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	<description>Nachrichten &#38; Informationen</description>
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		<title>Wir wünschen eine gute Fasnachtszeit - Umzug der Redaktion</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 12:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rhein-Neckar, 20. Februar 2012. (red) Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern eine schöne Fasnachtszeit. Wir selbst nutzen die Tage, um unsere neue Redaktion in Mannheim einzurichten. Der Umzug hat stattgefunden &#8211; jetzt muss noch einiges eingerichtet werden. Ab Donnerstag, den 23. Februar 2012 berichten wir wieder aktuell. Einen schönen Tag wünscht Ihre Redaktion Copyright &#169; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p><strong>Rhein-Neckar, 20. Februar 2012. (red) Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern eine schöne Fasnachtszeit. Wir selbst nutzen die Tage, um unsere neue Redaktion in Mannheim einzurichten. Der Umzug hat stattgefunden &#8211; jetzt muss noch einiges eingerichtet werden. Ab Donnerstag, den 23. Februar 2012 berichten wir wieder aktuell.</strong></p>
<p>Einen schönen Tag wünscht<br />
Ihre Redaktion</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><img src="http://www.ladenburgblog.de/?ak_action=api_record_view&id=8422&type=feed" alt="" /><p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.ladenburgblog.de%2F2012%2F02%2F20%2Fwir-wunschen-eine-gute-fasnachtszeit%2F&amp;title=Wir%20w%C3%BCnschen%20eine%20gute%20Fasnachtszeit" id="wpa2a_4"><img src="http://istlokal-medien.de/ladenburgblog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Schule hat dabei des öfteren „gebebt“. - Das Mannheimer Prinzenpaar zu Gast in der Martinsschule</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 17:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Ladenburg, 16.Februar.2012. (red/pm) Durch den Besuch des Mannheimer Prinzenpaars, Prinzessin Eva-Maria I. und Prinz Marco der I., wurde dieses Jahr der Schulfasching der Martinsschule geadelt. Für die passende Stimmung beim Tanzen sorgte die Schülerband “Crazy Schülers”, so wie DJ Martin Gehring. Höhepunkt der Veranstaltung war der mit Gummibärchen prämierte Kostümwettbewerb. Information der Martinsschule: “Fetzige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<div id="attachment_8405" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-8405" src="http://www.ladenburgblog.de/files/2012/02/Fasching-2012.jpg" alt="" width="600" height="450" /><p class="wp-caption-text">Mannheimer Prinzenpaar, Prinzessin Eva-Maria I. und Prinz Marco der I.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ladenburg, 16.Februar.2012. (red/pm) Durch den Besuch des Mannheimer Prinzenpaars, Prinzessin Eva-Maria I. und Prinz Marco der I., wurde dieses Jahr der Schulfasching der Martinsschule geadelt. Für die passende Stimmung beim Tanzen sorgte die Schülerband “Crazy Schülers”, so wie DJ Martin Gehring. Höhepunkt der Veranstaltung war der mit Gummibärchen prämierte Kostümwettbewerb.</strong></p>
<p><em>Information der Martinsschule:</em></p>
<p>“Fetzige und ausgelassene Stimmung herrschte in der toll dekorierten Aula der Martinsschule Ladenburg. Die Lehrerinnen der SMV Frau Julia Knebelspieß und Frau Nicole Kailich führten mit Witz und Humor durch das Programm. Alle Schülerinnen und Schüler, sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren originell verkleidet und freuten sich über die bevorstehenden Tanz – und Showeinlagen der unterschiedlichen Klassenstufen.</p>
<p>Die Schule hat dabei des öfteren „gebebt“. Eingeheizt von der Schülerband „Crazy Schülers“ mit Martin Gehring und Monika Herber waren die Songs „Wochenende“, „Urlaub“ sowie „Nun ist es soweit!“ eine erste Rakete im Programm, viele rockten mit, wie auch bei der anschließenden Disco-Musik, die DJ Martin Gehring vorbereitet hatte.</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-8408" src="http://www.ladenburgblog.de/files/2012/02/Fasching_2-.jpg" alt="" width="600" height="284" /></p>
<p>Weitere Programmpunkte waren: „Der Hexentanz“ der Klasse 4, das „Manamana“ der Berufsschulstufe, sowie der „Malertanz“ der Klasse 9. Dabei wurde eine lebende „Litfaßsäule“ von den Schülerinnen und Schülern gekonnt bemalt.<br />
Immer wieder füllte sich die Tanzfläche. Und dann war es soweit: Das Mannheimer Prinzenpaar, Prinzessin Eva-Maria I. und Prinz Marco der I. mit einer kleinen Gardebegleitung betraten die Bühne. Ein tolles und aufgewecktes Paar, das vom Schulleiter Kurt Gredel in seinem Tierkostüm mit einem kräftigen „MUUH“ und „Ahoi“ begrüßt wurde. Der Funken des Paares sprang gleich auf die gesamte Faschingsgemeinde über.</p>
<p>Zusammen mit der Klasse 5 wurde das Fliegerlied angestimmt und von allen getanzt. Dann verließen beide die Bühne, konnten von den Schülerinnen und Schülern befragt, berührt und in voller Pracht bestaunt werden. Ein Prinzenpaar zum Anfassen – beide lobten die tollen Kostüme und die ausgelassene Stimmung in der Aula.</p>
<p>Beide werden ihre Eindrücke in ihrer Amtszeit nicht vergessen, wie sie beim Hinausgehen versicherten. Gespannt erwarteten alle nun die Kostüm-Preisverleihung zum Abschluss der Veranstaltung. Den ersten Preis erhielt „ein besonders hübsches Mädchen“ (Jonathan M.), den zweiten Preis ein „Hippie – kunterbuntes Blumenkostüm, mit grünen Schuhen“ (Anna M.) sowie den dritten Preis eine wundersame Hexe (Helena B.). Als Preise gab es große Tüten Gummibärchen. Somit ging die Faschingsfeier der Martinsschule zu Ende. Wir freuen uns auf das nächste Jahr.”</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><img src="http://www.ladenburgblog.de/?ak_action=api_record_view&id=8401&type=feed" alt="" /><p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.ladenburgblog.de%2F2012%2F02%2F16%2Fdie-schule-hat-dabei-des-ofteren-%25e2%2580%259egebebt%2F&amp;title=Die%20Schule%20hat%20dabei%20des%20%C3%B6fteren%20%E2%80%9Egebebt%E2%80%9C." id="wpa2a_8"><img src="http://istlokal-medien.de/ladenburgblog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Er hat meine Seele zerstört&#8221; - Sieben Jahre Haft für versuchten Mord und schwere Körperverletzung</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 16:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reportage]]></category>
		<category><![CDATA[Landgericht Mannheim]]></category>
		<category><![CDATA[Mordversuch]]></category>
		<category><![CDATA[Sabrina Hausen]]></category>
		<category><![CDATA[Strafprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Meinerzhagen]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Heddesheim/Mannheim/Rhein-Neckar, 16. Februar 2012. (red/jt) Mit einem &#8220;Kragenschnitt&#8221; rund um den Hals wollte der 29-jährige Stefan H. seine Chefin töten. Gestern wurde er zu sieben Jahren Haft für versuchten Mord und schwere Körperverletzung durch das Landgericht Mannheim verurteilt. Die Tat ist ensetzlich &#8211; das Opfer körperlich entstellt, ihre Seele krank. Von Jörg Theobald Es [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<div id="attachment_6578" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-6578" src="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog/files/2012/02/lgmannheim-1.jpg" alt="" width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">Stefan H. wurde vom Mannheimer Landgericht zu sieben Jahren Haft wegen eines heimtückischen Mordversuchs verurteilt.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Heddesheim/Mannheim/Rhein-Neckar, 16. Februar 2012. (red/jt) Mit einem &#8220;Kragenschnitt&#8221; rund um den Hals wollte der 29-jährige Stefan H. seine Chefin töten. Gestern wurde er zu sieben Jahren Haft für versuchten Mord und schwere Körperverletzung durch das Landgericht Mannheim verurteilt. Die Tat ist ensetzlich &#8211; das Opfer körperlich entstellt, ihre Seele krank.</strong></p>
<p>Von Jörg Theobald<strong><br />
</strong></p>
<p>Es ist Dienstag der 07. Juni 2011. Stefan H. hat heute keinen Dienst hinter der Theke einer Ladenburger Gastronomie. Vermutlich wegen des dort herrschenden guten Klimas und des guten Verhältnises der Kollegen untereinander besucht er am Nachmittag seine Kolleginnen im Gastronomiebetrieb.</p>
<p>Im Gespräch kommt man auf das Thema Zierfische. Stefan H., selbst im Besitz zweier Aquarien, bietet seiner sehr an dem Thema interessierten Schichtleiterin an, ihr seine Aquarien am Abend zu zeigen. Da er weiß, dass sie Prosecco mag, bietet er ihr an, dabei zusammen ein Gläschen zu trinken. Sein späteres Opfer sagt zu, Stefan H. verlässt später den Gastronomiebetrieb.</p>
<p>Kurze Zeit danach sagt seine Kollegin mit Hinweis auf den Geburtstag der Mutter ab. Bei ihnen ist es Usus, in den Geburtstag hinein zu feiern. Daher könne sie leider nicht kommen. Stefan H. antwortet knapp mit: „Das ist okay.“</p>
<h3><strong>Ahnungsloses Opfer</strong></h3>
<p>Was bis zum Abend passierte, ist nicht mehr genau nach zu vollziehen. Stefan H. schreibt seiner Schichtleiterin gegen 22 Uhr nochmals eine SMS, ob sie ihn nach Dienstschluss nach Hause fahren könne. Sein Auto springe nicht an. Das Opfer schreibt ebenfalls per SMS, dass das in Ordnung sei. Spätestens jetzt hat Stefan H. die spätere Tat beabsichtigt, so die Ansicht der Strafkammer.</p>
<p>Kurz nach Mitternacht fährt die Schichtleiterin den Kollegen nach Hause, kurz vor der Ankunft bittet Stefan H. sie, umzukehren. Er habe seinen Haustürschlüssel im Auto vergessen. Die beiden fahren zurück, Stefan H. holt etwas aus seinem Fahrzeug – was ist für sein Opfer nicht zu erkennen.</p>
<h3><strong>Seltsames Verhalten</strong></h3>
<p>Erneut machen die zwei sich auf den Weg nach Heddesheim. Bereits während der Fahrt verhält sich Stefan H. sehr wortkarg und seltsam. Das Opfer versucht mehrfach sich mit ihm zu unterhalten. Aber schon jetzt reagiert Stefan H. kaum, später während der Tat spricht er dann kein einziges Wort.</p>
<p>Knapp 200 Meter vor seiner Wohnung bittet Stefan H. sein Opfer darum den Wagen anzuhalten und ihn rauszulassen. Die beiden verabschieden sich mit Küsschen auf die Wange.</p>
<h3><strong>Ein &#8220;Kragenschnitt&#8221; sollte die Kehle aufschlitzen</strong></h3>
<p>Im nächsten Moment zieht Stefan H. ein Küchenmesser aus der Jacke, setzt dem noch angeschnallten Opfer das Messer an den Hals und zieht die Klinge von rechts nach links durch. Unwillkürlich weicht das Opfer zurück. Das rettet ihr nach Ansicht der Sachverständigen das Leben. Wäre der 10 cm lange, sogenannte „Kragenschnitt“ 2-3 mm tiefer gewesen, hätte man die Blutung nicht mehr stoppen können.</p>
<p>Das Blut fließt in Strömen aus der massiv aufklaffenden Wunde. Das Opfer ist noch immer angeschnallt und vollkommen wehrlos. In Todesangst bricht die Frau in lautes, furchtsames Geschrei aus.</p>
<h3><strong>Kampf um ihr Leben</strong></h3>
<p>Mit einer „Psychofratze“ sticht Stefan H. weiter auf sein Opfer ein. Schnitt- und Stichwunden an Kinn, Armen und Beinen sind die Folge. Verzweifelt versucht sich das Opfer in der dunklen, engen Fahrerkabine mit Tritten zu wehren. Stefan H. sticht ihr dadurch in die Wade, anschließend verfängt sich die Klinge im Gurt des Opfers.</p>
<p>Stefan H. reißt die Klinge zurück, vermutlich wird die Klinge dabei bereits gelockert. Er dringt weiter auf sein Opfer ein. Die junge Frau greift verzweifelt mit den Händen in die offene Klinge, irgendwie gelingt es ihr, das Messer festzuhalten. Die bereits gelockerte Klinge löst sich und Stefan H. hält nur noch den Griff des Messers in der Hand.</p>
<p>Ohne das zu bemerken sticht er weiter auf sein Opfer ein. Das Opfer sagt später aus, zu diesem Zeitpunkt habe er vornehmlich auf den Unterleib gezielt.</p>
<p>Durch das panische Geschrei des Opfers verunsichert und aus Angst entdeckt zu werden, verlässt Stefan H. schließlich das Fahrzeug und entfernt sich in Richtung seiner Wohnung. Kurze Zeit später kehrt er zu dem Opfer zurück. In welcher Absicht ist nicht zu erkennen.</p>
<h3><strong>Panische Angst</strong></h3>
<p>Vermutlich durch das Geschrei flüchtet Stefan H. erneut. Das Opfer verlässt aus Angst vor einer erneuten Rückkehr des Täters den Wagen und läuft auf der Suche nach Hilfe blutüberströmt und völlig aufgelöst über die Straße.</p>
<p>Als erstes möchte ein junger Mann der Frau helfen, scheinbar aus Angst, es könne sich dabei um einen Freund des Täters handeln, der ihr noch weitere Gewalt antun will, weicht das Opfer zurück. Kurz darauf kommt eine Frau hinzu, gemeinsam wird ein herannahendes Fahrzeug angehalten. Glücklicherweise befindet sich unter den 4 Insassen ein als Sanitäter ausgebildeter Mann.</p>
<h3><strong>Der Täter kehrt zurück</strong></h3>
<p>Wenig später treffen auch Polizei und Rettungskräfte ein. Schaulustige sammeln sich auf der Straße. Auch Stefan H. kehrt erneut zurück und beobachtet als vermeintlich Schaulustiger das Geschehen.</p>
<p>Als das Opfer ihn erkennt und in Geschrei ausbricht, behauptet er:</p>
<blockquote><p>„Die hat doch angefangen.“</p></blockquote>
<p>Die Polizei nimmt ihn in Gewahrsam. Ein weiteres Messer, ein sogenanntes Springmesser, wird bei dem Verurteilten sichergestellt.</p>
<h3><strong>Grabesstille im Gericht</strong></h3>
<p>Während der Schilderung des Tathergangs durch den Richter herrscht Grabesstille im Raum. Das blanke Entsetzen steht den 23 Gerichtsbesuchern ins Gesicht geschrieben. Fassungslos schütteln viele den Kopf, vor allem die Frauen haben ihre Emotionen nicht im Griff, Tränen fließen.</p>
<p>Auch die Familie des Verurteilten ist geschockt, mit erstarrten Gesichtern schauen sie zur Anklagebank. Die Mutter des Täters weint. Eine der beiden Schöffinnen hält die ganze Zeit den Kopf gesenkt, ihr Gesicht ist gerötet und sie schnieft.</p>
<p>Auch Dr. Meinerzhagen, dem vorsitzenden Richter, einem hageren Mann mit schmalem Gesicht, ist das Entsetzen anzumerken. Während er den Tathergang schildert, räuspert er sich immer wieder, seine Stimme ist belegt.</p>
<p>Stefan H. schaut während der ganzen Zeit angespannt und betroffen in Richtung Boden. Auch er kämpft mit seinen Emotionen, immer wieder zucken seine Mundwinkel nach unten.</p>
<div id="attachment_6579" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-6579" src="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog/files/2012/02/lgmannheim2-1.jpg" alt="" width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">Erschütternde Schilderungen der Tat waren hier im Sitzungssaal 1 zu hören.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>&#8220;Auffällig unauffällig&#8221;</strong></h3>
<p>Während der Beweisaufnahme sagt Dr. Hartmut Pleines &#8211; Neurologe, Psychiater und Psychotherapeut sowie Facharzt für Forensische Psychiatrie – aus. Im Auftrag des Gerichts hat er ein Gutachten über Stefan H. erstellt. Er beschreibt ihn:</p>
<blockquote><p>„Stefan H. ist auffällig unauffällig.“</p></blockquote>
<p>Der Arzt trägt einen grauen Anzug, seine Stimme ist angenehm, weich und gleichmässig. Stefan H. sei ein freundlicher, zugewandter Mensch. Stets höflich und aufgeschlossen, eine manipulative Attitüde habe er nicht feststellen können.</p>
<p>Auffällig seien lediglich zwei Dinge. Zum einen der Konsum von psychotropen Substanzen. Schon seit dem sechzehnten Lebensjahr habe Stefan H. viele verschiedene Drogen konsumiert. Irgendwann kam auch Heroin dazu. Im Zeitraum von 2009 bis 2010 sei zudem eine geringe Suchtausprägung nachzuweisen. Während seiner Untersuchungshaft in der JVA habe er aber keinerlei Entzugserscheinungen gezeigt.</p>
<h3><strong>&#8220;Kaum Ecken und Kanten&#8221;</strong></h3>
<p>Daneben habe er ein „schlaff-apathisches Auftreten“, er wirke aggressionsgehemmt und zeige kaum Durchsetzungswille. Auch zeige er für sein Alter nur wenig Loslösung von seiner Familie. Insgesamt seien, und das ist aus Sicht des Gutachters für das Alter ungewöhnlich, kaum „Ecken und Kanten“ erkennbar.</p>
<p>Während der Tatausführung stand Stefan H. unter dem Einfluss eines Opiats. Eine Konzentration von 44 Nanogramm/Milliliter habe man im Blut gefunden. Das sei, so der Gutachter, aber durchaus im therapeutischen Bereich und zudem seien als Wirkung eher Müdigkeit, Schläfrigkeit und geistige Abwendung zu erwarten. Aggressives Verhalten werde dadurch nicht begünstigt.</p>
<p>Die Schuldfähigkeit des Täters beurteilte der Arzt als gegeben. Während der Tatausführung haben, so der Gutachter, bei Stefan H. keinerlei seelisch-geistigen Mängel vorgelegen.</p>
<h3><strong>Leben voller Angst</strong></h3>
<blockquote><p>„Er hat meine Seele zerstört“,</p></blockquote>
<p>sagt das Opfer vor Gericht aus. Und:</p>
<blockquote><p>Ich fühle mich entstellt.</p></blockquote>
<p>Die junge Frau ist nicht dazu in der Lage, einer Arbeit nachzugehen. Das wird auch noch auf unbestimmte Zeit so bleiben. Seit der Tat kann die Geschädigte auch ihre Wohnung nicht mehr betreten, sie lebt zur Zeit bei ihrer Mutter.</p>
<p>Immer wieder hat die heute 33-jährige Frau Panikattacken, Flashbacks an das Geschehen machen ihr zusätzlich zu schaffen. Die elterliche Wohnung kann sie alleine nicht verlassen, zu groß ist die Angst. Der Mordversuch hat ihr die Lebensfreude komplett genommen. Ihr Leben ist zerstört. Seit der Tat ist sie krank geschrieben &#8211; wie lange sie die Tat noch lähmen wird, ist nicht klar.</p>
<p>Auch in der Familie des Täters „steht kein Stein mehr auf dem anderen“, so der Strafverteidiger. Das einstmals harmonische Familienleben ist total zerrüttet, die Eltern sind zutiefst erschüttert. Unfassbar ist es auch für sie, dass ihr Sohn sich zum Herren über Leben und Tod aufgeschwungen hat.</p>
<h3><strong>Heimtückischer Mordversuch</strong></h3>
<p>Der vorsitzende Richter, Dr. Ulrich Meinerzhagen, begründet nach der Urteilsverkündung wie die Hohe Strafkammer zum Strafmaß kam. Anzurechnen seien das straffreie Vorleben des Täters sowie das Tatnachverhalten. Hierunter fallen das volle Geständnis und die freiwillige Zahlung von 20.000 Euro Schmerzensgeld.</p>
<p>Negativ lastete man Stefan H. an, dass die Tat vorsätzlich geschehen sei. Daran bestünde keinerlei Zweifel. Auch den Strafbestand der Heimtücke sah man als erwiesen an. Das noch angeschnallte und wehrlose Opfer habe zu keinem Zeitpunkt mit einem Angriff rechnen können.</p>
<p>Das von Stefan H. angegebene Motiv der Habgier sei zudem nicht haltbar. Er kenne die betrieblichen Abläufe. Ihm habe klar sein müssen, dass das Opfer die Tageseinnahmen nicht bei sich habe. Die Vorstellung, dass Stefan H. einen Mord für den kleinen Geldbetrag in der Börse des Opfers begehen wollte, bezeichnete das Gericht als „absurd“.</p>
<p>Richter Meinerzhagen sagte weiter, dass man keinerlei anderes Motiv habe finden können. Daher müsse man davon ausgehen, dass er aus „niederen Beweggründen“ gehandelt habe:</p>
<blockquote><p>Der Angeklagte handelte in dem Bewusstsein, dass er kein Motiv für diese Tat hatte.</p></blockquote>
<p>Anschließend schildert Richter Meinerzhagen detailliert den rekonstruierten Tathergang. Über eine Stunde führt er das Verbrechen genau aus. Stefan H. schaut währenddessen immer wieder zur Richterbank.</p>
<h3><strong>Die Frage nach dem &#8220;Warum&#8221; bleibt unbeantwortet.</strong></h3>
<p>Während seines Plädoyers verglich die Staatsanwaltschaft die Tat mit dem Film „Psycho“, genauer mit der Messerszene unter der Dusche. Im Gegensatz zur Geschädigten, habe das Opfer im Film aber noch die Möglichkeit gehabt, dem Angriff auszuweichen.</p>
<blockquote><p>Das Opfer hat ein unfassbares Trauma erlitten. Das Wort Alptraum reicht hier bei weitem nicht aus, um das Geschehen verbal zu bezeichnen.</p></blockquote>
<p>Auf Grund der hohen kriminellen Energie und dem Fehlen eines erkennbaren inneren Konfliktes forderte die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe in Höhe von acht Jahren.</p>
<p>Für die Vertreterin der Nebenklage, Sabrina Hausen, war die Frage nach dem „Warum“ von Anfang an die einzige Besonderheit in dem Verfahren. Das Motiv war ihrer Meinung nach vollkommen unglaubhaft:</p>
<blockquote><p>Hier liegt wohl ein anderes Motiv vor, für das sich der Täter zu sehr schämt, um es offenzulegen.</p></blockquote>
<p>Die freiwillige Zahlung der 20.000 Euro Schmerzensgeld, die man „irgendwie zusammengekratzt“ habe, hätten nur eine Strafmilderung zum Ziel. Zudem seien weitere Zahlungen seitens des Täters eher „nicht zu erwarten“.</p>
<p>Den Rechtsanspruch auf eine Strafmilderung durch den sogenannten „Täter-Opfer-Ausgleich“ erachtete die Anwältin als nicht gegeben. Sie forderte insgesamt elf Jahre Haft für den Angeklagten.</p>
<h3><strong>Rotlicht, Drogen, Spielhöllen</strong></h3>
<p>Für Verteidiger Steffen Lindberg war das unauffällige Leben seines Mandanten eine Maske. Man habe klare Hinweise, dass sein Mandant sich im Rotlicht-Milieu bewegte und häufiger in Spielhallen verkehrte. Das habe viel Geld verschlungen. Zudem färbe der Umgang mit den Menschen in einem solchen Milieu ab.</p>
<p>In einer Prozesspause sagte der Verteidiger Steffen Lindberg, für ihn sei jedes Ergebnis im einstelligen Bereich ein Erfolg.</p>
<p>Der andere Verteidiger, Peter Slania, bezeichnete die Forderung der Nebenklage nach elf Jahren Haft als „unverschämt“.</p>
<p>Mit sieben Jahren Haft und 40.000 Euro Schmerzensgeld blieb die Strafkammer deutlich unter diesen Forderungen.</p>
<p>&#8220;Unfassbar&#8221;, &#8220;nicht zu glauben&#8221;, &#8220;entsetzlich&#8221; ist von den Zuschauern zu hören, die tuschelnd nach dem Urteilsspruch den Saal verlassen.</p>
<p>Stefan H. werden Handschellen angelegt und er wird abgeführt. Da kein eindeutiges Motiv zu erkennen war, kann er dazu nicht therapiert werden &#8211; vermutlich muss er deshalb die sieben Jahre absitzen.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><img src="http://www.ladenburgblog.de/?ak_action=api_record_view&id=8414&type=feed" alt="" /><p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.ladenburgblog.de%2F2012%2F02%2F16%2Fer-hat-meine-seele-zerstort%2F&amp;title=%26%238220%3BEr%20hat%20meine%20Seele%20zerst%C3%B6rt%26%238221%3B" id="wpa2a_12"><img src="http://istlokal-medien.de/ladenburgblog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sieben Jahre Haft wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 17:04:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heddesheim/Mannheim/Rhein-Neckar, 15. Februar 2012. (red/jt) Nach drei Prozesstagen fällte das Landgericht Mannheim sein Urteil im Falle des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung in Heddesheim am 07. Juni 2011. Der Angeklagte Stefan H. wurde zu sieben Jahren Haft sowie zu 40.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt. Das Schöffengericht unter dem Vorsitz von Richter Dr. Meinerzhagen sah es als erwiesen [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><strong>Heddesheim/Mannheim/Rhein-Neckar, 15. Februar 2012. (red/jt) Nach drei Prozesstagen fällte das </strong><strong></strong><strong>Landgericht Mannheim sein Urteil im Falle des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung in Heddesheim am 07. Juni 2011. Der Angeklagte Stefan H. wurde zu sieben Jahren Haft sowie zu 40.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt.</strong></p>
<p>Das Schöffengericht unter dem Vorsitz von Richter Dr. Meinerzhagen sah es als erwiesen an, dass der Heddesheimer Stefan H. am 07. Juni 2011 kurz nach Mitternacht eine ehemalige Arbeitskollegin auf heimtückische Weise mit einem Messer angegriffen habe. Ebenfalls als erwiesen erachtete das Gericht den Vorwurf des vorsätzlichen Tötungsversuchs.</p>
<p>Beide arbeiteteten bei einer Ladenburger Gastronomie &#8211; die Frau hatte den Mann nach der Arbeit nach Hause gefahren, wo sie im Auto angegriffen worden ist. Der verurteilte Stefan H. verletzte die Frau unter anderem mit einer gut zehn Zentimeter langen Schnittwunde am Hals.</p>
<p>Das Landgericht Mannheim verkündete bereits um 15:00 Uhr des dritten Prozesstages sein Urteil. Grund für den schnellen Prozessverlauf war unter anderem das vollständige Schuldeingeständnis des Angeklagten.</p>
<p>Mit sieben Jahren Haft blieben die Richter nahe an dem Vorschlag der Verteidigung. Diese hatte für ein Strafmaß von sechs Jahren und neun Monaten plädiert.</p>
<p>Das Urteil liegt zudem knapp unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Diese verlangte ein Strafmaß von acht Jahren. Die Vertreterin der Nebenklage hatte für eine Verurteilung von elf Jahren plädiert. Die Verteidigung bezeichnete diese Forderung in einer Verhandlungspause als &#8220;unverschämt&#8221;.</p>
<p>(Weiterer Bericht folgt)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><strong><br />
</strong></h1>
<p>&nbsp;</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><img src="http://www.ladenburgblog.de/?ak_action=api_record_view&id=8397&type=feed" alt="" /><p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.ladenburgblog.de%2F2012%2F02%2F15%2Fsieben-jahre-haft-wegen-versuchten-mordes-und-gefahrlicher-korperverletzung%2F&amp;title=Sieben%20Jahre%20Haft%20wegen%20versuchten%20Mordes%20und%20gef%C3%A4hrlicher%20K%C3%B6rperverletzung" id="wpa2a_16"><img src="http://istlokal-medien.de/ladenburgblog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Neue Sozialpädagogin im Jugendzentrum &#8220;Kiste&#8221; - Angelika Schlechter überzeugte &quot;100 Prozent&quot;</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 16:20:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Ladenburg, 14. Februar 2012. (red) Die &#8220;Kiste&#8221; hat nun wieder zwei Sozialarbeiter &#8211; allerdings trotzdem eine halbe Stelle weniger, weil Achim Kolb reduziert hat. Die restliche Zeit soll durch Honorarkräfte, Praktikanten und Ehrenamtliche aufgefangen werden. Ob das reicht? Das kann nur die Zukunft zeigen. Von Jörg Theobald Das Jugendzentrum &#8220;Kiste&#8221; hat mit der 27-jährigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<div id="attachment_8391" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-8391 " src="http://www.ladenburgblog.de/files/2012/02/kiste-2.jpg" alt="" width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">Gutes Team (v.l.n.r.): Bürgermeister Rainer Ziegler, Rainer Döhring (Trägerverein des Jugendhauses), Juli Döhring, Achim Kolb (Sozialpädagoge), Angelika Schlechter (Sozialpädagogin).</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ladenburg, 14. Februar 2012. (red) Die &#8220;Kiste&#8221; hat nun wieder zwei Sozialarbeiter &#8211; allerdings trotzdem eine halbe Stelle weniger, weil Achim Kolb reduziert hat. Die restliche Zeit soll durch Honorarkräfte, Praktikanten und Ehrenamtliche aufgefangen werden. Ob das reicht? Das kann nur die Zukunft zeigen.<br />
</strong></p>
<p><em>Von Jörg Theobald</em></p>
<p>Das Jugendzentrum &#8220;Kiste&#8221; hat mit der 27-jährigen Angelika Schlechter eine neue Mitarbeiterin. Die Sozialpädagogin stellte sich heute als Nachfolgerin von Esther Wiechers vor &#8211; die Stelle hat sie bereits am 10. Januar angetreten und sich eingearbeitet.</p>
<p>Die aus Dossenheim stammende Sozialpädagogin hatte sich im Bewerbungsverfahren unter ihren Mitbewerbern behaupten können.</p>
<p>Von insgesamt 17 Bewerbern kamen vier in die engere Wahl, laut Bürgermeister Rainer Ziegler gelangte man jedoch &#8220;schnell und ohne Reibung&#8221; zu einem einstimmigen Ergebnis:</p>
<blockquote><p>Ich bin 100 Prozent überzeugt, dass wir die richtige Wahl getroffen haben.</p></blockquote>
<h3><strong>Transparentes Bewerbungsverfahren</strong></h3>
<p>An dem Bewerbungsverfahren waren neben dem Bürgermeister und der Stadtverwaltung auch Sozialarbeiter Achim Kolb sowie der Jugendgemeinderat und Rainer Döhring vom Trägerverein des Jugendzentrums beteiligt.</p>
<p>Rainer Döhring lobte das &#8220;sehr angenehme und transparente Bewerbungsverfahren&#8221;. Es sei nicht selbstverständlich, dass die Stadt den Trägerverein und den Jugendgemeinderat von Anfang an so stark eingebunden habe.</p>
<div id="attachment_8390" class="wp-caption alignleft" style="width: 370px"><img class=" wp-image-8390" src="http://www.ladenburgblog.de/files/2012/02/kiste-1.jpg" alt="" width="360" height="240" /><p class="wp-caption-text">Bürgermeister Ziegler mit Rainer Döhring und dessen Tocher Juli im JUZ.</p></div>
<p>Angelika Schlechter hat 2011 ihr Studium in Coburg abgeschlossen und schloss ein Praxissemeter in der Dresdner Straßensozialarbeit an. Dort war sie für das Suchtpräventionsprogramm &#8220;Keine Macht den Drogen&#8221; tätig.</p>
<p>Neben dem Studium hat sie für &#8220;Camp Adventure&#8221; Erlebnispädagogik wie Klassenfahrten oder Zeltlager kennengelernt &#8211; der Umgang und die Arbeit mit Jugendlichen ist ihr also schon vertraut. Zur Zeit erarbeitet sich sich auch die Zusatzqualifiktion &#8220;Erlebnispädagogin&#8221;.</p>
<p>Ladenburg kennt die Dossenheimerin zwar gut &#8211; ihren neuen Arbeitgeber Bürgermeister Ziegler hatte sie aber erst im Zuge des Bewerbungsverfahrens kennengelernt.</p>
<h3><strong>Viele Veränderungen</strong></h3>
<p>Achim Kolb hat seine Stelle ab Februar auf 50 Prozent reduziert. Schlecht fürs Angebot der Kiste: Montags ist künftig geschlossen. Dienstags bis donnerstags wird es das &#8220;bekannte&#8221; Programm geben, freitags ist Workshop- und Kooperationstag.</p>
<p>Wie die halbe Stelle kompensiert werden kann oder soll, dazu gab es noch keine verbindlichen Aussagen. Überlegt wird eine engere Kooperation mit Schulen und ein verstärktes multimediales sowie künstlerisches Angebot.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><img src="http://www.ladenburgblog.de/?ak_action=api_record_view&id=8374&type=feed" alt="" /><p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.ladenburgblog.de%2F2012%2F02%2F14%2Fneue-sozialpadagogin-im-jugendzentrum-kiste%2F&amp;title=Neue%20Sozialp%C3%A4dagogin%20im%20Jugendzentrum%20%26%238220%3BKiste%26%238221%3B" id="wpa2a_20"><img src="http://istlokal-medien.de/ladenburgblog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>„Ein Bett wär‘ nett!“ - Private Unterkünfte für Katholikentag gesucht</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 15:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heidelberg/Rhein-Neckar, 14. Februar 2012. (red/pm) Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner wirbt um Schlafplätze für Gäste des Katholikentages, der vom 16. bis 20. Mai 2012 in Mannheim stattfindet. Ein „Bett auf Reisen“, das die Organisatoren des Mannheimer Katholikentags durch die Region schicken, macht am Donnerstag, 16. Februar, in Heidelberg Station. Privatquartiere werden benötigt in Mannheim, Ludwigshafen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog/files/2012/02/katholikentag.jpg" rel="lightbox[8380]"><img class="alignleft size-full wp-image-6525" src="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog/files/2012/02/katholikentag.jpg" alt="" width="371" height="132" /></a><strong>Heidelberg/Rhein-Neckar, 14. Februar 2012. (red/pm) Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner wirbt um Schlafplätze für Gäste des Katholikentages, der vom 16. bis 20. Mai 2012 in Mannheim stattfindet. Ein „Bett auf Reisen“, das die Organisatoren des Mannheimer Katholikentags durch die Region schicken, macht am Donnerstag, 16. Februar, in Heidelberg Station.</strong></p>
<p>Privatquartiere werden benötigt in Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und den umliegenden Gemeinden mit guter öffentlicher Verkehrsanbindung. Insbesondere ältere Menschen, Familien mit kleinen Kindern und Menschen mit Behinderung werden in Privatquartieren untergebracht.</p>
<p>Die Bettensuche steht unter der Schirmherrschaft der Sängerin Joy Fleming. Informationen zur Privatquartiersuche sind online abrufbar unter <a href="http://www.katholikentag.de/betten" target="_blank">www.katholikentag.de/betten</a> und können telefonisch unter der „Schlummernummer“ 0621 76440222 erfragt werden. Außerdem liegen in Pfarrgemeinden der Region Informations- und Werbematerialien aus.</p>
<p>Der 98. Deutsche Katholikentag erwartet mindestens 25.000 Dauerteilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet sowie 30.000 Tagesgäste aus der Region. Katholikentage werden in der Regel alle zwei Jahre an wechselnden Orten veranstaltet. Der 97. Deutsche Katholikentag fand 2008 in Osnabrück statt, 2010 trafen sich Christinnen und Christen beim Zweiten Ökumenischen Kirchentag in München.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><img src="http://www.ladenburgblog.de/?ak_action=api_record_view&id=8380&type=feed" alt="" /><p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.ladenburgblog.de%2F2012%2F02%2F14%2F%25e2%2580%259eein-bett-war-nett%2F&amp;title=%E2%80%9EEin%20Bett%20w%C3%A4r%E2%80%98%20nett%21%E2%80%9C" id="wpa2a_24"><img src="http://istlokal-medien.de/ladenburgblog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Immer lächeln &#8211; vor allem beim Finanzamt - Alice und ihre Welt - Kolumne von Gesina Stärz</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 19:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„So romantisch wie eine deutsche Steuerklärung“, so bewerten Reisende auf Tripadvisor.de ein Hotel im italienischen Bardolino. Sie begründen ihre Aussage mit Regelungsoverkill, sodass der Eindruck entstehe, dass die Hotelgäste stören. Wie Gäste in besagtem Hotel, scheinen auch Steuerzahler in Finanzämtern zu stören. Zwar gibt es in den meisten sogenannte Servicecenter, in denen die Steuerzahler ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.ladenburgblog.de%2F2012%2F02%2F13%2Fimmer-lacheln-vor-allem-beim-finanzamt%2F"><br />
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			</a>
		</div>
<div id="attachment_6519" class="wp-caption alignleft" style="width: 370px"><img class="size-full wp-image-6519" src="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog/files/2012/02/fa-service-.jpg" alt="" width="360" height="64" /><p class="wp-caption-text">Auch optisch keine Freude: Service Center Seite des Mannheimer Finanzamts.</p></div>
<p>„So romantisch wie eine deutsche Steuerklärung“, so bewerten Reisende auf Tripadvisor.de ein Hotel im italienischen Bardolino. Sie begründen ihre Aussage mit Regelungsoverkill, sodass der Eindruck entstehe, dass die Hotelgäste stören.</p>
<p>Wie Gäste in besagtem Hotel, scheinen auch Steuerzahler in Finanzämtern zu stören. Zwar gibt es in den meisten sogenannte Servicecenter, in denen die Steuerzahler ihre Steuererklärungen abgeben können und dort – so das Konzept – Service, Beratung und Freundlichkeit erwarten können.<strong></strong></p>
<h3><strong>Spiegelneuronen bei Finanzbeamten</strong></h3>
<p>Freundlich sind die Finanzbeamten vor allem dann, wenn man ihnen freundlich strahlend und mit einer leicht devoten Haltung begegnet. Dann passiert das biologisch Unvermeidliche: Die Spiegelneuronen sorgen dafür, dass auch der Finanzbeamte lächelt.</p>
<p>Die Spiegelneuronen sind Nervenzellen im Gehirn, die dafür sorgen, dass unsere Gefühle auf den anderen überspringen also ansteckend sind. 1995 entdeckte der Italiener Giacomo Rizzolatti mit seinem Team die Spiegelneuronen.</p>
<p>Wehe denjenigen, die einen Finanzbeamten wütend gegenüber treten. Die Wut über Steuernachzahlungen, das nicht verstehbare Deutsch von Steuervorschriften sowie über das System und die Euro- und Wirtschafts- und Finanzkrise &#8211; überhaupt senden kluge Steuerzahler an ihre Steuerberater per Mail.</p>
<p>Die Steuerberater können diese dann ungelesen löschen. So ist gesagt, was gesagt werden muss und niemand läuft Gefahr sich an Wut anzustecken.</p>
<h3><strong>Devote Haltungen erleichtern das Steuerzahlen</strong></h3>
<p>Ausdauernd so lange Lächeln bis das Lächeln endlich beim Finanzbeamen angekommen ist, ist wohl die einzige Möglichkeit eine entspannte Atmosphäre herzustellen. Denn das reichlich fließende Geld von uns Steuerzahlern macht die Finanzbeamten offensichtlich auch nicht glücklicher.</p>
<p>Da können die deutschen Steuerzahler noch so viel zahlen, wie die 527,3 Milliarden Euro im Jahr 2011 und damit immerhin 38,5 Milliarden Euro mehr wie im Jahr 2010. Im Jahr 2012 wird übrigens von einem Anstieg der Steuereinnahmen von 21,4 Milliarden Euro ausgegangen.</p>
<p>Selbst wenn wir sie bei Verwaltungsarbeiten unterstützen und Briefe vom Finanzamt, die mit diesem vorwurfsvoll strafenden Unterton die schon längst fällige Einkommenssteuer unter Fristsetzung einfordern mit dem höflichen Hinweis beantworten, dass die bereits vorliegt und vermutlich falsch zugeordnet wurde, da das Finanzamt offensichtlich unsere Steuernummer verwechselt hat, gibt es kein freundliches Feedback in der Art: Oh, das tut uns leid. Danke für den Hinweis.</p>
<p>Stattdessen erhalten wir unsere ohnehin schon bekannte Steuernummer mit dem eindringlichen Vermerk, dass diese in Zukunft zu verwenden sei. Vermutlich hat der Staat all seine Finanzbeamten entlassen und Roboter eingestellt. Und vermutlich empfiehlt die deutsche Regierung der griechischen ebenfalls auf Roboter umzustellen.</p>
<p>Genaugenommen gibt es eigentlich nur eine Spielart, mit denen die Finanzbeamten Steuerzahler glücklich machen können: Mit der Rückzahlung bereits eingezahlter Steuergelder.</p>
<p>Sobald ein Vorauszahlungsbescheid beim Steuerzahler eintrifft, in dem es heißt: „Als Vorauszahlungen auf die Einkommenssteuer und den Solidaritätszuschlag werden festgesetzt und sind zu entrichten für alle Kalendermonate 2012 – Einkommenssteuer 0,00 Euro, Solidaritätszuschlag 0,00 Euro“, bedeutet dies: Du bist raus. Existenzieller Exitus. Einnahmenausfall. Auch nicht gerade eine Nachricht vom Finanzamt, die glücklich macht.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><img src="http://www.ladenburgblog.de/?ak_action=api_record_view&id=8369&type=feed" alt="" /><p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.ladenburgblog.de%2F2012%2F02%2F13%2Fimmer-lacheln-vor-allem-beim-finanzamt%2F&amp;title=Immer%20l%C3%A4cheln%20%26%238211%3B%20vor%20allem%20beim%20Finanzamt" id="wpa2a_28"><img src="http://istlokal-medien.de/ladenburgblog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Besuch des Landtags Baden-Württemberg - Uli Sckerl lud nach Stuttgart ein</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 16:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Rhein-Neckar, 13. Febraur 2012. (red/jt) Am 08. Februar lud der Landtagsabgeordnete Hans-Ulrich (Uli) Sckerl die Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreis 39 Weinheim zum Besuch des baden-württembergischen Landtags ein. Das Programm bestand aus einer generellen Einführung, dem Besuch des Landtagsplenums und einem Abgeordnetengespräch. Die Kosten für die Fahrt trug der Landtag. Von Jörg Theobald Eine [...]]]></description>
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<div id="attachment_6452" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-6452 " src="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog/files/2012/02/Stuttgart_Landtag-025.jpg" alt="" width="600" height="351" /><p class="wp-caption-text">40 Besucher aus dem Weinheimer Wahlkreis schauten sich das Geschehen im Landtag mal etwas genauer an.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rhein-Neckar, 13. Febraur 2012. (red/jt) Am 08. Februar lud der Landtagsabgeordnete Hans-Ulrich (Uli) Sckerl die Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreis 39 Weinheim zum Besuch des baden-württembergischen Landtags ein. Das Programm bestand aus einer generellen Einführung, dem Besuch des Landtagsplenums und einem Abgeordnetengespräch. Die Kosten für die Fahrt trug der Landtag.</strong></p>
<p>Von Jörg Theobald</p>
<p>Eine breite Mischung aus Jugendgemeinderäten, interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Mitgliedern von Bündnis 90/Die Grünen, Grüner Jugend und Gemeinderäten aus der Region nahm am 08. Februar an der Fahrt nach Stuttgart teil.</p>
<p>Die 40 Personen waren der Einladung von Landtagsabgeordnetem Uli Sckerl gefolgt und besuchten den baden-württembergischen Landtag. Mit einer zweistündigen Verspätung durch eine Buspanne traf die Gruppe gegen 16:00 Uhr in Stuttgart ein.</p>
<p>Im Lina-Hähnle-Saal (Sitzungssaal der Grünen Fraktion) gab es eine generelle Einführung in die Abläufe und die Funktionsweise des Landtags. Im Anschluss wurde die Gruppe durch den Flügel der Grünen Fraktion im Abgeordnetenhaus geführt.</p>
<p>Die Büros im Abgeordnetenhaus sind allesamt sehr klein, nach Aussage von Uli Sckerl ist es &#8220;keine Seltenheit&#8221;, dass teilweise zu viert in den kleinen Räumen gearbeitet wird. Der Landtag von Baden-Württemberg sei, was die Versorgung und die Räumlichkeiten angeht, das &#8220;Schlusslicht&#8221; aller Landtagsgebäude in Deutschland.</p>
<h3><strong>Ein feiner Zwirn macht noch keine guten Manieren. </strong></h3>
<p>Nach der Führung durch das Abgeordnetenhaus musste Uli Sckerl (<a href="http://www.hirschbergblog.de/2010/09/30/portrat-uli-sckerl-respektsperson-im-t-shirt/" target="_blank">siehe auch Porträt Sckerl auf dem Hirschbergblog.de</a>)zurück in den Plenarsaal. Wichtige Abstimmungen standen an. Uli Sckerl sagte:</p>
<blockquote><p>Wir als Regierungskoalition haben gerade mal vier Stimmen mehr als die Opposition. Also gerade mal vier Stimmen über den Durst.</p></blockquote>
<div id="attachment_6466" class="wp-caption alignright" style="width: 334px"><img class="wp-image-6466  " src="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog/files/2012/02/Stuttgart_Landtag-156.jpg" alt="" width="324" height="252" /><p class="wp-caption-text">Der Landtag von Baden-Württemberg - wilde Diskussionen sind hier keine Seltenheit.</p></div>
<p>Die Besuchergruppe konnte sich im Anschluss selbst von der Wichtigkeit dieser vier Stimmen überzeugen. Im Plenarsaal wurde über den Haushaltsplan 2012 diskutiert.</p>
<p>Dabei kam es immer wieder zu heftigen Diskussionen zwischen den Abgeordneten, bei der man sämtliche Regeln von Anstand und Gesprächskultur vergeblich suchte. Mit Absicht lautstark durch den gesamten Saal geführte &#8220;Gespräche&#8221; und jede Menge Zwischenrufe sorgten dafür, dass der jeweils aktuelle Redner häufig kaum zu verstehen war. (<a href="http://www.hirschbergblog.de/2010/09/30/reportage-im-landtag-nichts-neues/" target="_blank">Siehe auch diese Reportage auf dem Hirschbergblog.de: &#8220;Im Landtag nichts Neues&#8221;</a>)</p>
<p>Viele Besucher, darunter auch sehr viele Schulklassen, schauten dem Treiben von den Besucherrängen zu. Unverständnis und Kopfschütteln herrschte unter den Besuchern vor. Eine ältere Dame ereiferte sich:</p>
<blockquote><p>Das ist ja wie im Kindergarten hier. Wo bleibt denn da die Vorbildfunktion?</p></blockquote>
<p>Das Bild setzte dann bei den Abstimmungen fort. War die Opposition dafür, war die Regierungskoalition geschlossen dagegen und umgekehrt. Gemeinsame Entscheidungen? Fehlanzeige.</p>
<p>Auch die Besuchergruppe war von dem Verhalten der Abgeordneten irritiert.</p>
<h3><strong>&#8220;Mehr Indianer, weniger Häuptlinge&#8221;</strong></h3>
<p>Nach einer guten Stunde im Plenarsaal kehrte die Gruppe zurück in den Lina-Hähnle-Saal. Dort stellte sich der Landtagsabgeordnete Sckerl den Fragen der Besucher.</p>
<p>Neben der Kandidatur des Heidelberger Fritz Kuhn (Mitglied des Bundestages und dort stellvertretender Fraktionsführer von Bündnis 90/Die Grünen) für das Amt des neuen Oberbürgermeisters von Stuttgart, wurde auch die Gentechnik sowie die Polizeireform thematisiert.</p>
<div id="attachment_6444" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-6444" src="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog/files/2012/02/Stuttgart_Landtag_zent-125.jpg" alt="" width="600" height="253" /><p class="wp-caption-text">Uli Sckerl stellte sich im Lina-Hähnle-Saal (Sitzungssaal der Grünen Lantagsfraktion) den Fragen der Besucher.</p></div>
<p>Alexander Spangenberg, Stadtrat in Ladenburg, wollte wissen, ob es innerhalb der grünen Fraktion bereits Gesetzesentwürfe zum Thema Gentechnik gibt und ob Baden-Württemberg alleine überhaupt dazu in der Lage ist, die Entwicklung der Gentechnik in die richtigen Bahnen zu lenken.</p>
<p>Laut Uli Sckerl würden die rechtlichen Möglichkeiten des Landes bereits geprüft, grundsätzlich würde aber auf Bundes- und Europaebene an diesem Thema gearbeitet. Besonders auch im Hinblick auf die Problematik, das europäische Gesetze alle Mitgliedsstaaten betreffen, sei es wichtig, auf EU-Ebene etwas zu bewegen. Das Ergebnis sei dort jedoch noch &#8220;völlig offen&#8221;.</p>
<p>Auf die anstehende Polizeireform ging Uli Sckerl auf Nachfrage ebenso ein, wie auf die drohende Schließung der Diensstelle der Kriminalpolizei in Weinheim.</p>
<blockquote><p>Es muss wieder mehr Indianer und weniger Häuptlinge geben.</p></blockquote>
<p>Sckerl weiter:</p>
<blockquote><p>Zu viele Polizeibeamte sind mit Verwaltungsaufgaben gebunden. Gut 50 Prozent der Beamten haben nicht direkt mit den Bürgern zu tun &#8211; sie sind weder im Vollzugsdienst, noch regeln sie den Verkehr.</p></blockquote>
<p>Bürgernähe sehe anders aus, so Sckerl. Die Schließung der Polizeidienststelle in Weinheim sei zudem noch nicht sicher. Bei der neuen Aufstellung der Standorte sei noch nichts entschieden.</p>
<div id="attachment_6458" class="wp-caption alignleft" style="width: 370px"><img class=" wp-image-6458" src="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog/files/2012/02/Stuttgart_Landtag-092.jpg" alt="" width="360" height="251" /><p class="wp-caption-text">Kurt Klemm, Gemeinderat in Heddesheim, sprach den Abgeordneten auf die neuesten &quot;Landschaftspflegemaßnahmen&quot; in Heddesheim an und fordert die Absetzung von Bürgermeister Kessler.</p></div>
<p>Es mache allerdings keinen Sinn, in jeder Dienststelle die selben Spezialisten anzutreffen. Eine zentrale Organisation der Kriminalpolizei in Heidelberg sei da schon sinnhafter, so Sckerl. Schließlich sei es bereits jetzt so, dass die Erstbestandsaufnahme zunächst durch die Bereitschaftspolizei erfolge und Kriminalpolizisten erst auf Anforderung anrücken. Auch den angespannten Landeshaushalt könne man so entlasten.</p>
<p>Nach dem Abgeordnetengespräch lud Uli Sckerl die Gruppe ins Restaurant &#8220;tempus&#8221;. Der geplante Besuch des Stuttgarter &#8220;Haus der Geschichte&#8221; fiel auf Grund der Verspätung durch die Buspanne jedoch aus. Nach Rigatoni in Gemüse-Sahne-Sauce und Salat oder Alternativ Truthahngeschnetzeltem in Curryrahm mit Siam-Duftreis machte sich die Gruppe auf den Weg zurück nach Hause.</p>
<p>Den meisten Besuchern bleibt vor allem der mangelhafte Umgang der Landtagsabgeordneten untereinander im Gedächtnis &#8211; das hatte viele negativ beeindruckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Anmerkung der Redaktion: Aus Transparenzgründen wird darauf hingewiesen, dass der Autor Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen Ortsverband Edingen-Neckarhausen ist.</em></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><img src="http://www.ladenburgblog.de/?ak_action=api_record_view&id=8365&type=feed" alt="" /><p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.ladenburgblog.de%2F2012%2F02%2F13%2Fbesuch-des-landtags-baden-wurttemberg%2F&amp;title=Besuch%20des%20Landtags%20Baden-W%C3%BCrttemberg" id="wpa2a_32"><img src="http://istlokal-medien.de/ladenburgblog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Rien ne va plus – Schifffahrt auf dem unteren Neckar praktisch nicht mehr möglich - Sibirische Kaltwetterfront hat den Neckar im Eisgriff</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 15:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Heidelberg/Rhein-Neckar, 13. Februar 2012. (red/pm) Der Schiffverkehr auf dem Neckar ist durch die Eisbildung zum Erliegen gekommen. Die Eisbrecher arbeiten unermüdlich, frei gebrochene Fahrrinnen frieren aber binnen Stunden wieder zu. Wann die Schifffahrt wieder aufgenommen werden kann ist bislang unklar. Information des Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg: &#8220;Aufgrund der weiterhin niedrigen Temperaturen und der damit [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<div id="attachment_6501" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-6501 " src="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog/files/2012/02/Eis_am_Neckar-.jpg" alt="" width="600" height="450" /><p class="wp-caption-text">Einen wunderbaren Anblick bietet der gefrorene Neckar den Bewohnern Heidelbergs. Bild: WSV Heidelberg</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Heidelberg/Rhein-Neckar, 13. Februar 2012. (red/pm) Der Schiffverkehr auf dem Neckar ist durch die Eisbildung zum Erliegen gekommen. Die Eisbrecher arbeiten unermüdlich, frei gebrochene Fahrrinnen frieren aber binnen Stunden wieder zu. Wann die Schifffahrt wieder aufgenommen werden kann ist bislang unklar.</strong></p>
<p><em>Information des Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg:</em></p>
<p>&#8220;Aufgrund der weiterhin niedrigen Temperaturen und der damit verbundenen Eisbildung an den Schleusenanlagen zwischen Mannheim und dem Hafen Heilbronn ist nun die Schifffahrt auf dem unteren Neckar zum Erliegen gekommen. Am Abend des 10. Februar wurde gegen 21.30 Uhr der letzte sich noch in Fahrt befindliche Kohlefrachter an der letzten Schleuse vor dem Hafen Heilbronn geschleust.</p>
<p>„Die Schiffe, die derzeit keine Möglichkeit haben weiterzukommen, sei es nun zu Tal in Richtung Rhein oder zu Berg in Richtung Heilbronn, bleiben an den Schleusen entlang des Neckars verteilt liegen und warten nun auf die Wiederaufnahme des Schleusenbetriebes“ berichtet Marc Lerch, Leiter des Schifffahrtsbüros im Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg. Lerch weiter:</p>
<blockquote><p>Seit gestern Abend sind 10 weitere Frachtschiffe an der ersten Neckarschleuse in Mannheim-Feudenheim angekommen. Für sie ist nun auch erst einmal kein Weiterkommen möglich. Einige Schiffe fahren erst gar nicht in den Neckar rein, sondern warten am Rheinkai in Mannheim auf die Weiterfahrt, da sie so nicht ins bis zu 10 cm dicke Eis im unteren Vorhafen in Feudenheim fahren müssen.</p></blockquote>
<p>Die Eisbekämpfung geht unterdessen vor den Wehranlagen weiter. Am Abend des 10. Februar konnte der Eisbrecher „Brohl“ des Wasser- und Schifffahrtsamtes Bingen mit einer Notschleusung die Eingangsschleuse in Feudenheim passieren.</p>
<p>Gegen 2.00 Uhr nachts kam er in Neckarsteinach an, wo am darauffolgenden Morgen Treibstoff für seine Weiterfahrt gebunkert wurde. Zwischenzeitlich hat die „Brohl&#8221; ihre Position vor dem Wehr in Rockenau bezogen, wo sie die Eisdecke bricht.</p>
<p>Aktuell ist es gelungen vor den Wehranlagen von Ladenburg bis Neckarsteinach offenes Wasser herzustellen. An den Wehren Hirschhorn und Rockenau stellt es sich schwieriger dar.</p>
<p>Der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Heidelberg, Jörg Huber, erläutert die ergriffenen Maßnahmen zu Eisbekämpfung:</p>
<blockquote><p>Morgen früh werden die frei gebrochenen Bereiche zwar wieder zugefrohren sein, allerdings bleibt die Eisdicke gering, so dass das erneute Aufbrechen noch möglich ist. Hätten wir bislang nicht jeden Tag das Eis vor unseren Wehren gebrochen, wären mit Sicherheit aufgrund von Eisversatz Eisdicken bis zu 30 cm entstanden, die dann nicht mehr mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu brechen sind</p></blockquote>
<p>Huber weiter:</p>
<blockquote><p>Wir hoffen auf wärmere Temperaturen nächste Woche, um schnellstmöglich wieder Normalbetrieb am untern Neckar zu haben. Wann die Schifffahrt wieder möglich sein wird, kann derzeit nicht abgeschätzt werden.</p></blockquote>
<div id="attachment_6505" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-6505" src="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog/files/2012/02/Eis_am_Neckar-010-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Bei so viel Eis ist selbst für die Eisbrecher kein leichtes Durchkommen mehr.</p></div>
<h3><strong>Auch am Sonntag läuft die Eisbekämpfung energisch weiter</strong></h3>
<p>„Es ist gar nicht so einfach den Überblick zu behalten“ sagt Rüdiger Englert, der stellvertretende Amtsleiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Heidelberg. Englert weiter:</p>
<blockquote><p>Um die Eisbekämpfung wirksam zu koordinieren, müssen zwölf Staustufen und die zugehörigen Bauwerke und Streckenabschnitte im Blick gehalten werden. Dabei kann dann die Lage in den Schleusenkammern eine andere sein als in den Vorhäfen. Wieder anders sieht es dann manchmal an den Wehren aus und auch auf der freien Flusstrecke wechselt die Eislage mitunter. Und neben den Witterungsverhältnissen sorgen die als Eisbrecher eingesetzten Fahrzeuge für eine stetige Veränderung der Lage.</p></blockquote>
<p>So kann man diese Lage am unteren Neckar zwischen Mannheim Feudenheim und Heilbronn zusammenfassen:</p>
<p>Auf der Strecke sind immer noch ein erheblicher Teil der Schleusenkammern wegen der Vereisung außer Betrieb. Gerade die Schleusen Feudenheim und Heilbronn &#8211; sozusagen die Tore in den Heidelberger Amtsbereich &#8211; müssen wegen kältebedingter Störungen und zur Vermeidung weiterer massiver eisbedingter Schäden geschlossen bleiben.</p>
<p>In den Vorhäfen und vor den Wehren läuft unterdessen der Eisbrechereinsatz ständig weiter. Durch den Eisaufbruch und die Eisabfuhr ins Unterwasser konnten die Wehrbereiche und die oberen Vorhäfen weitgehend eisfrei gehalten werden.</p>
<p>Auf den freien Strecken &#8211; gerade in den Odenwaldbereich hinein &#8211; sind die Eisstärken auf großen und durchgehenden Flächen aber inzwischen so gewachsen, dass auch die schweren eisbrechenden Fahrzeuge teilweise an ihre Grenzen kommen.</p>
<p>Neben den Fahrzeugbesatzungen waren auch viele weitere Bedienstete des Amtes am Sonntag unterwegs, ob Bauhofspersonal zur Störungsbeseitigung oder Streckenarbeiter bei der Anlagensicherung. Auch der Leitungsbereich des Amtes und der Außenbezirke stehen zur Einsatzkoordinierung in ständigem Kontakt.</p>
<p>Gleichzeitig warten rund 30 betroffene Schiffer im Neckar, sowie etwa 20 vor der Eingangsschleuse Feudenheim buchstäblich auf besseres Wetter. Nach den vorliegenden Anmeldungen befinden sich wohl insgesamt 30 weitere Güterschiffe in der Annäherung an den Neckar.</p>
<h3><strong>Gefährliche Spaziergänge auf dem Eis</strong></h3>
<p>Außer dem anstrengenden Eiseinsatz und der Behinderung der Schifffahrt bereitet den WSA-Vertetern das in den letzten Tagen zunehmende Betreten der Eisflächen durch Fußgänger große Sorge.</p>
<p>So warnt der Schleusenbedienstete in Feudenheim:</p>
<blockquote><p>Wenn wir den Leuten auch auf der freien Strecke das Spazierengehen auf dem Eis nicht verbieten können, so ist davon doch stärkstens abzuraten. Gerade das Betreten der vorher einmal aufgebrochenen Flächen oder von Eisfeldern im Anlagenbereich ist lebensgefährlich. Was oberflächlich stabil wirkt, kann noch nicht wieder ausreichend gefroren sein. Und auch die Strömungen unter den Eisflächen können die Eisdecke so schwächen, dass Personen ohne Vorwarnung einbrechen.</p></blockquote>
<p>Nach bisheriger Einschätzung dürfte die Eislage den Neckar noch am Wochenanfang beherrschen. Die Schifffahrt und das WSA hoffen aber auf den zur nächsten Wochenmitte gemeldeten Temperaturanstieg.&#8221;</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><img src="http://www.ladenburgblog.de/?ak_action=api_record_view&id=8360&type=feed" alt="" /><p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.ladenburgblog.de%2F2012%2F02%2F13%2Frien-ne-va-plus-schifffahrt-auf-dem-unteren-neckar-praktisch-nicht-mehr-moglich%2F&amp;title=Rien%20ne%20va%20plus%20%E2%80%93%20Schifffahrt%20auf%20dem%20unteren%20Neckar%20praktisch%20nicht%20mehr%20m%C3%B6glich" id="wpa2a_36"><img src="http://istlokal-medien.de/ladenburgblog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Stadt Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis &#8211; Dubiose Einladungen für Kaffeefahrten - Finanziellen Schaden vermeiden - Tipps der Polizei</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 07:26:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kaffeefahrt]]></category>
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		<description><![CDATA[Rhein-Neckar, 11. Februar 2012. (red/pol) Die Polizei Heidelberg hat vermehrt mit Anzeigen wegen vermutlichem Betrug bei Kaffeefahrten zu tun. Immer wieder fallen Senioren auf Einladungen mit angeblich hohen Geld- und Sachgewinnen herein, nur um bei Verkaufsfahrten mit psychologischen Tricks und windigen Verkaufsgesprächen um ihr Erspartes gebracht zu werden. Information der Polizei: &#8220;Dass er wirklich etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><img class=" wp-image-3201 alignleft" src="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog/files/2011/07/polizei_feature11.jpg" alt="" width="202" height="82" /><strong>Rhein-Neckar, 11. Februar 2012. (red/pol) Die Polizei Heidelberg hat vermehrt mit Anzeigen wegen vermutlichem Betrug bei Kaffeefahrten zu tun. Immer wieder fallen Senioren auf Einladungen mit angeblich hohen Geld- und Sachgewinnen herein, nur um bei Verkaufsfahrten mit psychologischen Tricks und windigen Verkaufsgesprächen um ihr Erspartes gebracht zu werden.</strong></p>
<p><em>Information der Polizei:</em></p>
<p>&#8220;Dass er wirklich etwas gewinnen würde, hat Herr X. nicht geglaubt. Der Rentner war einsam und wollte etwas erleben, deshalb fuhr er mit.</p>
<p>Als er am Abend wieder nach Hause kam, hatte er 500 Euro ausgegeben. Für einen ganzen Karton voll mit Nahrungsergänzungsmitteln, die angeblich vorbeugend gegen alle möglichen Alterserscheinungen helfen sollten. Der Versuch, die Ware zurückzugeben, scheiterte, weil nirgendwo eine Adresse des Veranstalters zu finden war, das Geld war weg.</p>
<p>Wie diesem Rentner geht es vielen, die sich auf eine sogenannte Kaffeefahrt einlassen.</p>
<p>Mit einer bunten Einladung werden sie in einen Bus gelockt, der sie an einen abgelegenen Ort bringt. Sie bekommen dort ein kostenloses Mittagessen und müssen dafür eine Veranstaltung über sich ergehen lassen, bei der alle Register der Verkaufspsychologie gezogen werden. Am Ende kaufen sie maßlos überteuerte Bratpfannen, Magnetfelddecken oder Demenzmittel von zweifelhafter Qualität.</p>
<p>Aktuell häufen sich die Anzeigen bei der Polizei in Heidelberg, Schreiben/Einladungen einer „Niedersächsischen Treuhand“ mit Sitz in Cloppenburg suggerieren hohe Geldversprechen und Sachpreise, die im Rahmen einer Busfahrt übergeben werden sollen.</p>
<p>Trotz wiederholter Warnungen vor günstigen Kaffeefahrten fallen leider immer noch viele Senioren darauf herein und müssen erkennen, dass nicht die versprochenen Besichtigungen, sondern eine Werbeveranstaltung im Vordergrund steht.</p>
<p>Dort werden sie oftmals von windigen Verkäufern geschickt unter Druck gesetzt und dazu gedrängt, Kaufverträge abzuschließen, die nicht selten ihr monatliches Einkommen übersteigen. Zudem versuchen unseriöse Verkäufer das Widerrufsrecht zu unterlaufen. Dieses erlaubt es, bei Kaffeefahrten oder ähnlichen Veranstaltungen geschlossene Kaufverträge binnen 14 Tage zu widerrufen.</p>
<p>Windige Vertreter nehmen dann Bestellungen ohne Datumsangabe auf und können diese später rückdatieren – die Widerrufsfrist ist damit schnell verflogen. Daher ist es besonders wichtig auf das Datum und die Belehrung über das Rücktrittsrecht zu achten. Am sichersten ist es aber, bei einer Werbeveranstaltung erst gar nichts zu kaufen oder zu unterschreiben.</p>
<p>Denn bei solchen Verkaufsveranstaltungen geht es nur ums schnelle Geschäft. Die als Schnäppchen gepriesenen Kochtöpfe, Badezusätze oder Trinkkuren sind nach polizeilicher Erfahrung häufig minderwertiger und teurer als im Fachhandel.</p>
<p>Mit den folgenden Tipps der Polizei können sich ältere Menschen vor den Tricks der Verkäufer schützen:</p>
<ul>
<li>Es spricht nichts gegen eine Kaffeefahrt, aber fühlen Sie sich niemals zu einer Bestellung oder einem Kauf verpflichtet.</li>
<li>Unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht genau verstanden haben. Unterschriften sind nie „reine Formsache“.</li>
<li>Beachten Sie bei Verträgen immer Datum und Unterschriften. Ein fehlendes oder falsches Datum erschwert die Durchsetzung Ihres Widerrufsrechts.</li>
<li>Fordern Sie eine Vertragsdurchschrift, auf der Name und Anschrift des Vertragspartners deutlich lesbar sind.</li>
<li>Wenn Sie vom Vertrag zurücktreten möchten: Schicken Sie einen schriftlichen Widerruf (Einschreiben mit Rückschein) binnen zwei Wochen nach Vertragsschluss an den Verkäufer.</li>
<li>Das deutsche Widerrufsrecht gilt auch für Kaffeefahrten ins Ausland, wenn in Deutschland dafür geworben wurde und Busfahrt, Veranstaltung und Verkauf von einem deutschen Unternehmen durchgeführt wurden.</li>
<li>Die Broschüre &#8220;Der goldene Herbst&#8221; ist bei den (Kriminal-) Polizeilichen Beratungsstellen erhältlich sowie im Internet als Download eingestellt unter <a href="http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/details/form/7/5.html" target="_blank">www.polizei-beratung.de</a> (Anm. d. Red.: Unser Link führt Sie direkt zur Broschüre). Sie enthält auch andere wertvolle Tipps für Senioren zum Schutz vor Straftaten.&#8221;</li>
</ul>
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