt durch Amnesty-Gruppe

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar lädt die Amnesty Gruppe Ladenburg -Schriesheim zu einem heiteren, besinnlichen Abend am Freitag, den 25. Januar 2013 um 20.00 Uhr in den Domhofsaal in Ladenburg ein.Die Sängerin und Schauspielerin Barbara Zechel präsentiert bekannte und weniger bekannte Lieder, Schlager voller Witz und Wärme, Sehnsucht und Hoffnung, die bis heute ihre Wirkung nicht verloren haben. Alle sind in den Jahren zwischen 1930 und 1942 entstanden und stammen aus der Feder jüdischer und anderer Komponisten, die aus Hitler-Deutschland emigrieren mussten. Damals wurden sie von Jung und Alt geträllert und dann, von einem auf den anderen Tag, waren sie plötzlich verboten!

Mit Zwischentexten und Einblicken in die KĂĽnstler-Biographien stellt Barbara Zechel den historischen Zusammenhang dar, in denen die Texte entstanden sind.

Karten im Vorverkauf zu € 13,- in der Buchhandlung am Rathaus, bei Seitenweise bücher am markt; an der Abendkasse € 15,-

Befestigte Gutshöfe und Herrensitze

Keltische Viereckschanzen

Ladenburg, 03. Dezember 2012. (red/pm) Die ländliche Besiedlung Südwestdeutschlands in spätkeltischer Zeit (2./1. Jh. v. Chr.) Am Donnerstag, dem 6. Dezember 2012 um 19 Uhr im Ladenburger Rathaus (Domhofsaal), Hauptstr. 7.

Information des Lobdengau-Museums:

“Seit langer Zeit beschäftigt sich die archäologische Forschung mit den rätselhaften keltischen „Viereckschanzen“, die sich teilweise bis heute als eindrucksvolle rechteckige Wall-Graben-Anlagen erhalten haben. Anfangs waren verschiedene funktionale Deutungen in der Diskussion, ab den 1960er Jahren schien eine kultische Funktion im Sinne von keltischen HeiligtĂĽmern gesichert. Doch groĂźflächige Grabungen in Baden-WĂĽrttemberg und Bayern fĂĽhrten seit etwa 20 Jahren dazu, dass die Viereckschanzen heute als wesentliches Merkmal des ländlichen Siedelwesens der Spätlatènezeit gesehen werden.

Die Anlagen vereinen durchaus unterschiedliche Funktionsaspekte: Befestigung, Herrensitz, Versammlungsort, Stapelplatz fĂĽr landwirtschaftliche GĂĽter, vielleicht auch Platz fĂĽr kultische Handlungen. In Ladenburg wurde eine solche Viereckschanze 1980 von Dr. Berndmark Heukemes entdeckt – sie ist bislang die einzige bekannte Anlage im NeckarmĂĽndungsgebiet. Bei der archäologischen Untersuchung konnten zahlreiche Objekte geborgen werden, die auf Fernhandelsbeziehungen der keltischen Hofherren im 2. und 1. Jh. v. Chr. hinweisen. Diese Funde werden derzeit erstmals im Lobdengau-Museum der Stadt Ladenburg präsentiert.”

Vortrag, Lesung und Diskussion zum 50. Todestag

Hermann Hesse: “Zauberformeln mit Heilkraft”

Ladenburg, 26. September 2012. (red/pm) Vor 135 Jahren, am 2. Juli 1877, wurde Hermann Hesse geboren, und am 9. August jährte sich sein Todestag zum 50. Mal. Das Interesse am Werk des großen Dichters ist ungebrochen, und lebendiger denn je.

Information der Ev. Kirchengemeinde Ladenburg:

“Leider oft verkannt und zu Lebzeiten zu wenig gewĂĽrdigt ist es Hermann Hesse doch gelungen, uns ein zeitloses Werk zu hinterlassen, das die Tiefe der SeelenberĂĽhrung mit literarischem Anspruch verbindet. Den Abend gestaltet Volker Michels, der Herausgeber der Werke Hermann Hesses im Suhrkamp Verlag, Berlin am Freitag, 5. Oktober, 19.30 Uhr im Domhofsaal des Neuen Rathauses Ladenburg, Hauptstr. 9.

Buchhandlung „Seitenweise BĂĽcher am Markt“ und Evangelische Kirchengemeinde Ladenburg laden dazu herzlich ein. Eintritt: 8 Euro, SchĂĽler und Studenten 5 Euro. Der Erlös flieĂźt dem Neubau des „Hospiz Louise“ in Heidelberg zu.”

Polizeireform: Info-Veranstaltung in Ladenburg

Landespolizeipräsident Hammann erklärt Veränderungen

Ladenburg/Rhein-Neckar, 09. März 2012. (red/pm) Auf Einladung der Grünen kommen Landespolizeipräsident Dr. Wolf Hammann sowie Gerhard Klotter, Inspekteur der Polizei und früherer Mannheimer Polizeipräsident nach Ladenburg, um den Bürgerinnen und Bürgern die geplante Polizeireform zu erläutern.

Hinweis der Redaktion: Sicherlich ist mit groĂźem Interesse zu rechnen – so dĂĽrften sich alle BĂĽrgermeister einfinden. Vor kurzem hatten die OberbĂĽrgermeister im Rhein-Neckar-Kreis einen Protestbrief an das Innenministerium verfasst (“Die Menschen verstehen ihre Veränderungspläne nicht.”). In Weinheim hat sich eine BĂĽrgerinitiative zur Rettung der Kriminalpolizeilichen AuĂźenstellen gegrĂĽndet.

Information des Landtagsabgeordneten Uli Sckerl:

„Es bleibt dabei: Die Sorgen und Bedenken der Bürger über befürchtete negative Auswirkungen einer Polizeireform nehme ich, nehmen wir in der Koalition in Stuttgart, sehr ernst. Wir stellen uns deshalb gerne dem Gespräch“, sagte der Landtagsabgeordnete Uli Sckerl angesichts der kontroversen Diskussion um die Polizeireform in der Kurpfalz.

Ihm ist es wichtig, die Polizeireform aus dem sonst üblichen Schlagabtausch der Politik heraus zu halten. „Deswegen muss man beachten, dass die Reformvorschläge von Fachleuten der baden-württembergischen Polizei selbst erarbeitet und nicht von Politikern erdacht wurden.

Die Politik hat sich ganz bewusst aus diesem Erarbeitungsprozess herausgehalten. Man sollte der Polizei deswegen nicht leichtfertig unterstellen, dass sie die Sicherheit unserer BĂĽrger aufs Spiel setzen will,

argumentiert er weiter. Jetzt gehe es darum, die Reform einmal unvoreingenommen zu prĂĽfen.

Landespolizeipräsident Dr. Wolf Hammann kommt nach Ladenburg. Bild: Polizei

Um über die Hintergründe und Ziele der Polizeireform und ihre Auswirkungen in der Rhein-Neckar-Region sachgerecht zu informieren und allen Beteiligten sowie der interessierten Bürgerschaft Gelegenheit zum Gespräch zu geben, lädt Uli Sckerl mit seinen Landtagskolleginnen und – kollegen aus der Kurpfalz zu einem Informationsabend ein.

Am Montag, 19. März 2012, kommen deswegen Dr. Wolf Hammann und Gerhard Klotter nach Ladenburg.

Dr. Hammann ist Landespolizeipräsident in Baden-Württemberg seit 2009, vorher war er Vizeregierungspräsident in Tübingen.

Gerhard Klotter kennt die Metropolregion wie aus der Westentasche, war er doch vor seiner Ernennung als Inspektor der baden-württembergischen Polizei Polizeipräsident in Mannheim. Im Jahr 2011 wurde er dann zum obersten uniformierten Polizisten in Baden-Württemberg berufen.

Beide werden die Vorschläge der Polizeifachleute vorstellen und sich der Diskussion stellen. Dabei werden auch die besonders intensiv diskutierten Vorschläge zur Neuorganisation der Kriminalpolizei eine Rolle spielen.

Die Grünen wollen damit allen Entscheidungsträgern in der Region und den besorgten Bürgern Gelegenheit zum Gespräch mit den Spitzenleuten aus dem Innenministerium geben. Sie verbinden ihre Einladung mit dem Appell, „Informationen aus erster Hand zu erhalten und die Gelegenheit wahrzunehmen, Kritik und Bedenken direkt bei den Entscheidern einzuspeisen“, so Sckerl abschließend.

Info: Informationsabend der GrĂĽnen zu den HintergrĂĽnden und Zielen der Polizeireform und ihren Auswirkungen in der Kurpfalz mit:

Dr. Wolf Hammann, Landespolizeipräsident und

Gerhard Klotter, Inspekteur der Polizei

Montag, 19. März 2012, 19 Uhr

Ladenburg, Domhofsaal