Montag, 21. April 2014

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Hitlerbart und Nazi-Symbole – wie sich ein Teil der CBG-Jugend im Internet “auslebt”

Guten Tag!

Ladenburg, 16. November 2010. Ein Abiturient des Carl-Benz-Gymnasiums stellt sich im Internet mit Hitlerbart, schmalen Mund und irrem Blick dar. Seine Freunde kommentieren das mit SĂ€tzen wie “Adolf xxx wurde in Berlin gesichtet”, “Whos your fĂŒhrer?” oder “Good old 88″.

Andere schreiben: “Nach Frankreich nur auf Ketten”. Und alle finden das angeblich “lustig”. Keiner stört sich an irgendwas.

CBG-Direktor GĂŒnter Keller ist alarmiert. Und der Staatsschutz in Mannheim interessiert sich sehr fĂŒr unsere Informationen. Die betroffenen SchĂŒler hingegen registrieren kaum, wie gefĂ€hrlich ihr “lustiges Spiel” ist.

Von Hardy Prothmann

Jeder Journalist freut sich ĂŒber einen “Scoop” – eine exklusive Meldung, die sonst kein anderes Medium hat. Es gibt aber “Scoops”, die machen einfach keinen Spaß.

Weil das Thema zu abstoßend ist. Weil man ĂŒber die Dummheit von jungen, vermeintlich klugen Menschen schreiben muss. Weil man Fragen stellt, auf die es wahrscheinlich keine Antworten gibt. Weil die Frage bleibt, was man alles nicht erfahren wird, weil vermutlich sehr, sehr viele Menschen daran interessiert sein werden, dass sich diese Nachricht nicht verbreitet.

Hitlerbart, schmale Lippen, eindeutige Pose. Ein Abiturient des CBG lĂ€ĂŸt sich in dieser Pose fotografieren. Der "Fotograf" lĂ€dt das Bild per "iPhone" ins Internet bei Facebook hoch. "Freunde" kommentieren mit eindeutigen Nazi-Codes und Sympathiebekundungen. "Whos your fĂŒhrer?". Als der SchĂŒler merkt, dass es Ärger gibt, löscht er das "Spaßfoto". Seine Haltung zur Sache: "Nix sagen ist schlauer."

Manche Gymnasiasten finden Hitler “lustig”.

Der Scoop lautet: Am Ladenburger Carl-Benz-Gymnasium gibt es eine Reihe SchĂŒler der Oberstufe, die Spaß damit haben, sich mit Hilterdarstellungen und kriegsverherrlichenden SprĂŒchen und Nazi-Parolen die Zeit zu vertreiben. Zehn Namen sind der Redaktion bekannt – wie viele es tatsĂ€chlich sind nicht.

Der Scoop geht weiter: Einer dieser SchĂŒler ist der Sohn eines stadtbekannten Journalisten, ein anderer gilt als begabter Schauspieler, mindestens zwei waren als offizielle Gesandte der Schule beim THIMUN-Treffen 2010. Die AbkĂŒrzung steht fĂŒr “The Hague International Model United Nations”. Rund 4.000 Jugendliche aus aller Welt treffen sich dazu in Den Haag und spielen United Nations.

Der Scoop geht weiter: Es sind auch MĂ€dchen dabei, die ein bisschen “herumhitlern” und SchĂŒlern der Mittelstufe “gefĂ€llt”, was die “großen Vorbilder” da so treiben. Der “Tatort” ist Facebook – die am schnellsten wachsende “Online-Community” der Welt mit zur Zeit gut 500 Millionen Mitgliedern weltweit. Tendenz rasch wachsend.

Als ich den Direktor GĂŒnter Keller davon in Kenntnis setze, reagiert der Mann, wie man das von einem erfahrenen Lehrer und verantwortlichen Schulleiter erwartet. Er will die Fakten wissen und bestellt die SchĂŒler ein: “Vom GesprĂ€chsverlauf wird abhĂ€ngen, welche Maßnahmen ergriffen werden. Soviel ist klar: Einen Scherz kann ich hier nicht erkennen.”

Der Mann ist besorgt. Er muss Schaden von der Schule und wenn möglich auch von und fĂŒr die SchĂŒler abwehren und als nachdenklicher Mensch darĂŒber hinaus fĂŒr die Gesellschaft.

“Einen Scherz kann ich hier nicht erkennen.” GĂŒnter Keller

Ein Scoop hat meist eine Vorgeschichte. Auch die macht nicht wirklich “Spaß”, weil sie so banal ist. Aber das Banale ist das, was dem “Scoop” einen besonderen Dreh gibt. Die Frage, die auch der Direktor Keller stellt, lautet: “Ist das normal?”.

Die Vorgeschichte: Als Journalist, der die Zukunft des Lokaljournalismus im Internet sieht, bin ich selbstverstĂ€ndlich “am Thema dran”. Ich bin selbst Teilnehmer von “wer-kennt-wen” oder Facebook und anderen so genannten “sozialen Netzwerken” (social media). Einer von vielen.

Ich “poste” AlltĂ€gliches und Besonderes und ich recherchiere auch beruflich in diesen Netzwerken. Nicht “under-cover”, sondern ĂŒberwiegend transparent.

Als “Profi” interessiere ich mich sehr fĂŒr junge Menschen – eine “Zielgruppe”, die die traditionellen Medien, allen voran die Zeitungen, schon lange verloren haben. Denn die sind in Facebook, myspace, StudiVZ oder sonstwo im Internet und das sind hoffentlich die “Leser” von morgen.

Ich nehme teil, bin Teil, versuche zu verstehen und trage das Firmenimage schon im Namen: Redaktion.

“Nach Frankreich nur auf Ketten.”

Eine CBG-SchĂŒlerin, die zu meinem “Freundeskreis” gehört, schreibt: “Ich hasse Französisch”. Ich kommentiere: “Pourquoi?” (Warum?). Mich stört das Wort “Hass”, aber das sage ich nicht, sondern bleibe verbindlich, denn ich weiß als ehemaliger SchĂŒler, dass ich Französisch auch “gehasst” habe und heute gerne spreche. Kein Franzose stört sich an meinen Fehlern, sondern alle sind begeistert, dass ich mich gut verstĂ€ndigen kann. Im Unterricht wurde das von gut bis mangelhaft bewertet. Je nachdem.

AlltÀgliche Kommentare? Viel ist banal bei Facebook. TatsÀchlich ist auch sehr viel schlau und nachdenklich. Manches ist "unglaublich".

Es wird viel belangloses Zeug in “sozialen Netzwerken” veröffentlicht – neudeutsch “gepostet”. GemĂŒtszustĂ€nde aller Art. “Das gefĂ€llt mir” ist schnell geklickt. Mir geht es so oder so, ist als Kommentar schnell geschrieben. Oder jemand denkt lange darĂŒber nach. Beides ist möglich.

Man ist “Single”, in einer “Beziehung” oder sonstwas. Es geht hier zu wie im “richtigen Leben”. Oft banal, oft emotional, manchmal verrĂŒckt, manchmal nachdenklich und das jeden Tag aufs Neue.

Ein weiterer SchĂŒler kommentiert dann: “Nach Frankreich nur auf Ketten.”

“Nach Frankreich nur auf Ketten” ist aber nicht “normal” oder “belanglos”. Das ist eindeutig eine kriegsverherrlichende Aussage. Kein Spaß. Kein dummer Spruch, den man “mal eben so macht”. Hier wird “BanalitĂ€t” bösartig, indem Gewalt, Verbrechen, Niedertracht, Tod und VerwĂŒstung als “Spruch” daherkommen.

Darf man das wohl sagen dĂŒrfen?

Bis zur Bild-Kampagne: “Das wird man doch wohl sagen dĂŒrfen”, ist der Weg nicht mehr weit. “Wer ist Dein FĂŒhrer?”. “Gute alte 88-Zeiten.” Die 8 steht fĂŒr den 8. Buchstaben im Alphabet. Also HH. “Heil Hitler”. Andere verwenden “18″=”AH”=”Adolf Hitler”.

Als ich den Kommentar lese, frage ich mich, was tun? Einfach ignorieren? Blöder Spruch halt?

Einen Klick weiter muss mich das nicht mehr interessieren: “Nach Frankreich nur auf Ketten.”

Ich denke: “Nein, hier hört der Spaß auf” und schreibe einen entsprechenden Kommentar. Dann schaltet sich ein weiterer CBG-SchĂŒler ein und will das verharmlosen. Ich kommentiere nochmals und fĂŒge einen Link auf einen Bericht im Berliner Tagesspiegel ein, um die Brisanz der kriegsverherrlichenden Aussage zu untermauern. 2008 fiel ein CDU GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Kreisverbands Wiesbaden durch solche “Kommentare” auf - die richtige Konsequenz war, dass er seine Ämter niederlegen musste. Auch ein CSU-Mann musste den Dienst wegen eines “nicht-so-gemeinten-Hitlergrußes” quittieren.

Ich mache in einem langen Kommentar die SchĂŒler darauf aufmerksam. Denkt keiner darĂŒber nach, dass nicht nur ich mitlese, sondern auch Personalchefs, “Freunde”, viele Menschen?

Und mal abgesehen davon, dass sich diese jungen Menschen ihre Zukunft gefĂ€hrden – warum Ă€ußern sie sich so im Hier und Jetzt?

Ist das alles nur dummes Zeugs, was sie von sich geben? Wollen sie dumm sein? Ist dieses Image erstrebenswert? Sind Party- und Saufbilder alles, was sie drauf haben, um zu zeigen, “wer man ist”?

“WĂ€rs nicht schlauer…”, meint der Hitlerdarsteller ganz schlau.

Die Reaktion auf meinen Kommentar ist wieder eine Mischung aus aggressiver Äußerung und gewollter Provokation. Es meldet sich der, dessen Hitlerbild ich spĂ€ter sehe: “WĂ€rs nicht schlauer gewesen….” Schlauer? Im Konjunktiv? “Nix sagen”, ist seiner Meinung nach “besser”.

Ich will wissen, “wer” das sagt und schaue mir das “Profil” und die Fotos an, mit denen der Kommentator sich nach außen “öffentlich” prĂ€sentiert.

Ich sehe ein Foto von ihm sofort. Mit “Hitlerbart”. Das Foto ist unscharf. Sein Blick ist streng und irre, der Mund klein, die Assoziation zu Hitler eindeutig.

Und lese die Kommentare seiner “Freunde”: “Adolf xxx wurde in Berlin gesichtet”, “Whos your fĂŒhrer?” oder “Good old 88″. Dazu gibt es “Smileys”, grafische Zeichen, die von “Augenzwinkern”, ĂŒber “Lachen” bis hin zu “Gröhlen” die Stimmung der Kommentatoren signalisieren.

Niemand widerspricht. Keiner der “Freunde” sagt: “Nein – das ist nicht lustig.”

Lustig? "Whos your fĂŒhrer?" :D

Ganz im Gegenteil – der “Hitler”-Darsteller erfĂ€hrt BestĂ€tigung. UnterstĂŒtzung. Sympathie.

Ist das alles noch ein Scherz? Eine Parodie? Alles nicht so gemeint? Wohl kaum.

Und ich lese die Namen derjenigen, die so “wohlwollend” schreiben. Teils sind sie mit mir “befreundet”, das heißt, ich kann auf Facebook sehen, wie sie sich prĂ€sentieren: Ihre Profile, ihre Fotos, das, was sie anderen mitteilen und was andere dazu sagen. Teils nicht. Ein paar kenne ich “in echt”, viele nur hier, rein “virtuell”.

“Was ist normal?”, fragt CBG-Rektor GĂŒnter Keller.

Auch das ist “normal” fĂŒr “soziale Netzwerke” im Internet. Mit manchen teilt man echte Lebenszeit gemeinsam, mit anderen hat man diese geteilt.

Manche kennt man nur hier, interessiert sich aber. Manche leben “um die Ecke”, manche irgendwo auf der Welt.

Bei Facebook und in anderen Netzwerken trifft man sich an einem “gemeinsamen Ort” und prĂ€sentiert sich – wie auch immer. Das entscheidet jeder fĂŒr sich ganz alleine – oder auch durch den Willen oder Druck, irgendwo dazugehören zu wollen.

Man kann auf den “GefĂ€llt mir”-Button klicken. Oder einen Kommentar schreiben. Oder einfach weitersurfen. Das Internet ist schnell und intuitiv. Es ist scheinbar unpersönlich und es kann vermutlich viel ĂŒber eine Person erzĂ€hlen.

Auf den unheilvollen Flirt folgt eine knallharte Abfuhr.

Ich stelle den SchĂŒler per email zur Rede. Ich informiere ihn, dass ich sein Bild und die Kommentare seiner Freunde in dieser Form nicht akzeptiere. Und ich biete ihm und den anderen ein anonymes GesprĂ€ch an, um herauszufinden, was gut ausgebildete Gymnasiasten dazu treibt, diesen unheilvollen Flirt mit Hitler zu treiben.

Die Konsequenz ist klar. Der Gymnasiast hat zwei Möglichkeiten. Ein GesprĂ€ch mit mir als Journalistem zu fĂŒhren oder den “offiziellen” Weg. Erst schreibt er mir “Entschuldigungen”, alles nicht so ernst gemeint. Dann “checkt” er die Konsequenzen. Dann droht er mir, “ihre Methoden der Erpressung zu veröffentlichen”.

Ich suche das GesprĂ€ch zu einem seiner Freunde, den ich als vernĂŒnftigen jungen Mann im “Chat” kennengelernt habe. Übrigens wĂ€hrend einer “Streitdiskussion” Ende Juni 2010, in der mich eine 16jĂ€hrige SchĂŒlerin unvermittelt als “Arbeitslosen” und vermeintlichen “PĂ€derasten” beschimpft hat – weil ich es als 43-jĂ€hriger Mann gewagt hatte, mit jungen Leuten zu diskutieren.

“Wenn Sie das veröffentlichen, ist der fertig.” Ein Freund.

Der junge Mann sorgt sich um den Freund: “Wenn Sie das veröffentlichen, ist der fertig.” Auch er wĂŒnscht sich von mir, die Sache einfach “zu vergessen”. Irgendwann versteht er, dass “vergessen” nicht die Lösung ist.

Auch fĂŒr Direktor GĂŒnter Keller ist das keine Lösung. Auch er hat das Problem im Blick. Und er zeigt sich verantwortlich: “Bei Uneinsichtigkeit werde ich entsprechende Maßnahmen ergreifen”, sagt er und ĂŒbernimmt eine Verantwortung wider Willen. Er ist verantwortlich fĂŒr alle SchĂŒler – dabei geht ihn jedes “Schicksal” an. Im Sinne von “allen”, muss er Maßnahmen treffen.

Als ich das CBG verlasse, treffe ich einen weiteren Freund des Hitlerdarstellers, der ungewollt in “die Sache mit reingezogen wird”. Auch er war in Den Haag. Er kennt vermutlich alle, die “Hitlerbilder” mit “Adolf xxx wurde in Berlin gesichtet”, “Whos your fĂŒhrer?” oder “Good old 88″ kommentierten.

Er distanziert sich und ist unverdĂ€chtig, mitgemacht zu haben. Er bietet an zu vermitteln. Das ist sympathisch, weil ich merke, wie sehr ihn das Thema stresst und er dem Freund gerne “helfen” wĂŒrde.

Wenn “Spass” an Grenzen stĂ¶ĂŸt, wird es unangenehm.

Und ich habe das GefĂŒhl, dass er bemerkt, dass “Spass” irgendwann an Grenzen stĂ¶ĂŸt.

Und ich bemerke, dass ihm das sehr unangenehm ist. Auch er will es lieber gut haben. So, als wĂ€re nichts passiert. “Nix sagen…”

Er weiß, dass sein Freund sich schlecht prĂ€sentiert hat und will ihm helfen. Redet gut ĂŒber ihn.

Auf die Frage, warum dieser sich so “schlecht” prĂ€sentiert und was der “Spaß” daran ist, hat er keine Antwort. Er ist ĂŒberfordert.

Auf die Frage, was ist, wenn andere, jĂŒngere SchĂŒler sich ein Beispiel an dem “Spaß” nehmen und ihn als “normal” betrachten, sucht er eine Antwort.

“Ich bin sicher, das war nicht so gemeint”, sagt er dann.

Und: “Ich bitte Sie, nicht darĂŒber zu schreiben, solange wir nicht geredet haben.”

“Nicht so gemeint.”

Damit drĂŒckt er seine Hoffnung aus, dass “Nach Frankreich nur auf Ketten” hoffentlich nicht “so gemeint” ist. Auch nicht das “Hitlerbild”. Auch nicht: “Adolf xxx wurde in Berlin gesichtet”, “Whos your fĂŒhrer?” oder “Good old 88″.

Was ist gemeint, wenn nichts mehr gemeint ist? Sind das alles nur “dumme SprĂŒche”. Motto: “Was haben wir gelacht. Haha?”

Ich frage ihn danach: “Verstehen das auch die jĂŒngeren, dass das nicht so gemeint war? Was ist gemeint, wenn nicht gemeint ist, was gemeint wurde?”

Er muss in den Unterricht und ist sichtlich froh, keine Antwort geben zu mĂŒssen.

Bleiben die Fragen: Wie werden andere Jugendliche der Schule den Text in emails, Chats, SMS und Foren kommentieren?

“Hast Du den Artikel von dem “Schreiberling” gelesen? Der hat doch eh keine Ahnung, was abgeht? Egal :-D. Wo ist die Party? Geiles Foto. Höhö. Ich knall mich weg. Scheiße, hab ich Kopfschmerzen. Wo geht was? Scheiß Wichser. PĂ€derast. Harzer. Wir wissen, was kommt. Boykottiert den Arsch. xx ist in einer Beziehung. Ich habs gern auf dem Schreibtisch. GlĂŒcksnuss. Farmville. Das gefĂ€llt mir.”

Und so weiter.

Und so weiter. Geht das so weiter?

Ist “herumhitlern” heute “Jugendkultur”?

Hier und da mal je nach Laune ein wenig “herumhitlern”? “Ey, ist doch nur Jugendkultur, Provokation.”

CBG-Direktor GĂŒnter Keller hat GesprĂ€che vor sich. Und er wird “entsprechende Maßnahmen” einleiten, wenn er das als notwendig erachtet. Und Herr Keller hat weitere GesprĂ€che vor sich, weil sich Eltern fragen, “was los ist” und ihn das fragen werden. Und “was an der Schule passiert”?

GĂŒnter Keller ist der erste Leidtragende dessen, was ein Teil seiner SchĂŒler “als normal”, als “Spaß” begreift. Denn er muss Verantwortung tragen fĂŒr etwas, fĂŒr das er nicht verantwortlich ist.

Ob diese SchĂŒler wissen, was sie tun und was ihr Verhalten fĂŒr viele andere Menschen an Folgen hat, darf getrost bezweifelt werden. Sie machens einfach.

Den “Hitler-Darsteller”, den “Fotografen” und die “Kommentierer” kĂŒmmert es mit Sicherheit kein bisschen, ob jemand anderes “Stress kriegt”. Sie wollen “Spaß” und wenns hart auf hart kommt, “bloss keinen Stress”. Wer das nicht kapiert, ist ein Spießer. Uncool. Oder ein Arsch.

Ganz sicher bin ich durch diesen Text fĂŒr viele einfach nur ein Arsch. “Nix sagen…”, wĂ€re “schlauer” gewesen. Oder etwa nicht?

Ohne Sinn und Verstand.

Es darf auch fast als sicher gelten, dass der Mannheimer Morgen als regional-monopolistisches Medium keine Zeile dazu schreiben wird – schon allein aus dem Grund, weil ein “Mitarbeiter” betroffen sein könnte und man mit all dem nicht in Verbindung geraten will.

Unvoreingenomme Recherchen und journalistische Suche nach Fakten darf man von diesem Medium schon lange nicht mehr erwarten.

Es darf auch als sicher gelten, dass “betroffene” Eltern alle Hebel in Bewegung setzen werden, um das “Thema” herunter- oder einem anderen zuzuspielen. Im Zweifel sind das Herr Keller und die Lehrer und die “Schule”.

Auf die Idee, sich mal anzuschauen, wie die eigenen Kinder im realen Leben und dessen Darstellung im Internet “ausleben”, werden nicht viele kommen.

“Scoop” ohne Folgen.

FĂŒr heute endet deswegen der “Scoop” hier und ohne weitreichende Folgen.

Die “Geschichte” wird vermutlich keine Folgen haben. Sie wird vergessen werden. “Nix sagen ist vermutlich schlauer…”, meinte schon das Hitlerbart-BĂŒrschchen. Vermutlich, weil er mutmaßt zu wissen, wie das “System tickt”.

“War nur ein Spaß. Klar, ĂŒbertrieben. Seid ihr schlauer oder besser, wenn ihr jetzt ĂŒbertreibt?” Der “Spaßvogel” kennt die Grenzen des Systems. Er hat sie vermutlich schon oft ausgetestet. So wie andere auch.

Strafrechtlich ist nichts vorgefallen. Es gibt niemanden, der gerichtlich nach geltendem Recht verurteilt werden wird.

Also werden alle weitermachen wie bisher.

Hitlerbart-Foto? – Egal, solange es kein Personalchef sieht.
“Adolf xxx wurde in Berlin gesichtet” – Höhö.
“Whos your fĂŒhrer?” – “Gröhl – sauuuuuuuuufeeeeeeeeeeen.
“Good old 88″ – “GefĂ€llt mir” geklickt.

Irgendwann meint es einer von den “Spaßvögeln” ernst. Dann sind alle entsetzt. Keiner wird was gewusst haben.

Und irgendwann erinnert sich jemand: “Der war schon immer komisch.”

Doch dann wir die Geschichte vom Ende her erzÀhlt und nicht vom Anfang.

Der erste Journalist, der sie hat, hat einen Scoop.

Es gibt Scoops, die machen einfach keinen Spaß.

Nachtrag:
Im Text geht es um SchĂŒler des CBG Ladenburg. Herr GĂŒnter Keller ist seit gut einem Jahr der verantwortliche Direktor der Schule. Als Autor möchte ich ausdrĂŒcklich betonen, dass Herr Keller sich aus meiner Sicht absolut vorbildlich verhalten hat, als er von geschilderten UmstĂ€nden erfahren hat und sicherlich die notwendigen und ihm möglichen Schritte einleitet. Zum Kollegium bestanden in der Sache von meiner Seite aus keine Kontakte.
Die Stadt Ladenburg wurde ebenfalls kenntnishalber informiert. Ebenso das PolizeiprĂ€sidium Mannheim und dort auf Wunsch der “Staatsschutz”, in dessen ZustĂ€ndigkeit diese Angelegenheit fĂ€llt.
Als Autor gehe ich davon aus, dass keine strafbare Handlung vorliegt. Wie die Schulleitung und der Staatsschutz sehe ich aber einen Handlungsbedarf in der Sache. Wir werden in der kommenden Woche weiter zum Thema berichten.

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Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (47) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist GrĂŒndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten PortrĂ€ts und Reportagen oder macht investigative StĂŒcke.

  • Phil Leicht

    Ist “herumhitlern” heute “Jugendkultur”?

    Diese Frage sollte nicht unbeantwortet bleiben – und ist mit einem Nein zu beantworten!

    Nein, es ist keine Jugendkultur sondern eine Jetztkultur! Die Jugend ist nur ein Spiegel der Gesellschaft, kann nur dies ĂŒbernehmen was vorgelebt wird! Vielleicht nicht von den Eltern, nicht in der Schule aber durch die Medien! In dem Bericht wurden ja schon einiges aufgefĂŒhrt wie zum die Bild Aktion – aber da kommen noch BĂŒcher hinzu (möchte hier keine Werbung machen) Politische Aktionen und Debatten – und zwar von etablierten christlichen Parteien!!!! Junge Menschen möchten provozieren, sich vom Ihrem Umfeld abheben, nun wird gerade der deutsche BĂŒrger als Minderheit dargestellt, der um seine „Rechte! kĂ€mpfen muss. Es wird Angst geschĂŒrt vor Überfremdung und dass das Deutsche aussterben wird, wenn nichts unternommen wird. Wie soll da ein Jugendlicher, der die Welt fĂŒr sich entdeckt unterscheiden können zwischen Gut und Böse, zwischen Recht und Schlecht? Was ist da noch ein Witz und was muss ernst genommen werden?
    Sie schreiben, „Doch dann wir die Geschichte vom Ende her erzĂ€hlt und nicht vom Anfang.“
    Aber solange wir eine Frau Schröder als Ministerin haben, die mit diesen Themen den Medienwald zutextete und auch das Internet fĂŒr Ihre Einstellung nutzt, zum Beispiel wurde ĂŒber 30.000-mal ihr Fernsehinterview auf Youtube geklickt worden. Darin geht es um “deutsche Kartoffeln” und “deutsche Schlampen”.
    Unsere Familienministerin Kristina Schröder hat also allgemeine Aggressionen gegen Deutsche ausgemacht. Studien, die das belegen, kann die Ministerin aber nicht vorlegen.
    Das Gleiche gilt fĂŒr Herrn Sarrazin – alleine als Suchbegriff gibt es mehr als 3 Millionen Verweise – 3 Millionen x konnten seine Gedanken alleine im Internet verbreitet werden, wie viel Leute sie gelesen haben
. ich möchte es mir nicht vorstellen! Und hier sind die Zeitungsberichte und Fernsehinterviews gar nicht berĂŒcksichtigt ,o(
    Der Anfang ist viel weiter vorne! Vielleicht sollte sich ein jeder fragen wie er mit dem Thema Fremdenfeindlichkeit und Rassismus umgeht. Wie er seinem MitbĂŒrger begegnet!
    Leider sind die besagten SchĂŒler auf diesen Rummel reingefallen und tragen unĂŒberlegt das Gedankengut weiter
 Klar, kann man von Gymnasten mehr verlangen – aber eigentlich sind es auch nur Jugendliche die sich in dieser Welt zurechtfinden und Erwachsen werden mĂŒssen.
    Egal, wie viele Aktionen nun von Seiten der Schule ins Leben gerufen wird – solange die Gesellschaft sich nicht wieder auf die menschlichen Werte besinnt werden diese Aktionen nur von TrĂ€umer und linken Spinner sein. Und dies macht mich traurig

    • la

      Stimme zu! Hitler und seine Schergen werden heute öfter als je zuvor in den Medien parodiert! Aus obigem Foto lĂ€sst sich außerdem nicht der Hintergrund des Geschehen ableiten. Was, wenn es sich z.B. um eine einfache TheaterauffĂŒhrung gehandelt hat?

  • sven

    Danke fĂŒr die umfassende Darstellung des Falls und der Recherchen im Hintergrund. Man mag das als Lappalie abtun oder kann es ernst nehmen. Ich tendiere zu letzterem, weil es ein erschreckendes Geschichtsbewusstsein von jungen Menschen zeigt. Herzlichen Gruß an dieser Stelle an sĂ€mtliche Geschichtslehrer am CBG!

    Da örtliche Ladenburger “Prominenz” betroffen ist, gehe ich davon aus, dass der Artikel und die behandelten Akteure in den nĂ€chsten Tagen StadtgesprĂ€ch in Ladenburg sind.

    Ich selbst bin Heddesheimer und fĂŒhle mich durch die Partnerschaft mit Nogent-le-Roi dem Nachbarland sehr verbunden. Da trifft es um so mehr, wenn die angebliche “akademische Elite von morgen” am CBG so einen Schwachsinn ĂŒber Frankreich verzapft.

    • D. Weber

      “Da örtliche Ladenburger “Prominenz” betroffen ist, gehe ich davon aus, dass der Artikel und die behandelten Akteure in den nĂ€chsten Tagen StadtgesprĂ€ch in Ladenburg sind”

      Hallo ist bekannt, ob auch Heddesheimer SchĂŒler betroffen sind?

      • Dasladenburgblog

        Guten Tag!

        Zu persönlichen Daten geben wir keine Auskunft. Wir bitten um VerstÀndnis.

        Einen schönen Tag wĂŒnscht
        Das ladenburgblog

        • der martin

          Sollten Heddesheimer betroffen sein, sollte man die Lokalmedien in Nogent-Le-Roi informieren, die sich sehr dafĂŒr interesieren dĂŒrften, wie die Jugend der “Partner”-Gemeinde so ĂŒber Franzosen denkt.

    • anonym

      “Herzlichen Gruß an dieser Stelle an sĂ€mtliche Geschichtslehrer am CBG!”

      Ich denke NICHT, dass die Geschichtslehrer an unserer Schule einen Teil dazu beitragen. Ich denke ebenso, dass es nicht am mangelnden Geschichtswissen dieser Generation liegt.

      Das kann ich aus eigener Erfahrung bestÀtigen.

      Gruß

      • hirsch

        Ich sehe es schon problematisch, wie gleich mehrere SchĂŒler sich einen Witz aus solchen ernsten Themen machen.

        Aber ich gehe auch davon aus, dass es kein CBG-spezifisches Thema ist, sondern vielmehr generell ein Problem an Schulen. Das Wissen ĂŒber geschichtliche ZusammenhĂ€nge ist ja vielerorts fatal bei Jugendlichen. Nun hat es aber am CBG einen “Einschlag” gegeben und die Schule kann die AffĂ€re nutzen, um offen, kritisch und ohne Vorverurteilungen zu besprechen, wie man damit umgeht.

  • kompakter

    hallo,

    ich hoffe mal, dass herr keller alle möglichkeiten ausschöpft, die er hat und dass andere eltern sich mal angucken, wie die lieben jungs und mÀdels sich so prÀsentieren. da werden viele vom glauben abfallen, wenn sie mitkriegen, was abgeht.

    gruß

  • hirsch

    Autsch! Ich bin sicher, heute abend gibts in einigen Ladenburger Haushalten einen “Satz heiße Ohren” (im ĂŒbertragenen Sinne), wenn den Eltern klar wird, was die Sprösslinge da so bei Facebook treiben und sich dann noch öffentlichkeitswirksam erwischen lassen!

    Damit sollte man nicht scherzen. Solche EintrÀge bei Facebook und dann noch der bericht hier kann manche jungen Leute die Karriere kosten! Personalabteilungen sehen sich das heute nÀmlich genau an.

    Blöd – Blöder – CBG-Abiturienten, kann man da nur sagen!

    • la

      FĂŒr mich scheint der Artikel komplett anonymisiert, wodurch RĂŒckschlĂŒsse auf die Beteiligten nicht möglich sind. Wie sehen Sie das? Polemik ist ja wohl auch fehl am Platz
      “Blöd – Blöder – CBG-Abiturienten, kann man da nur sagen!”
      - und das bei ĂŒber 100 SchĂŒlern?

      • hirsch

        “Blöd – Blöder – CBG-Abiturienten, kann man da nur sagen!”
        - und das bei ĂŒber 100 SchĂŒlern?

        Hallo: Ich habe weiter unten bereits betont, dass eine solche Verallgemeinerung nicht zweckdienlich ist bei der Brisanz der Sache.

        Wenn hilfreich, kann die Redaktion diesen Satz gern aus meinem Beitrag löschen.

    • angehende cbg-abiturientin

      tut mir leid, aber finde es unverschĂ€mt, dass du aufrgund des fehlverhaltens einiger abiturienten gleich auf das gesamte cbg schließt! nur weil einige nicht wissen wo die grenzen sind, sind nicht gleich alle schĂŒler des cbgs auch so!

      • hirsch

        Guten Tag,

        ich wollte selbstverstĂ€ndlich nicht auf alle CBG-Abiturienten schließen! Sie haben recht, dass Pauschalisierungen in diesem heiklen und unappetitlichen Fall nichts bringen.

        Dass gleich eine Reihe von CBG-Abiturienten (nebenbei: Das sind junge Erwachsene, keine Kinder mehr) betroffen ist, deutet aber auf netzwert-artige Strukturen an der Schule hin, die angesprochen werden sollten. Offenbar lÀuft was schief am CBG. Vielleicht der Geschichtsunterricht.

        • Claire

          Netzwerkartige Strukturen? Woher nehmen Sie denn bitte Hinweise auf solche Strukturen? Nur weil mehrere Leute betroffen sind? Dann ist ihre “netzwerkartige Struktur” wohl das, was man gemeinhin Freundschaft nennt: Blödsinn macht alleine keinen Spaß, aber mit Freunden sehr wohl. Deshalb auf ein”Netzwerk” zu schließen ist wohl mehr als weit hergeholt.

    • Dasladenburgblog

      Guten Tag!

      Danke fĂŒr Ihren Beitrag.

      Die letzte Zeile kratzt hart an der Grenze unseren Regeln und passt durch die Pauschalisierung nicht zum sonstigen Inhalt.

      Wir bitten die Kommentatoren, vor allem wegen der Bedeutung des Themas, möglichst sachlich zu bleiben. MeinungsĂ€ußerungen sind natĂŒrlich erwĂŒnscht, Argumente noch mehr.

      Einen schönen Tag wĂŒnscht
      Das ladenburgblog

      • fischer

        Guten Tag!

        Danke fĂŒr Ihren Kommentar-Kommentar-Kommentar.

        Der aktuelle Beitrag ist im höchsten Maße lĂ€cherlich. Wie man so ungeliebt, unbeschĂ€ftigt und gelangweilt sein kann, dass man diesen Dreck verzapfen und veröffentlichen muss, ist mir wirklich ein RĂ€tsel.

        Mir geht es hierbei nicht um das Thema des Beitrags. Es war sicherlich eine unkluge Aktion, bei welcher wohl sehr unĂŒberlegtes dummes Verhalten vorausging. Doch das möchte ich nicht weiter thematisieren. Auf was ich aufmerksam machen möchte ist, die Tatsache, was Sie, lieber Bloger, hier verantstalten

        Sie bitten darum sachlich zu bleiben und deshalb gehe ich auch nur auf ihre FÀhigkeiten bzw. UNfÀhigkeiten als Journalist ein:
        Ich bitte den Bloger darum, zu berichten und nicht so unterschwĂ€llig auf Leute anzuspielen. Wenn dann lĂ€sst man die Katze aus dem Sack und fertig! Obwohl, es wĂ€re wohl sicherlich besser fĂŒr alle Beteiligten, wenn diese Schundseite geschlossen wird. Ich habe nĂ€mlich wirklich Angst Augenkrebs zu bekommen, wenn ich noch einen weiteren Artikel von Ihnen lese.

        Ich habe noch nie einen Artikel gelesen, der so sehr nach Aufmerksamkeit gebettelt hat, wie dieser.
        Wen Sie alles eingeschlatet und informiert haben soll sachlich sein? Wen geht das etwas an? Sie waren lediglich sauer auf die Beteiligten, weil sie Ihnen keine Interviews zu dem Thema geben wollten. Total unverstĂ€ndlich natĂŒrlich.

        Ich möchte mich jetzt nicht noch mehr ĂŒber sie aufregen. Das ist einfach nur erbĂ€rmlich.

        Einen schönen Tag wĂŒnschen
        Die ladenburgbloggegner

        PS: Freischlatung hin oder her…ich veröffentliche mein Kommentar und hoffe, nie wieder von Ihrem MĂŒll belĂ€stigt zu werden.

        • hirschberger

          “Wen geht das etwas an?”

          Na der Staatsschutz ermittelt, selbstverstĂ€ndlich ist das eine Thema fĂŒr die lokalen Medien und geht die Öffentlichkeit etwas an!

          Und wo belÀstigt Sie das ladenburgblog? Niemand zwingt Sie, hier zu lesen. Ignorieren Sie es doch einfach.

        • der martin

          “Ich habe nĂ€mlich wirklich Angst Augenkrebs zu bekommen, wenn ich noch einen weiteren Artikel von Ihnen lese.”

          Hallo niemand zwingt Sie das hier zu lesen! Ausserdem schreiben >sie doch selbst, dass es ein Ă€ußerst dummes Verhalten der Beteiligten war. Warum sollte man dies nicht auch journalistisch so darstellen.

          Und noch etwas: Es waren die CBG-SchĂŒler selber, die unter ihrem Klarnamen mit Foto den MĂŒll veröffentlicht haben!! Jetzt dem ladenburgblog vorzuwerfen, das Thema hochzuspielen, ist lĂ€cherliche.

          Oder sind Sie selbst einer der “Erwischten”?

          M. Zischler

        • Heddesheimer

          Hallo, lesen sie nochmals den Artikel, sie werden merken das alles ganz harmlos los ging und es wÀre Herr Protmann sicher nicht wert gewesen diesen Artikel zu schreiben.
          Erst nach dem nachforschen was ein Journalist im Blut hat oder haben sollte, ist Herr Protmann weiteres ganz anderen Ortes aufgefallen was ab da zu Weit ging und er es nicht mehr als einzel Sache abtun konnte.

        • fischer

          “Wen geht das etwas an?”

          “Na der Staatsschutz ermittelt, selbstverstĂ€ndlich ist das eine Thema fĂŒr die lokalen Medien und geht die Öffentlichkeit etwas an! ”

          Den Staatsschutz interessiert das nur, weil einem kleinen, unbedeutenden Regioljounalisten eine Lauß ĂŒber die Leber gelaufen ist. NatĂŒrlich will er klicks..hat er dadurch natĂŒrlich auch bekommen.

          “Und wo belĂ€stigt Sie das ladenburgblog? Niemand zwingt Sie, hier zu lesen. Ignorieren Sie es doch einfach.”

          Das ist korrekt. Werde ich ab sofort auch tun. Und ich werde mir auch ĂŒberlegen, ob ich dagegen vorgehen möchte.

          “Ich habe nĂ€mlich wirklich Angst Augenkrebs zu bekommen, wenn ich noch einen weiteren Artikel von Ihnen lese.”

          Hallo niemand zwingt Sie das hier zu lesen! Ausserdem schreiben >sie doch selbst, dass es ein Ă€ußerst dummes Verhalten der Beteiligten war. Warum sollte man dies nicht auch journalistisch so darstellen.

          Man kann es journalistisch darstellen. Sehr gern sogar. Aber dann muss man es eben können, wozu H.P. offensichtlichst nicht in der Lage ist und man muss sachlich bleiben und eben NICHT persönlich werden und NICHT so offensichlich auf die Personen eingehen.

          “Und noch etwas: Es waren die CBG-SchĂŒler selber, die unter ihrem Klarnamen mit Foto den MĂŒll veröffentlicht haben!! Jetzt dem ladenburgblog vorzuwerfen, das Thema hochzuspielen, ist lĂ€cherliche.

          Oder sind Sie selbst einer der “Erwischten”?”

          Nein ich bin kein “Erwischter”
          Und nein meine Ansicht ist auch nicht lĂ€cherlich…Es wird unnötig hochgespielt. Der Blogger kennt die Person nicht und kann nicht sicher sagen, ob es sich bei dem Bild um rechtsradikales Gedankengut, oder um eine Parodie, wie zum Beispiel bei “switch reloaded” handelt. deshalb hĂ€tte er es vermeiden mĂŒssen JEGLICHEN persönlichen Bezug zu den betroffen Personen zu offenbaren, bis geklĂ€rt ist, was Sache ist.

          UND FÜR ALLE DIE MEIN KOMMENTAR IMMER NOCH NICHT VERSTANDEN HABEN!!!! :::

          Ich möchte die Aktion NICHT herunterspielen. Es war ein großer Fehler aller beteiligten. Sei es das Bild, oder die daurauf folgenden Kommentare. Den Leuten waren die möglichen Konsequenzen wohl nicht klar. Das ist eben dumm gelaufen.

          Worum es mir einzig und allein geht ist, dass dieser Blog Gift fĂŒr die Menschen ist, die ihn lesen. Vorallem dieser Artikel. Das hat nichts mit neutralem Berichten zu tun. Es ist einfach viel zu persönlich. Beschreibt zu genau, wer alles eingeschaltet wurde und um wen es sich handelt (da kann man wirklich drauf kommen)
          Darum geht es mir und um NICHTS anderes.
          Ich hoffe, dass das jetzt eeeendlich angekommen ist.

          T. Fischer

  • heddy

    Bin gespannt wie der MM reagiert! Mal ein “Aufreger” in Ladenburg und der MM muss sich verhalten… aber ich tippe darauf dass man wegduckt und lieber weiter auf die “kompetente” Berichterstattung von Tralala-Terminen (Hallo, Herr Jaschke!) setzt.

    • hirschberger

      NatĂŒrlich wird der MM nicht reagieren. Damit wĂŒrde man ja “Werbung” fĂŒr diese Seite hier machen und sich mit der Ladenburger “Elite” anlegen. Und fĂŒr sowas ist der MM nicht grade berĂŒhmt.

  • MeineMeinung

    Guten Tag.

    Ich bin ehrlich entsetzt ĂŒber das, was ich hier lesen musste. Vielen Dank Herr Prothmann fĂŒr diese kritische Reportage.

    Und ich muss eingestehen, dass ich mich auch nicht gekĂŒmmert habe. Meine Tochter musste mir heute ihr Facebook zeigen. Hab ich GlĂŒck, weil nichts problematisches drin steht? Sicher. Aber genau so sicher werde ich regelmĂ€ĂŸig prĂŒfen, was auf Facebook passiert.

    Beim CBG habe ich folgende Information gefunden. DAs ist der richtige Weg – leider ist die Veranstaltung schon ĂŒber ein Jahr alt!!!

    http://www.cbg-ladenburg.de/index.php?page=AktuellesMedienwelten%20unserer%20Kinder

    MeineMeinung

    • anonym

      Hallo,

      “Und ich muss eingestehen, dass ich mich auch nicht gekĂŒmmert habe. Meine Tochter musste mir heute ihr Facebook zeigen.”

      Ihren Kommentar beenden sie mit einem Link, der zu einer Informationsveranstaltung fĂŒr PrivatsphĂ€re und Datenschutz leitet. Dies kommentieren sie weiterhin mit “DAs ist der richtige Weg (…)”

      Im Gegensatz dazu, steht ihr obiges Kommentar. Ich frage mich nun, was sind das fĂŒr Leute, die anderen nicht ein bisschen PrivatsphĂ€re, ein StĂŒckchen freie (!) Entfaltung ihrer Selbst gönnen, sondern die Kinder immer im Blick haben wollen.

      Sie hatten auch eine Kindheit und haben selbst genug Unfug gemacht. Da bin ich mir sicher.

      Zum Schluss noch ein paar Zitate, als Anregung.

      Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die AutoritĂ€t. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine ĂŒbereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.

      Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.

      Ich habe ĂŒberhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die MĂ€nner von morgen stellt. Unsere Jugend ist unertrĂ€glich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.

      Aristoteles, gr. Philosoph, 384-322 v. Chr.

      Die jungen Leute von heute denken an nichts anderes als an sich selbst. Sie haben keine Ehrfurcht vor ihren Eltern oder dem Alter. Sie sind ungeduldig und unbeherrscht. Sie reden so, als wĂŒĂŸten sie alles, und was wir fĂŒr weise halten, empfinden sie als Torheit. Und was die MĂ€dchen betrifft, sie sind unbescheiden und unweiblich in ihrer Ausdrucksweise, ihrem Benehmen und ihrer Kleidung.

      Mönch namens Peter, 1274 n. Chr.

      Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe.

      Keilschrifttext aus Ur um 2000 v. Chr.

  • lutz

    Peinlich, peinlich!

    Im letztjĂ€hrigen Elternbrief lĂ€sst das CBG noch eine “Vortragsreihe Medienwelten und SchĂŒler” bejubeln. Unter anderem zum Umgang mit Social Media, in Zusammenarbeit mit der Ladenburger Polizei, die nun mit dem Staatsschutz die skandalösen Umtriebe einzelner SchĂŒler prĂŒfen prĂŒfen muss!

    Da haben wohl einige nicht aufgepasst beim Vortrag. Empfehle Nachsitzen!

  • la

    Ich habe mit Verwunderung und Interesse Ihren Artikel gelesen. Dennoch kann ich mich nicht des Gedankens erwehren, dass es hier einen Durchschlag von Aversion gegen SchĂŒler des CBG gibt. Versteckt hinter dem (zugegeben grotesken) Vorfall. Die Differenzen zwischen Herrn Prothmann und einigen SchĂŒlern (bzw. deren Eltern) sind hinreichend bekannt. Die persönliche Abneigeung gegen den MM ist ebenso bekannt. Schönen Tag!

  • ja

    seid ihr eigentlich alle bescheuert?
    macht mal nicht so n zirkus hier…ladenburgblog ĂŒbertreibt.

    habt ihr nichts besseres zu tun?

    kein wunder wenn personen ein bisschen “rassi” werden, bei dem auslĂ€nderaufkommen hier in deutschland.

    • Sabine Prothmann

      Ist Ihr Kommentar auch als Parodie gedacht? Was ist ein bisschen “rassi”? Was wird ĂŒbertrieben? Ihr letzter Satz straft den Tenor “alles nur Spaß” LĂŒge.
      Vielleicht denken Sie und auch andere mal darĂŒber nach.
      Gruß
      Sabine Prothmann

    • sven

      “kein wunder wenn personen ein bisschen “rassi” werden, bei dem auslĂ€nderaufkommen hier in deutschland”

      Na prima: Damit bestĂ€tigen Sie, dass es dem betroffenen CBG-SchĂŒler also bitter ernst war und es nicht Gesinnung geht – nicht um Jux. Im Sinne des Betroffenen und des CBG ist so eine Interpretation wohl eher nicht.

    • Heddesheimer

      Sagen sie mal, wie Braun sind sie wirklich?

    • Ralf Volkmer

      Der Satz „kein wunder wenn personen ein bisschen “rassi” werden, bei dem auslĂ€nderaufkommen hier in deutschland“ von Herr oder Frau „Ja“ hat mich gerade eben auf die Palme gebracht! Herr oder Frau „Ja“, waren Sie jemals im Ausland? Haben Sie jemals im Ausland gelebt – ich meine gelebt und nicht nur zum Urlaub irgendwo außerhalb von Deutschland? Ich selbst war als Deutscher ĂŒber zehn Jahre AUSLÄNDER, habe in „vielen“ LĂ€ndern gelebt! Gerne „erzĂ€hle“ ich Ihnen wie es mir als AUSLÄNDER ergangen ist! Mit Verlaub und allem Respekt Ihren Satz finde ich unglaublich unterirdisch!

  • Maurice Nickl

    Hallo,

    der Artikel hier hat eine angeregte Diskussion in Facebook ausgelöst.
    Wenn Sie sich beteiligen wollen:

    http://www.facebook.com/home.php?#!/permalink.php?story_fbid=170834589602279&id=1356953844&notif_t=like

    Vielleicht sollte man etwas mehr ObjektivitÀt an den Tag legen.

    Gruß
    Maurice Nickl

    • Mannheimer

      Sehr “niveauvolle” Diskussion bei Facebook, gratuliere zu Ihren sachkundigen BeitrĂ€gen, Herr Nickl.

      Wie sehen Sie es, dass mittlerweile dazu aufgerufen wird, beim Autor des Artikels vorbeizukommen, einschließlich Nennung der Adresse? Ich finde das schĂ€big und letztendlich schon wieder ein Skandal fĂŒr sich.

      • Maurice Nickl

        Ich habe weder behauptet die Diskussion habe Niveau, noch dass einige Aussagen in sich nicht verkehrt sind. Aber solche Dinge werden geschrieben, wenn Emotionen im Spiel sind und ausdrĂŒcklich provoziert wird.

        Gruß

        • Mannheimer

          “Aber solche Dinge werden geschrieben, wenn Emotionen im Spiel sind und ausdrĂŒcklich provoziert wird.”

          Na klar … Und abstoßende öffentliche Nazi-Gesten passieren eben auch, wenn man so richtig “Fun” hat! Was solls!

    • der martin

      Indem Sie den Artikel auf FB linken, machen Sie ihn nochmal viel prominenter. Herr Prothmann sollte Ihnen dafĂŒr danken.

      Erheiternde Diskussion bei Facebook ĂŒbrigens gerade. Soeben fiel der erste Prothmann-Hitler-Vergleich. Wer hat Goebbels zu bieten?

      • Maurice Nickl

        1. Siehe Oben.

        2. Ich selbst habe den Artikel nicht gelinkt, aber vllt. sind Sie ja mit dem Portal FB nicht allzu gut vertraut.

  • rene

    “Blöd – Blöder – CBG-Abiturienten, kann man da nur sagen!”

    … stammt von jemanden, der nicht mal seinen Namen veröffentlicht und wohl nie in seinem Leben Abitur gemacht hat oder je machen wird!

    • hirsch

      Ich habe mich zu diesem Satz bereits erklÀrt und entschuldigt. Wo ist denn Ihr Name veröffetnlicht?

      Und: Wer den Dativ nicht beherrscht, muss mir erstmal SEIN Abiturzeugnis zeigen.

      • rene

        ich steh zu meinem 6-punkte-deutschabi und meinem 3,1 schnitt, und weiter? bin trotzdem der deutschen sprache mÀchtig und muss mich bei kommentaren nicht hinter irgendwelchen synonymen verstecken, herr hirsch!

        • Schriesheimer

          Pseudonyme sind hier ausdrĂŒcklich gestattet. Und wenn ich mir Ihre Äußerungen bei FB so durchlese, möchte man Ihnen anraten, ein solches ebenfalls in ErwĂ€gung zu ziehen. *fremdschĂ€m*

        • rene

          und aus welchem grund? ich hab absolut kein problem damit, wenn das jemand liest, was da in facebook geschrieben wurde.
          wieso auch?

        • blabla

          Auch ich kann bestĂ€tigen, dass dieser Abiturient KEINESFALLS rassistische Absichten hat. In meinen Augen ist es eine absolute Frechheit des Autoren dieses Artikels, 1.:öffentlich im Internet ĂŒber diesen Abiturienten zu urteilen,wenn er ihn garnicht kennt , 2.:Ihm irgendwelche rassistischen Absichten zu unterstellen, 3.: Ist es Urheberrechtsverletzung dieses Foto ohne die Erlaubnis des Abgebildeten auch nur zum Teil hochzuladen und der Autor macht sich in diesem Sinne selber strafbar;) und 4.: Geht es denjenigen der diesen Artikel verfasst hat, entschuldigt bitte meine Wortwahl ;), einen SCHEIßDRECK an wen oder was der Jugendliche parodiert!
          MFG ……

  • Jugendvonheute

    Hallo.

    Um Ihnen meine ehrliche Meinung zu sagen:

    Sie sind fĂŒr mich tatsĂ€chlich der Arsch. Als kleiner Ladenburger Journalist, der seinen kĂŒmmerlichen Blog ein bisschen pushen will, treiben sie seit Monaten ihr Unwesen; mit besonders großer Begeisterung auf Facebook. Sie laden Menschen, die sie schlicht und ergreifend nicht kennen dazu ein ihre “Freunde” zu werden und sollten diese dann dumm genug sein ihre Anfrage zu bestĂ€tigen, mischen sie sich mit einer widerlichen Penetranz in Angelegenheiten ein, die sie in keinster Weise etwas angehen. Bei den Menschen die sie hier öffentlich mit soviel Elan an den Pranger stellen (wenn auch Gott sei Dank nur vor Ihrer mickrigen Leserschaft) handelt es sich um Jugendliche, die ich alle persönlich kenne. Im Gegensatz zu Ihnen. Auch scheine ich offenbar besser in der Lage zu sein zu erkennen, wo man einfach nur mal ĂŒber die Strenge und wo ein braunes Herz in der Brust schlĂ€gt. Genauso kĂ€me ich, selbst wenn dies nicht der Fall wĂ€re niemals auf die Idee mich wegen eines lĂ€cherlichen Bildes (haben sie die letzten Jahre mal ferngesehen, was dort fĂŒr Hitlerparodien auftreten?) und einiger Kommentare ein derartiges Aufheben zu machen, dass die Zukunft mehrerer junger Leute aufs Ă€ußerste gefĂ€hrdet ist.

    NatĂŒrlich wird sie das alles nicht stören, da mir bereits vor lĂ€ngerer Zeit aufgefallen ist, dass sie sich von ihrem kritischen journalistischem Eifer beflĂŒgelt, mit dem sie sonst ĂŒber weltbewegende Dinge wie FeuerwehrĂŒbungen oder FĂ€hnchen berichten, fĂŒr unfehlbar halten.

    Ich hoffe sie sind glĂŒcklich ĂŒber ihre gelungene Schlagzeile und ihren ganz eigen “kritisch recherchierten” Skandel. Nur weiter so.

    • CBG’ler

      Um dem Bild (aus Sicht von Herrn Prothmann) der heutige Jugend mal gerecht zu werden, ein “GefĂ€llt mir” meinerseits, zu diesem Kommentar.

  • hirschberger

    Meine “gute alte” Schule versinkt im braunen Sumpf, ich fass es nicht! ich hoffe Hr. Keller nimmt den Vorgang ernst, und greift nun entsprechend durch. Auch die Eltern sollten ab und an nachsehen, was ihre Kinder da im Internet so treiben. Werde das Profil meines Sohnes (15 Jahre, nicht am CBG)heute abend noch, mit ihm gemeinsam ansehen und besprechen.

    • Schriesheimer

      Naja “brauner Sumpf” nun ĂŒbertreiben Sie mal nicht! Ist ein unappetitlicher Vorfall, aber deshalb muss man nicht so tun als sei das ganze CBG systematisch neonazistisch unterwandert.

      • Nils

        Also
        1. die ganze Schule versinkt mit Sicherheit nicht im “braunen Sumpf”, nur weil 10 SchĂŒler sich nicht rechtmĂ€ĂŸig ausgedrĂŒckt haben!!!

        Sie können das doch nicht so verallgemeinern! Wir sind 1120 SchĂŒler an der Schule und 10 von diesen haben ĂŒberhaupt etwas mit dem Thema zu tun!

        EINFACH NUR LÄCHERLICH.

        Medien sind da um so verstĂ€ndlich so genau und so sachlich wie möglich zu informieren, sodass sich der Nutzer seine eigene Meinung bilden kann. Hier wird ihm eine Meinung aufgedrĂŒckt!!!!

        Um sich durch solche Artikel in den Vordergrund der Diskussionen zu stellen ist unter aller Sau.

  • anonym

    Hallo,

    dieser Kommentar soll lediglich an den Autor/an den ladenburgblog gehen:

    Ich bitte euch, die beiden Facebook Bilder besser zu zensieren, ich habe es bis jetzt bei 3 Namen geschafft diese via Bildbearbeitung erkenntlich zu machen.

    Sobald erledigt, könnt ihr diesen Kommentar ablehnen.

    Danke.

  • kai

    Welch ein ĂŒberzogener Artikel. Wohl das gefundene Fressen fĂŒr einen verbitterten Dorf Journalisten der es sich mit den bösen, monopolistischen medien im Umkreis verscherzt hat.
    Muss nun jeder der sie bei Facebook geaddet sich vor ihnen und ihrem journalismus fĂŒrchten?

    Das keiner dieser schĂŒler ein rechtsradikaler ist steht ausser frage, aber wenn man als journalist einen “scoop” braucht um sich ĂŒber wasser zuhalten tut man dies auch gerne auf dem rĂŒcken anderer. TĂ€glich ĂŒber Katzen auf BĂ€umen die von der Feuerwehr gerettet werden mĂŒssen wĂ€re ja auch zu langweilig.

    Alles in allesn ein geschmackloßer scherz mit den zu erwartenden kommentaren – nichts besonderes.

    Sie sollten dem “hitlerbart-trĂ€ger” fĂŒr die vielen clicks die er ihnen bescherrt hat danken, schließlich wollen sie diesen winter ja auch nicht im kalten sitzen.

    • der martin

      “Das keiner dieser schĂŒler ein rechtsradikaler ist steht ausser frage”

      Hallo darf ich fragen woher Sie Ihre erkenntnisse nehmen? FĂŒr mich jedenfalls ist der Übergang von Dumme-Jungen-Streich zu problematischer Gesinnung ein fließender.

      • Jan

        Wer also einen Hitler-Witz ablÀsst steht also morgen auf dem NPD-Parteitag? Schwachsinn.
        Und als Abimotto dann:
        A.Bitler – 13 Jahre volle Konzentration

    • sonja filip

      “Muss nun jeder der sie bei Facebook geaddet sich vor ihnen und ihrem journalismus fĂŒrchten?”
      jeder, der facebook benutzt, muss sich der öffentlichkeit seines tuns bewusst sein. es kann immer einen couragierten menschen geben, der mitliest und bei derartig geschmacklosen “scherzen” nicht wegsieht.

      • heddy

        Absolut richtig. Erwachsene Menschen sind fĂŒr Handeln verantwortluch! Und bei Facebook geschieht dies öffentlich.

        Das ist den jungen Facebook-Pöblern, die sich hier tummeln, nur leider nicht bewusst.

  • Daniel

    SchĂ€men Sie sich eigentlich nicht fĂŒr diesen “Artikel”?
    Sie “stalken” Jugendliche, die sich unter sich wĂ€hnen, um öffentlich zu machen, was sie in Ihrem jugendlichen Leichtsinn fĂŒr SprĂŒche ablassen, wie bestimmt jeder von uns in seiner Jungend (sie natĂŒrlich nicht, sie haben sich immer 100% politisch korrekt verhalten!).

    Aber darum geht es Ihnen gar nicht oder?
    Sie sind die moderne, lokale, Bild Zeitung. Nur auf Skandal aus. Hauptsache provozieren. Hetzkampagnen starten.

    Und was sind sie fĂŒr ein Journalist, der nicht mal in der Lage ist, ein Grafikprogramm richtig zu bedienen um die Namen unkenntlich zu machen. Oder war das Absicht, damit jeder auch sieht, welcher Redakteurssohn betroffen ist? Kommt Ihnen ganz recht oder? Wieder können Sie (diesmal sogar ganz persönlich) auf dem von Ihnen verhassten MM rumhacken. Ich dachte, sie wĂ€ren stolz auf ihre journalistische Arbeit. Aber mit solchen ekligen Methoden gegen die Konkurenz zu schießen ist Ihres Berufes wirklich nicht wĂŒrdig.

    Aber zurĂŒck zum eigentlichen Thema:
    Wenn frĂŒher ein Lehrer so eine Konversation mitbekommen hat, hat er den SchĂŒlern den Kopf gewaschen. Sie jedoch diffamieren die SchĂŒler in aller weltweiten Öffentlichkeit; machen “aus einer MĂŒcke einen Elefanten”, nur fĂŒr ihren eigenen Profit und ihren eigenen kleinen Zeitungskrieg. Sie gehören sicherlich auch der Fraktion an, die der Meinung ist, weil jemand “Killerspiele” spielt, lĂ€uft er am nĂ€chsten Tag Amok.
    Dagegen, den Direktor zu informieren, sage ich nichts, aber dieser Artikel zeugt von Verantwortungslosigkeit!
    Ich ĂŒbertreibe jetzt ein wenig, aber gab es in der Vergangenheit nicht schon genug Selbstmorde, nachdem intime Informationen an die Öffentlichkeit geraten sind, die da nicht hingehörten? Ihr Artikel geht in diese Richtung!

    Und Jugendliche, die denken sie wĂ€ren unter sich mit einem CSU Politiker, der in der Öffentlichkeit steht, zu vergleichen? Also wirklich, das können Sie noch nicht ernst meinen?

    Aber zum GlĂŒck ermittelt jetzt ja der Staatsschutz und hindert den Gymnasiasten daran, morgen auf Ketten und mit Sturmgewehr nach Frankreich zu fahren und Juden zu ermorden. Ohne Sie wĂ€re die Welt ein viel schlimmerer Ort. Danke!

    • Daniel

      Ich haben den Artikel eben nochmal neu geladen und stelle fest, dass die Bilder mittlerweile ĂŒberarbeitet worden sind und nun nichts mehr zu erkennen ist. Danke immerhin dafĂŒr!

    • der martin

      “Sie “stalken” Jugendliche, die sich unter sich wĂ€hnen, um öffentlich zu machen, was sie in Ihrem jugendlichen Leichtsinn fĂŒr SprĂŒche ablassen”

      Sie verdrehen die Tatsachen. Es sind die Jugendlichen (bzw. bei Abiturienten: Junge ERWACHSENE), die ihre SprĂŒche und das widerliche bei Facebook öffentlich gemacht haben. Wer sich auf der Plattform bewegt, sollte wissen, dass man da nicht “unter sich” ist.

    • Arno Nym

      Aber trotzdem sollten man wegen einer solchen Aufmerksamkeitsheischerei nicht in regionalen Profilen nach inkorrekten Bildern und/oder Texten/Kommentaren suchen, meinen Sie nicht auch?

    • Heddesheimer

      Aber Text Passagen, in denen Herr Protmann darauf hinweist, Leute seit vorsichtig da draußen lesen auch Persnaolchefs usw. mit, werden gerne Überlesen.

      Ich fand den Artikel gut gewĂ€hlt und halte eine Diskusion ĂŒber das Thema wichtig, egal wie Lange es hinter uns Liegt.

    • Ladenburgerin

      Guten Abend,

      ganz ehrlich?! total der unnötige Artikel… wer es fĂŒr nötig hĂ€lt fĂŒr soetwas Zeit zu investieren tut mir echt leid, hartzIV?!

      klar ist rechtsradikalismus ein schlimmes und auch ernstes thema – dies stelle ich garnicht in frage. aber keines der beispiele sehe ich hier als bedenklich an!

      ein kleiner tipp: wenn sie zu viel zeit haben, dann engagieren sie sich doch ehrenamtlich… da finden spannendere themen…

      • Jochen Schust

        Tja ĂŒber 50 Kommentare hier und massive Diskussionen bei Facebook – und da soll das Thema nicht spannend sein fĂŒr Leser und Ladenbruger?!

        Im Gegenteil: Ein kontroverser Vorfall, exakt durchrecherchiert und auf einen gesellschaftlich relevanten Nenner gebracht (die fragwĂŒrdige Exposition junger Menschen auf Social Networks), dazu eine emotional bis krawallig gefĂŒhrte Debatte – mehr kann man sich als Journalist (und Leser) eigentlich nicht wĂŒnschen.

        • Arno Nym

          Naja, vielleicht eine anspruchsvollere Art zu berichten, wenn man schon studiert sein will ;)

  • Jochen Schust

    Superartikel zu nem brisanten Thema! Noch interessanter die Debatte auf Facebook gerade: Ein paar spĂ€tpubertierende Rotznasen versuchen, es Hardy Prothmann mal richtig zu “zeigen”. Großes Kino! Wir werden noch einiges hören von dem Fall.

    • rene

      wir sind spĂ€tpubertierend und hardy steht demnach noch kurz vor der pubertĂ€t – oder wie?

      • rene

        nachtrag:
        bevor wieder nach argumenten zu dieser these gefragt wird:

        “Redaktion Ladenburgblog ‎@rene Ich find Dich auch scheiße. Stehts jetzt 1:1?”

        • Ein Student aus Ladenburg

          Alles in Allem: Super Ablenkung fĂŒr Langweilige Vorlesungen!

        • hirsch

          “Alles in Allem: Super Ablenkung fĂŒr Langweilige Vorlesungen!”

          Ja! Endlich mal ein spannendes und kontroverses Thema in unserer verschlafenen Stadt und die Leute sind wieder nicht zufireden :-)

    • simon

      Man merkt deutlich, dass sie der Debatte auf Facebook nicht die nötige Anerkennung schenken. NatĂŒrlich sind einige BeitrĂ€ge nicht gerade diskussionswĂŒrdig, andere zeigen jedoch deutlich das Potenzial der ‘spĂ€tpubertierenden Rotznasen’. Ihr Kommentar, einschließlich der Grammatik und Rechtschreibfehler, zeugt natĂŒrlich nicht von spĂ€tpubertĂ€ren Verhalten.

  • Cody

    Es gab damals Hitler Parodien und es wird sie auch morgen noch geben. Hitler eignet sich doch prima dafĂŒr. Es gibt sogar lustige Comic-BĂŒcher und Lieder (Author “Das kleine Arschloch”). Okay… frĂŒher haben wir uns kein BĂ€rtchen wachsen lassen sondern sondern eine schwarze Stiftkappe unter die Nase geklemmt um dann mit geschwellter Brust und rollendem “R” unseren Pausenunsinn zu verbreiten.

    Ich selbst bin Jahrgang ’80, schon lange aus dem CBG raus und kann fĂŒr meine Generation nicht sagen das jemand ein “braunes Herz” hatte. Ja, sowas macht man aus Spaß, sowas kann man auch machen denn es liegt in der Natur der Sache sich ĂŒber Dinge lustig zu machen die einen nicht betreffen.

    Ganz ehrlich? Ich war nicht dabei, mich betrifft der zweite Weltkrieg nicht und bald wird auch der letzte Überlebende dieser Zeit gestorben sein. Warum sollte man sich diesen Schuh nach ĂŒber 60 Jahren noch anziehen lassen? Oder weint ihr immernoch ĂŒber.. (hier bitte Opfer der Geschichte einfĂŒgen von 5000 v.C bis 1945). Argumente dagegen stoßen bei mir auf taube Ohren denn… wĂ€re nicht alles so verlaufen wie es gekommen ist, wĂ€rt ihr nicht auf der Welt sondern gaaaanz andere Menschen.

    Gegen die bestehenden Gesetze wurde nicht verstoßen, auch wenn diese in unserer heutigen Zeit eher einen lĂ€cherlichen Charakter haben (keine NS-Symbolik in Spielen etc.). Warum man so eine Kleinigkeit hier breit treten muss kann ich nicht nachvollziehen.

    Je vernetzter die Welt wird umso weniger Platz fĂŒr braunes Gedankengut wird es geben. Wir spielen in der ganzen Welt vernetzt, mit hunderten verschiedenen Nationen; wir essen beim Asia Imbiss; lassen unsere PC-Software aus Indien warten; spielen mit GerĂ€ten aus Japan und China und mögen exotische Frauen.

    Viele Jugendliche verwechseln Nationalsozialismus mit Patriotismus.
    Bei den Amerikanern kann man es sehen; stolz auf sein Land zu sein ohne dabei die Rechte Seite zu bedienen (klar auch da drĂŒben gibt es viele Idioten aber das ist ein anderes Thema).

    Was die Kommentare von besorgten Eltern angeht… Ihr verletzt durch solche Aktionen nicht nur euer VertrauensverhĂ€ltnis zu euren Kindern, ihr lauft auch Gefahr das die Kinder dann aus Trotz genau diesen Weg einschlagen. Wer macht schon das was einem die Eltern sagen???

    PS: Ihr könnt froh sein das das Briefgeheimnis (noch) nicht fĂŒr elektronische Post gilt, aber als Datenschutz-Vorbilder seid ihr totale Nieten. So erzieht man sich Kinder die freiwillig jedem die Account und Passwortdaten mitteilen…

    Mit 3 Buchstaben erklÀrt: LOL

    • Heddesheimer

      Wie bitte Parodie? Adolf xxx wurde in Berlin gesichtet”, “Whos your fĂŒhrer?”, “Good old 88″, ich erkenne nur BefehlsmĂ€ĂŸige antworten, hier den Schutzmantel der Parodie fĂŒr sich zu beanspruchen ist fehl am platz.

      • heddy

        Völlig richtig! So könnte man jeden gefĂ€hrlichen Blödsinn einfach als “Parodie” deklarieren und kĂŒnstlerische Freiheit dafĂŒr fordern. Ist ne billige Ausrede der Verantwortlichen (und nehme an ihrer Freunde), die ich so nicht akzeptieren kann.

        • Heddesheimer

          Und wen einer hechelnd durch die Schule mit einer knarre rennt, darf er eigentlich auch die Parodie fĂŒr sich beanspruchen?
          Das war ja auch in einer ganz anderen Region in Deutschland und schon wieder eine weile her.

          Diese Verharmlosung in unserer Gesellschaft ist einfach der falsche weg. Ich hab scheiße gebaut es tut mir leid. Auch ich kann nichts dafĂŒr was im Krieg passiert ist aber Achtung und Respekt den toten gegenĂŒber habe ich, egal auf welcher Seite, das alles nur wegen einen Spinner dem wir wie die Herde nachströhmten.

        • Cody

          Sie haben nicht richtig gelesen.
          Diese Leute sind nicht meine Freunde.
          Ich kenne weder die Personen noch bin ich mit
          meinen 30 Lenzen SchĂŒler dieser Schule (war es
          aber das ist lange her).

          Wir haben solchen Blödsinn frĂŒher auch gemacht,
          nur hat es keine Sau mitbekommen. Und ja, wenn
          man “Scheisse macht” um sich zu belustigen
          interessiert einen die Meinung anderer absolut
          GAR NICHT. Wenn Sie nicht verstehen können das
          diese Jugendliche, eine Menge andere Menschen
          und Ich auf Ihre Meinung scheissen, kann man Ihnen
          nicht mehr helfen.

          Die meisten hier klingen wie verbitterte alte
          Menschen denen nichts mehr bleibt ausser das
          Nörgeln.

          Solange man keinen dieser Jugendlichen bei NPD,
          DVU oder sonstigen Treffen, MĂ€rschen und Webseiten
          sieht sind das keine kleinen braunen Soldaten.

          Aber wen erzÀhle ich das hier. Die Generation der
          DuckmÀuser, FremdschÀmer und gutmenschlichen
          Ignoranten wird mit Ihnen bald diese Erde verlassen.

          Der Rest von uns “Killerspielern und AmoklĂ€ufern”
          wird indess sein Leben genießen, Adolf Hitler
          Verarschungen auf Youtube schauen und sich ab und an
          auf die Schulter klopfen das man niemals so wird
          wie Sie :-)

  • Arno Nym

    Also, obwohl ich einer bin der (Zitat) “irgendwo auf der Welt” lebt und nur ca 3/4 des “Berichts” gelesen hat, bin ich der Meinung, dass das noch grĂ¶ĂŸerer Unfug ist, als man manches mal in einer bekannten, deutschen Tageszeitung zu lesen bekommt.
    NatĂŒrlich sind solche “Witze” nicht politisch korrekt oder gar lustig, aber trotzdem sollte man das nicht zu ernst nehmen, wenn man den Menschen nicht genauer kennt.
    Wie schon in einem der vorherigen Kommentare genannt, wird nicht nur von manchen Jugendlichen, diese meist spaßige Art eine historische Figur der deutschen Geschichte nachzuahmen verwendet, sondern auch von diversen Comedians aus Film und Fernsehen (ich erinnere an dieser Stelle an den Film “Der Wixxer” und die Rolle von Christoph Maria Herbst) zu welchen es keine Proteste, eher Lacher gibt.
    Vorallem ist es eine Frechheit, Jugendliche derart zu verallgemeinern!

    Sollte ich irgendetwas falsch verstanden haben, bin ich fĂŒr Verbesserungen offen.

    mit freundlichen GrĂŒĂŸen,
    ein verstĂ€ndnisloser SchĂŒler

    • sven

      “Vorallem ist es eine Frechheit, Jugendliche derart zu verallgemeinern!”

      Aus meiner Sicht wird niemand verallgemeinert. Es geht konkret um 10 Jugendliche vom CBG. Einer davon posiert auf einem widerlichen Foto. Um diese 10 Abiturienten geht es und sonst nichts.

      Und was an solchen Fotos und SprĂŒchen “witzig” ist, muss man mit erstmal erklĂ€ren. Und kommt mir nicht damit, dass ein Charlie Chaplin ja auch große Kunst aus ner Hitler-Parodie gemacht hat. Ist nicht ganz eure Kragenweite.

      • N. 20

        Dann lesen sie sich mal den Anfang des Artikels durch…

    • Arno Nym

      Okay, vielleicht fĂŒhlte ich mich durch den “Artikel” doch etwas zu angegriffen.
      Fakt ist aber, dass es unzÀhlige Sendungen und Filme gibt, die Hitler parodieren (Simpsons, Family Guy, Switch Reloaded, etc) und mir kann NIEMAND sagen, dass dieses Bild anders gemeint ist.

      • hirsch

        “mir kann NIEMAND sagen, dass dieses Bild anders gemeint ist”

        Tja jeder interpretiert auf seine Art, und ich interpretiere die Bilder und SprĂŒche als abstoßend und geschmacklos.

        Dazu kommt, dass zumindest 2 (mir bekannte) Betroffene ja tatsĂ€chluch Sympathien fĂŒr rechtes Gedankengut haben, was ja bekannt und im Prinzip auch ok ist. Aber bei offenkundiger Kriegsverherrlichung ist eben eine Grenze ĂŒberschritten, die villeicht noch nicht strafrechtlich relevant ist, auf die aber durchaus öffentlich hingewiesen werden kann.

  • simon

    Mich wĂŒrde die wahre Intention hinter diesem Artikel interessieren. Ein Thema, sicherlich mit einer gewissen Relevanz behaftet, verliert durch Ă€ußerst subjektiven Journalismus seine Ernsthaftigkeit und dient als Deckmantel fĂŒr persönliche Verleumdungstiraden. Wenn dieser Artikel mit der Absicht geschrieben wurde, auf Verfehlungen von SchĂŒlern und der damit verbundenen Problematik aufmerksam zu machen, scheint mir dies klar gescheitert. Ich empfinde es doch als Ă€ußerst verantwortungslos, dieses Thema als Werbung fĂŒr den eigenen Blog zu nutzen. Somit stellen sie sich letztendlich auf dieselbe Ebene, wie die von ihnen angeprangerten SchĂŒler.

    • Dasladenburgblog

      Guten Tag!

      Hinweis der Redaktion: Dieser Kommentar ist gerade bei einer “lebhaften” Diskussion auf Facebook gepostet worden.
      http://www.facebook.com/home.php?#!/permalink.php?story_fbid=170834589602279&id=1356953844&notif_t=like
      Und hier unsere Antwort:
      @simon Der Artikel ist keine Werbung fĂŒr das Blog, sondern nur ein Artikel, so wie alle bisher 418 seit Februar 2010 erschienen Artikel. Manche Themen erreichen mehr Aufmerksamkeit, andere weniger.
      NatĂŒrlich erzeugen Artikel Aufmerksamkeit …und je mehr Aufmerksamkeit ein Medium hat, umso besser verkauft sich die Werbung.
      So gesehen besteht hier natĂŒrlich ein ursĂ€chlicher Zusammenhang. Die meisten Medien sind werbefinanziert, die WĂ€hrung ist die Aufmerksamkeit.
      TatsĂ€chlich schreiben wir auch ĂŒber viele Themen, die nicht sehr viel Aufmerksamkeit erhalten, die wir aber trotzdem wichtig finden.
      Und ganz sicher entstehen Artikel weder aus “persönlichen Differenzen” oder anderen Unterstellungen, die hier schon geĂ€ußert wurden, sondern nach der EinschĂ€tzung der Redaktion, ob Themen relevant sind, zur “Zeitgeschichte” gehören oder aus sonstigen GrĂŒnden, die fĂŒr eine Veröffentlichung sprechen.

      Einen schönen Tag wĂŒnscht
      Das ladenburgblog

  • “jĂŒngere” SchĂŒlerin 17

    Lieber Ladenburgblog,
    ich frage mich wirklich wieso sie auf der Seite des Jungen sich ĂŒberhaupt die Bilder angucken UND sich noch das Recht rausnehmen darĂŒber öffentlich im Internet zu urteilen.Jemand der die Abiturienten kennt, weiß, dass es nicht rassistisch gemeint ist und wer sie nicht kennt hat nichts auf ihrer Seite verloren ;) Denken Sie mal darĂŒber nach.
    Ihre Idee mit dem blog ist garnicht so schlecht, jedoch wie sie JEDESMAL SchĂŒler und SchĂŒlerinnen des CBGs angreifen find ich unmöglich. Außerdem haben sie die Angewohnheit die Eltern der beteiligten SchĂŒler immer wieder rein zuziehen. Wie man an, nicht nur einem Beispiel aus Heddesheim, lesen durfte. Überdenken sie doch am besten nochmal ihre Methoden des bloggens und vielleicht schaffen Sie es auch ohne Skandale viele Klicks zu erzeugen ;)

    GrĂŒĂŸe

    • Schriesheimer

      “ich frage mich wirklich wieso sie auf der Seite des Jungen sich ĂŒberhaupt die Bilder angucken UND sich noch das Recht rausnehmen darĂŒber öffentlich im Internet zu urteilen.Jemand der die Abiturienten kennt, weiß, dass es nicht rassistisch gemeint ist und wer sie nicht kennt hat nichts auf ihrer Seite verloren”

      Hallo bitte vergessen Sie nicht, dass es der Junge war, der Bild erst ÖFFENTLICH ins INTERNET gestellt hat.

      Wenn ich nackig durch Ladenburg laufe, darf ich mich auch net beschweren, wenn die Leute gaffen und reden und am nÀchsten Tag was in der Zeitung steht.

      • Ladenburger Assi

        Ja du fisch ey! Voll Mongo! Pass auf was du schreibst die “jĂŒngere SchĂŒlerin hat vollkommen recht” lowbob

  • peter anonym

    Ok Herr Prothmann, ich kann den “guten Willen” in ihrem Artikel verstehen – ansatzweiße. Ehrlich, ich verstehe das es im Prinzip um ein sehr wichtiges Thema geht was uns alle betrifft.

    Aber bei dem Artikel gibt es ein Problem: sie kennen den SchĂŒler nicht, sie wissen nich wie das gemeint ist/war.

    Ich kenne den SchĂŒler um den es geht nun ca. 6 Jahre und weiß wie er drauf ist. Jeder am CBG wird ihnen bestĂ€tigen können das der SchĂŒler in keinster Weiße rechtsradikales Gedankengut mit sich trĂ€gt. Aber wirklich jeder.

    Es handelt sich hier um einen !!Scherz!!, einen Scherz den bereits Charlie Chaplin gemacht hat. War Chaplin auch ein “Nazi”? Hm? Satire, Schwarzer Humor, Parodie – sagt ihnen das irgendwas?

    Kurz: sie schaffen ein Problem was es nicht gibt. Dann direkt die Schule, die Polizei und sogar den Staatsschutz (lol!) anzurufen ist LÄCHERLICH. Wirklich lĂ€cherlich. Was soll das? Sie kennen den SchĂŒler und seine Art nicht, sie wissen nicht wie das gemeint war, sie kennen seine politische Einstellung nicht.

    Ich denke es wĂ€re das beste wenn sie sich fĂŒr das MissverstĂ€ndnis entschuldigen. Fehler passieren.

    • heddy

      Hm da hantieren junge erwachsene Menschen auf aus meiner Sicht ziemlich dumme, unĂŒberlegte Weise mit widerlichen Symbolen und Gestiken und Sie wollen dafĂŒr sowas wie “kĂŒnstlerische Freiheit” reklamieren? Darauf lĂ€uft ja der Vergleich mit Chaplin hinaus. Und die NPD ist natĂŒrlich auch keine gefĂ€hrliche Partei, sondern ein kĂŒnstlerisch hochbegabte Truppe fĂŒr absurdes Theater…

      • peter anonym

        Hallo nochmal.

        Hitlers Gestik ist nunmal ein beliebtes Ziel fĂŒr Parodien. Wie bei der Diskussion auf Facebook auch zu lesen war hat die Sendung “switch” (Pro7) die ebenfalls solche Hitler Parodien zeigt (in noch _viel_ extremerer Form!) dafĂŒr sogar den Deutschen Comedy Preis bekommen.

        Ich denke das der Unterschied zwischen einer Parodie (oder einem lustig gemeinten Bild) und einem NPD-Aufmarsch doch SEHR offensichtlich ist.

      • Arno Nym

        Ich glaube, das niemand, wirklich NIEMAND, diese Parodie mit der NPD vergleichen wĂŒrde. Das sind zwei vollkommen verschiedene Themen ;)

    • anonym

      @peter anonym:

      volle zustimmung. schön formuliert!

  • Chevallier

    Guten Abend,

    sollte es sich hier um eine journalistische Arbeit handeln(in Bezug auf den Bericht), bin ich als Zeitungsleser mehr als enttĂ€uscht. Keine neutrale Haltung und viel zu viel wirre und vor allem lasch formulierte SĂ€tze, welche jegliche QualitĂ€t einer ĂŒberarbeiteten, journalistischen Konstruktion vermissen lassen.
    Die Thematik ist zwar schon brisant, doch sollte es nicht in dem Sinne hochgeschaukelt werden, dass die wirkliche Bedrohung, die solch eine “Verhitlerung” verwendet rein nebensĂ€chlich wirkt.

    Nichts fĂŒr ungut, doch um es mal noch höflich auszudrĂŒcken, dieser Artikel ist reinster “Schmarrn”

    • Heddesheimer

      Gut das es Direktor GĂŒnter Keller keinen Schmarrn findet.

      • sven

        “Gut das es Direktor GĂŒnter Keller keinen Schmarrn findet”

        … und Polizei und Staatsschutz auch nicht.

    • Nils

      Ich sehe das genauso.
      Bernd das Brot benimmt sich unter aller Sau.

    • Heddesheimer

      Ich hoffe der Antikriegsroman von Chevallier hat keine Neugierde geweckt.

      http://www.berlinerliteraturkritik.de/detailseite/artikel/antikriegsroman-von-1930.html

  • Denunziation

    Sie machen sich hier zum Moralapostel des Internets und ordnen diesen Menschen politische Richtungen zu ohne ĂŒberhaupt den geringsten Beweis dafĂŒr zu haben! Wenn ich ihre AusfĂŒhrungen also weiterfĂŒhre bedeutet das, dass sie jeden, der ein Symbol des Nazionalsozialismus Parodiert, fĂŒr einen rechtsradikalen NPD-AnhĂ€nger(Braunen) halten?
    Ich schÀtze dann sollten sie Herrn Keller noch die Namen einiger anderer weitaus bedeutenderer Menschen zukommen lassen!
    Desweiteren bin ich der Meinung das Dinge jeglicher Art, die eine Privatperson im Internet von sich gibt, auch Dinge dieser Privatperson sind und sich nicht auf Beruf/Mitgliedschaft in einer Institution/etc beziehen lassen. Wenn ein Banker “Sieg Heil” sagt, sind dann alle Banker Nazis? Von daher denke ich, dass es völlig unberechtigt ist die Schule ĂŒber diesen Vorfall in Kenntnis zu setzen da Facebook in keinster Weise etwas mit dem CBG zu tun hat!
    Desweiteren bin ich der Meinung das sie gegen eines der Grundrechte, nĂ€mlich das Recht der Freiheit und das Recht der freien MeinungsĂ€ußerung
    (Art 4
    (1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und
    weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
    Art 5
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu Ă€ußern und zu
    verbreiten(..).
    Und solange sie keine Beweise dafĂŒr haben, dass diese Aussagen in einer Plattform im Internet, auf der sie keine Chance zur ZurĂŒckverfolgung, und auf der sich jeder x-beliebige Mensch als ein anderer ausgeben kann, richtig ist, sollten sie sich hĂŒten, so voreilig subjektiv zu werden und ein Urteil auszusprechen!

  • K.B. Altmann

    Vielen Dank fĂŒr Ihren Artikel, ich bin sehr empört darĂŒber dass solche AktivitĂ€ten in unserer Gesellschaft geduldet werden.
    Die einzige Frage die sich mir noch stellt ist, warum niemand Strafanzeige gegen diese Jugendlichen gestellt hat, es muss einen klaren PrĂ€zendenzfall geben, damit jeder weiß was er zu erwarten hat wenn unbedeutende Journaille unterwegs ist.

    o 4f

  • Don Hugo

    Hallo Ihr,

    Ob dieser blog von einem “professionellen” Journalisten veröffentlich wurde ist schwer fraglich. Die Thematik wird weder sachlich noch neutral behandelt und dazu mit Anektdoten aus dem eigenen Leben versehrt – ProfessionalitĂ€t sieht anders aus.

    Meiner Meinung nach schreit dieser Beitrag nach einem Menschen der sehr auf die BestĂ€tigung und Aufmerksamkeit Dritter aus ist. Es ist alleine eine Frechheit sich das Recht hinauszunehmen aus eigener Hand die Leute an den “Pranger” zu stellen und Behörden und sonstige einzuschalten anhand eines “dummen” Bildes und diverser Kommentare spĂ€tpupertierender Jugendlichen die ohne bösen Hintergedanke in einem sozialen Netzwerke veröffentlich wurden. Die Sorge sollte eher der durchstrukturierten “Genossenschaften” gelten die eine wirkliche Bedrohung darstellen.

    Beim Lesen des Textes ist es mir aufgefallen das hier an der Intelligenz der Gymnasiasten gezweifelt wird bzw. ob es ok ist wenn ein SchĂŒler des Gymnasiums sich so Ă€ußern. Was hat dies mit Gymnasiasten zu tun frage ich mich da. Ist diese Form der Äußerung nicht auch disskriminierend und von oben herab ? Soll eine message rĂŒbergebracht werden, das solche sinllosen Parolen von jedem erwartet werden außer von SchĂŒlern eines Gymnasiums ? Hier sehe ich eine Menge Änderungsbedarf.

    HĂ€tte der Schreiberling dieses Berichtes sich generell mit der Thematik des Rechtsradikalismus und der Bewegung der Rechten (IM VORAUS) mehr auseinandergesetzt geschweige denn grĂŒndlich recherchieren und dieses in seinen Bericht mit einem QuĂ€ntchen ProfessionalitĂ€t eingebracht und belegt dann hĂ€tte man durchaus Potenzial in deisem Beitrag sehen können doch so bleibt es fĂŒr mich eine sehr schlechte Form der MeinungsĂ€ußerung und ein Fall fĂŒr den MĂŒlleimer bzw fĂŒr das Klatschblatt.

  • GĂŒnther HĂŒbsch

    Ach Herr Prothmann,

    da zetern Sie gegen den “Bratwurst-Journalismus” des Mannheimer Morgen, und was betreiben Sie?

    “Sensations-Journalismus”, um möglichst viele Klicks hier auf Ihren Blog einzuheimsen, was wohl Ihre Werbeeinnahmen steigert!

    Wie kann man aus einer derartigen Lappalie, die ich als harmlosen “Dumme-Jungen-Streich” einstufe, eine derart aufgebauschte Sache machen?
    Haben Sie nichts anderes mehr auf Ihrem Blog zu melden, dass Sie sich in die Niederungen des Boulevard-Journalismus begeben mĂŒssen?

    Sie erweisen damit der Stadt Ladenburg, dem CBG und dessen Lehrern und SchĂŒlern einen BĂ€rendienst.

    Auch meine Kinder besuchten bis zum Abitur das CBG, und ich bin Mitglied des Fördervereins. Von Tendenzen zum Rechtsradikalismus kann jedenfalls in dieser Schule beileibe keine Rede sein.

    Mein Tipp:
    Suchen Sie sich fĂŒr Ihren Blog interessantere Themen, als hier ĂŒber Dinge zu berichten, von denen Sie keine Ahnung haben.

    Und wenn Sie außer dieser Sensationsheische nichts finden, empfehle ich Ihnen, auf Dieter Nuhrs Ratschlag zu hören, der da lautet:

    http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA

    Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
    GĂŒnther HĂŒbsch

    • Heddesheimer

      Als Mitglied des Fördervereines, haben sie ja die Möglichkeit dieses Thema in der nĂ€chsten Zeit an der Schule, vielleicht mit Direktor GĂŒnter Keller zu diskutieren und ihn von ihrer Meinung zur Belanglosigkeit zu ĂŒberzeugen.

      Ich finde es ein ernstes Thema das sagt uns die Geschichte das es keine Lappalie war.

      • GĂŒnther HĂŒbsch

        Sind Sie etwa einer der Mitinitiatoren dieser Kampagne?

        Wo nichts ist, muss man auch niemanden ĂŒberzeugen!

        Es ist eine Lappalie. Und es ist ein Skandal, wegen eines derartigen “Scherzes” den Staatsschutz einzuschalten!

        Aber wir hatten ja Fastnachtsbeginn – da passt das alles recht gut dazu.

        Ich wĂŒrde an Ihrer Stelle noch umgehend die BLÖD-Zeitung einschalten. Aber nein, das hat wohl keinen Sinn – die kommen nur bei vermeintlich “Linksradikalen” zur Ausschlachtung.

        Übrigens: War Charlie Chaplin auch ein Rechtsradikaler? Immerhin spielte er ja mal “den großen Diktator”!

        Lassen Sie die Kirche im Dorf. Seriöser Journalismus geht anders. Oder will man durch derartige Hetzkampagnen mit Gewalt auch in Ladenburg anecken, nachdem man in Heddesheim nichts mehr auf die FĂŒĂŸe bringt???

        • Heddesheimer

          Ich verstehe ihre Argumentation mit der Kampagne nicht? Ich sehe einen Artikel der Kritisch mit der Haltung der Jugend und dem Umgang der NS Geschichte geht.

          Ob nichts ist, ist ihre Meinung die ich und andere nicht teilen mĂŒssen.

          Ihr Beispiel diese als Parodie zu bezeichnen finde ich beschĂ€mend den Toten gegenĂŒber, ich finde keine Parodie in den Kommentaren zum Bild.

        • der martin

          Ich wusste, dass frĂŒher oder spĂ€ter der Vergleich mit Charie Chaplin etc. kommt. Als ob man fĂŒr Jungs mit ihren gefĂ€hrlichen und unappetitlichen Gesten dieselbe kĂŒnstlerische Freiheit in Anspruch nehmen könnte.

          Und klar: Wann immer einem ein Thema nicht gefĂ€llt, ist der Journalist und “die Presse” schuld oder “unseriös”. Der allerĂ€lteste Reflex im politischen Betrieb.

        • neckar und rhein

          Herr Prothmann, wie lange noch lassen Sie dieses GeschwÀtz zu.

      • unglaublich…

        habt ihr alle denn nix zu tun?

        in ner deutsch-interpretation wĂŒrden hier einige das thema verfehlen…

        aus eigener erfahrung im umgang mit jugendlichen kann diese geste definitiv als “jugendsĂŒnde” oder gar als schlechter Scherz durchgehen.

        hier den verfassungsschutz einzuschalten ist sowas von ĂŒberzogen und keinesfalls gerechtfertigt.

        man hĂ€tte mit dieser thematik definitiv unpopulistischer und fĂŒr alle beteiligten nervenschonender umgehen können.

        diese aufbauschung des “scherzes” gleicht einer hetzemache die frĂŒher auch schon stattfand…

        • N. 20

          Hetzemache trifft das Ganze auch gut. Aber der Journalist hat ja eh schon einen gewissen Ruf in Heddesheim.

    • Schriesheimer

      Hallo Herr HĂŒbsch,

      anstatt anderen pauschal zu unterstellen, dass sie eh keine Ahnung haben, sollten Sie Ihr Engagement im Förderverein konstruktiv dazu nutzen, um dieses fĂŒr die Stand und die Schule wichtige Thema anzusprechen.

      Niemand sagt, dass das CBG neonazistisch unterwandert ist. Aber nun gibt es einige ernstzunehmende Hinweise auf Probleme, denen sachlich und unaufgeregt nachgegangen werden kann. So wie GĂŒnter Keller das ja bereits tut (Der ja auch ein Problem sieht und keinen “Streich”).

      • GĂŒnther HĂŒbsch

        Hallo “Schriesheimer”,

        anstelle hier anonym zu posten, sollten Sie lieber “Butter bei die Fische” geben und sich nicht hinter Ihrer AnonymitĂ€t verstecken!

        Ich bleibe dabei: Ich halte es fĂŒr einen Skandal, angesichts dieses Dumme-Jungen-Streiches den Staatsschutz einzuschalten!

        Wer den betreffenden SchĂŒler kennt, weiß, dass dieser mit den Nazis so viel am Hut hat wie Hardy Prothmann mit Ex-MM-Chefredakteur Horst-Dieter Schiele – keinen Deut nĂ€mlich.

        Ich finde es unangebracht, in diesem Blog nun einen Popanz aufzubauen, um Stadt, Schule und SchĂŒler in Mißkredit zu bringen.

        Aber warum rege ich mich eigentlich ĂŒber dieses in meinen Augen total ĂŒberflĂŒssiges Geschreibsel auf.

        In China ist ein Sack Reis umgefallen – wer hats gehört?

        • Schriesheimer

          Hallo umgekehrt wird ein Schuh draus.

          Wenn es einen konkreten Verdacht bzw. Hinweis gibt, halte ich es IMMER fĂŒr sinnvoller – ja gerade zu fĂŒr eine BĂŒrgerpflicht – die Behörden einzuschalten und prĂŒfen zu lassen.

          Kommt nix dabei raus – um so besser. Aber diese Entscheidung trifft weder Herr Prothmann noch Sie – sondern Polizei und Staatsschutz.

          Dass es sich um einen “Dumme Jungen Streich” handelt, ist pure Meinung, die Ihnen natĂŒrlich freisteht. Andere haben anderer Meinungen.

        • D. Weber

          DafĂŒr, dass das hier alles “ĂŒberflĂŒssiges Geschreibsel” ist, sind Sie aber reichlich engagiert bei der Sache.

          Warum ignorieren Sie es nicht einfach, wenn fĂŒr Sie hier eh alles “unseriös”, “Popanz” etc. ist.

          Getroffene Hunde bellen eben besonders laut.

  • neckar und rhein

    Unsere Kinder haben diese Schule auch mal besucht. Was ist aus ihr geworden. Fast alle, die sich hier in diesem Blog geĂ€ußert haben, haben nichts aber auch garnichts aus ihrem Geschichtsunterricht mitgenommen. Ihre Äußerungen entsprechen ihrer Kinderstube. Peinlich fĂŒr alle Beteiligten. Und warum brauchen sie ein Pseudonym? SchĂ€men sie sich vielleicht doch ĂŒber ihren Bullshit, den sie verzapften und ihren Familiennamen damit nicht in Verbindung bringen möchten? Feige.

    Danke, Herr Prothmann fĂŒr Ihren Kommentar. Ich hĂ€tte sonst wahrscheinlich nichts ĂŒber die Umtriebe am CBG erfahren. Ich weiß jetzt, wo meine Enkeltochter nicht aufs Gymnasium gehen wird.

    • phil

      ist die kein Pseudonym “neckar und rhein” ???

    • GĂŒnther HĂŒbsch

      @ neckar und rhein
      Zitat: “Und warum brauchen sie ein Pseudonym? SchĂ€men sie sich vielleicht doch ĂŒber ihren Bullshit, den sie verzapften und ihren Familiennamen damit nicht in Verbindung bringen möchten? Feige.”
      Genauso sehe ich das! Feige! Anonyme Hetze!
      “Ich hĂ€tte sonst wahrscheinlich nichts ĂŒber die Umtriebe am CBG erfahren. Ich weiß jetzt, wo meine Enkeltochter nicht aufs Gymnasium gehen wird.”
      Nun, meine Kinder haben in diesem Gymnasium jeweils ĂŒber 2 x 9 Jahre nichts von diesen “Umtrieben” :lol: mitbekommen.
      Und es gibt ja auch noch andere Gymnasien im Umland, die sich ĂŒber neue SchĂŒler freuen.

      Dummes GesĂŒlze hoch Âł

      • kompakter

        hallo,

        erstaunliche argumentation: da schreiben schĂŒler “whos your fĂŒhrer”, lassen sich als hitler fotografieren und ein mgitlied des fördervereins des cbg pöbelt hier in den kommentaren rum und meint: wo nichts ist, muss man auch niemanden ĂŒberzeugen.
        quaselt was von “feiger, anonymer hetze”.
        herr hĂŒbsch – haben sie ihren dreck gelesen, bevor sie die schleuder aufgezogen haben?
        was will der förderverein eigentlich fördern? hitler-jokes? acht-acht-ist-das-witzig-kultur?
        irgendwie schienen sie auch sympathien zu haben. schon mal in den spiegel geguckt und nach braunen flecken gesucht?

        gruß

  • jawiejetzt?

    Guten Tag,

    Es ist das Vorrecht der Jugend, Fehler zu begehen, denn sie hat genĂŒgend Zeit, sie zu korrigieren.

    Ernst Barlach (* 2. Januar 1870 in Wedel, Holstein; † 24. Oktober 1938 in Rostock). Teile seiner Kunstwerke wurden von den Nazis als “entartet” vernichtet.

    Ein Scherz, der sich in einen Boomerang verwandelt hat. Zu recht, denn das Thema ist zu ernst um damit billige Scherze zu machen.
    Wenn hier von Charlie Chaplins Film “Der große Diktator” die Rede ist, der Film ist von Charlie Chaplin kein Scherz gewesen. Er sagte einmal, wenn er alles gewußt hĂ€tte, hĂ€tte er das Thema nie angefaßt.
    In Deutschland gab es zu dieser Zeit 1933 -1945 nichts zu dem Thema zu lachen. Werner Fink hatte als Kabarettist im FrĂŒhjahr 1933 in Bezug auf die Zeitungen gescherzt »Es geschehen noch Zeichen und Wunder …Wir haben FrĂŒhling und die BlĂ€tter fangen schon an, braun zu werden.« Er ist dem KZ entkommen. Im zweiten Anlauf. 1935 wurde er verhaftet und in das Konzentrationslager Esterwegen gebracht, noch im Juli 1935 wurde er wieder entlassen und erhielt Arbeitsverbot.

    Nach Frankreich nur auf Ketten? Das ist so dĂ€mlich, daß man beim Nachdenken darĂŒber wirklich fragen muß, ob man dem Autor Reife bescheinigen kann. Wenn man nachdenkt, wo diese Ketten ĂŒberall auf der Welt unterwegs waren und was die Quittung dafĂŒr war, lacht man auch nicht.
    Es gibt keinen Good ol’ 88, nur einen Vebrecher mit den Initialen AH. Ein ganzes Volk von MittĂ€tern und MitlĂ€ufern, Millionen von Toten und Ermordeten, aber auch Georg Elser, Pastor NiemĂŒller, Dietrich Bonhoeffer, die Geschwister Scholl und – viel zu spĂ€t – die MĂ€nner um Claus Schenk Graf von Staufenberg.

    Das alles aber nur wenn man nachdenkt. Wenn man nicht nachdenkt, sagt man auch gerne schon Mal, “dann ist Polen offen”. Mal nachgedacht, woher dieser wĂŒste Spruch stammt?

    Der Vorgang ist keine Bagatelle, er ist aber auch keine StaatsaffĂ€re. Wie alles im Leben eine Frage der Bewertung. Sind SchĂŒler, die zugegeben unkritisch und auch leichtsinnig mit der Nazi Vergangenheit unseres Landes umgehen, Rechte, Neo-Nazis oder HitleranhĂ€nger? Nicht sofort und zwangslĂ€ufig. Prince Harry ist in einer SA Uniform auf einer Londoner Party aufgetaucht – das kommt in Großbritannien nochmal anders als bei uns. Ist er ein Nazi? Ist er als Prince of the House of Windsor dĂ€mlich, so was zu machen? Aber ja, ganz bestimmt.

    Ich kann mich erinnern in der Schule im gleichen Alter, vielleich sogar ein zwei Jahre jĂŒnger noch, wie Goebbels oder Hitler gesprochen zu haben. Bin ich Nazi geworden? GlĂŒcklicherweise nicht. Wir waren vielleicht auch schlau genug, das nicht in die Öffentlichkeit zu tragen.
    Tut es mir heute leid? Ja, ich bedaure unkritisch und ohne nachdenken solche dÀmlichen und geschmacklosen Scherze gemacht zu haben.
    Und wenn ich nicht aufpasse sage ich auch manchmal – aber sehr selten – dann ist Polen offen, wenn es darum geht die negativen Folgen von etwas vorwegzunehmen.

    Bin ich deshalb Nazi? Habe ich braune Tendenzen? Bestimmt nicht.

    Die Aufgabe der Schule muß es sein, im Unterricht ĂŒber die Zeit von 1933 – 1945 ff aufzuklĂ€ren, das System des Nationalsozialismus aufzudecken und seine schrecklichen Folgen klar zu machen.
    Falls die verkorksten BildungsplĂ€ne dieses maroden Schulsystems dafĂŒr ĂŒberhaupt noch Platz einrĂ€umen. Die Aufgabe der beteiligten SchĂŒler muß es sein, sich mit dem Natioalsozialismus auseinanderzusetzen. Wenn nicht in der Schule, dann privat.
    Das tut mehr Not als Verurteilungen.

    Einen nachdenklichen Tag noch

    • der martin

      “Die Aufgabe der beteiligten SchĂŒler muß es sein, sich mit dem Natioalsozialismus auseinanderzusetzen. Wenn nicht in der Schule, dann privat.”

      WĂ€re ich GĂŒnter Keller, wĂŒrde ich das genau so angehen. Ohne zu dramatisieren und zu skandalisieren, sehen wo die Defizite liegen und was man kĂŒnftig besser tun kann. Setzen Sie sich doch mal mit dem Betroffenen sowie ihren Geschichtslehrern zusammen und diskutieren Sie ohne Schuldzuweisungen.

      Wenn es dann ein konstruktives Ergbenis gibt, kriegt sich vielleicht auch der etwas ehrpusselige Herr HĂŒbsch wieder ein, der es wohl nicht fassen kann, dass in “seiner” sauberen Stadt und Schule ein Problem sein könnte.

      Gruß,

      Martin Zischler

      • GĂŒnther HĂŒbsch

        @ Martin Zischler, Parteifreund
        “ehrpusselig = in spießbĂŒrgerlicher Weise auf seine Ehre bedacht”
        Ich bin gerne “ehrpusselig”, denn diese ZustĂ€nde des Seelenverkaufens hatten wir ja bereits in der Nazizeit und auch in der glorreichen DDR.

        Wenn ich etwas hasse, sind es Denunzianten nach der Art “Herr Direktor Keller, ich weiß was, was Sie nicht wissen”.

        Als SpießbĂŒrger sehe ich eher Leute wie Herrn Prothmann und auch wie Sie, denen jegliches VerstĂ€ndnis fĂŒr Dumme-Jungen-Streiche abgeht, denn man wurde ja bereits mit der Weisheit in der Nuckelflasche großgezogen!

        Was sind das fĂŒr Leute, die einem SchĂŒler, der nachweislich (!) nicht das Geringste mit Nazis am Hut hat, hier jetzt den Staatsschutz auf den Hals hetzen!

        Und es muss verdammt noch mal erlaubt sein, mit den jĂ€mmerlichen “FĂŒhrerfiguren” des “TausendjĂ€hrigen Reiches” nach nunmehr 65 Jahren seinen Spaß zu treiben! Mittlerweile wurden zahlreiche Kinofilme wie z.B. Dani Levys Werk “Mein FĂŒhrer”. “Insbesondere beim jungen Publikum kommt man nicht weit, wenn man Hitler verteufelt und totschweigt. Man muss ihn verlachen, bloßstellen und nicht das Böse als Leistung darstellen” meint jedenfalls der jĂŒdische Schriftsteller Yael Kupferberg.

        Nichts anderes haben die Jungs gemacht.

        • sven

          “Man muss ihn verlachen, bloßstellen und nicht das Böse als Leistung darstellen”

          Nur kann ich all das nicht in den SprĂŒchen, Bildern und Gesten der jungen Leute vom CBG erkennen.

          Ich glaube allerdings auch nicht, dass es sich feste rechtsextreme Strukturen am CBG handelt. Sondern bloß um fĂŒr mich relativ unfassbare Dummheiten (insofern sind wir uns einig) von jungen Erwachsenen (Nicht “Jungen”).

        • der martin

          Dass ausgerechnet ein Mitglied des CBG Fördervereins wiederholt so Ă€ußert, ist erschĂŒtternd.

          Nun hat GĂŒnter Keller ein zweites Problem. Es heißt CBG-Förderverein und das fragwĂŒrdige öffentliche Betragen eines (einzelnen) Mitglieds. Der Mann ist grade nicht zu beneiden.

        • GĂŒnther HĂŒbsch

          Herr Martin Zischler aus Paderborn, Sie kennen sich ja sehr gut hier in der Szene aus und wissen genau, was die Leute hier denken!

          Und Ihre Huldigungen an Herrn Prothmann sind sogar Tante Google bestens bekannt! :lol:

  • Dudel dudel

    Wenn man sich schon ĂŒber die Nazisymbolik aufregt sollte man sich aber auch um die stasihafte AufklĂ€rung von Herrn Brotmann kĂŒmmern;)

  • hahahahahaha

    der grĂ¶ĂŸte lump im ganzen land ist und bleibt der denunziant

  • N. 20

    “Am Ladenburger Carl-Benz-Gymnasium gibt es eine Reihe SchĂŒler der Oberstufe, die Spaß damit haben, sich mit Hilterdarstellungen und kriegsverherrlichenden SprĂŒchen und Nazi-Parolen die Zeit zu vertreiben. Zehn Namen sind der Redaktion bekannt – wie viele es tatsĂ€chlich sind nicht.”

    Wo sind die SprĂŒche kriegsverherrlichend? Wenn dann NS-verherrlichend. Und natĂŒrlich musste unser sensationsgeile Journalist wieder alles ĂŒberziehen. Richtig, es gibt bestimmt tausende Nazis am CBG…

    Von ein paar SchĂŒlern auf die breite Masse abzielen, sowas nennt man Verallgemeinerung und ist bei seriösen Journalisten verpönt.

    “Der Mann ist besorgt. Er muss Schaden von der Schule und wenn möglich auch von und fĂŒr die SchĂŒler abwehren und als nachdenklicher Mensch darĂŒber hinaus fĂŒr die Gesellschaft.”

    Einen Schaden den SIE durch ihre direkte Verbindung zum CBG hergestellt haben. WĂ€re nicht eine direkte Konfrontation richtiger gewesen? Aber sie mĂŒssen ja alles hier publizieren und das dient nur einen Zweck: Persönliche Reputation!

    “Es wird viel belangloses Zeug in “sozialen Netzwerken” veröffentlicht – neudeutsch “gepostet”. GemĂŒtszustĂ€nde aller Art. “Das gefĂ€llt mir” ist schnell geklickt. Mir geht es so oder so, ist als Kommentar schnell geschrieben. Oder jemand denkt lange darĂŒber nach. Beides ist möglich.”

    Richtig mĂŒsste es lauten:
    Es wird viel Zeug in sogenannten “journalistischen Informationsblogs” (Okay eigentlich eher pseudojournalistisch) veröffentlicht – neudeutsch “gepostet”. GemĂŒtszustĂ€nde aller Art.

    “Ich denke: “Nein, hier hört der Spaß auf” und schreibe einen entsprechenden Kommentar. Dann schaltet sich ein weiterer CBG-SchĂŒler ein und will das verharmlosen. Ich kommentiere nochmals und fĂŒge einen Link auf einen Bericht im Berliner Tagesspiegel ein, um die Brisanz der kriegsverherrlichenden Aussage zu untermauern. ”

    Der Spaß hört auf? Genau deswegen haben Switch Reloaded mit ihrer Hitlerparodie “Obersalzburg” den deutschen Comedypreis bekommen?
    Aber richtig, sind ja eh alles gemeingefÀhrliche Nazis..

    Erkennen sie nicht, dass schon seit “Der große Diktator” von Charlie Chaplin (gemeingefĂ€hrliche Nazi, denn er trĂ€gt einen Hitlerbart!!!) die Comedy eine Art der Verarbeitung der NS-Zeit ist?

    “Der junge Mann sorgt sich um den Freund: “Wenn Sie das veröffentlichen, ist der fertig.” Auch er wĂŒnscht sich von mir, die Sache einfach “zu vergessen”. Irgendwann versteht er, dass “vergessen” nicht die Lösung ist.”
    Und was ist jetzt der geneue Zweck ihrer Publikation? Dass sie uns ĂŒber die “gemeingefĂ€hrlichen Nazis am CBG” aufklĂ€ren?

    Nein, sie sind einfach sensationsgeil. Denn eine Publikation wie diese fĂŒhrt zur Eskalation und hilft NIEMANDEN weiter.

    “Ist das alles nur dummes Zeugs, was sie von sich geben? Wollen sie dumm sein? Ist dieses Image erstrebenswert? Sind Party- und Saufbilder alles, was sie drauf haben, um zu zeigen, “wer man ist”?”

    Super, von HitlerbĂ€rten zu Saufbildern. GlĂŒckwunsch fĂŒr diese journalistische Glanzleistung!

    “Ich stelle den SchĂŒler per email zur Rede. Ich informiere ihn, dass ich sein Bild und die Kommentare seiner Freunde in dieser Form nicht akzeptiere. Und ich biete ihm und den anderen ein anonymes GesprĂ€ch an, um herauszufinden, was gut ausgebildete Gymnasiasten dazu treibt, diesen unheilvollen Flirt mit Hitler zu treiben.”

    Publikationen sind keine anonymen GesprÀche, das ist ihnen hoffentlich klar?

    “Die Konsequenz ist klar. Der Gymnasiast hat zwei Möglichkeiten. Ein GesprĂ€ch mit mir als Journalistem zu fĂŒhren oder den “offiziellen” Weg. Erst schreibt er mir “Entschuldigungen”, alles nicht so ernst gemeint. Dann “checkt” er die Konsequenzen. Dann droht er mir, “ihre Methoden der Erpressung zu veröffentlichen”.”

    Erpressung trifft das Ganze ziemlich gut.

    “Bleiben die Fragen: Wie werden andere Jugendliche der Schule den Text in emails, Chats, SMS und Foren kommentieren?

    “Hast Du den Artikel von dem “Schreiberling” gelesen? Der hat doch eh keine Ahnung, was abgeht? Egal :-D . Wo ist die Party? Geiles Foto. Höhö. Ich knall mich weg. Scheiße, hab ich Kopfschmerzen. Wo geht was? Scheiß Wichser. PĂ€derast. Harzer. Wir wissen, was kommt. Boykottiert den Arsch. xx ist in einer Beziehung. Ich habs gern auf dem Schreibtisch. GlĂŒcksnuss. Farmville. Das gefĂ€llt mir.””

    Das ist der traurige Höhepunkt dieser Publikation.

    “CBG-Direktor GĂŒnter Keller hat GesprĂ€che vor sich. Und er wird “entsprechende Maßnahmen” einleiten, wenn er das als notwendig erachtet. Und Herr Keller hat weitere GesprĂ€che vor sich, weil sich Eltern fragen, “was los ist” und ihn das fragen werden. Und “was an der Schule passiert”?”

    An der Schule passiert garnichts. Und wenn sie mal ihrer journalistischen TĂ€tigkeit richtig nachgegangen wĂ€ren, dann wĂŒrden sie das wissen. Ach halt, lieber Tatsachen erfinden um die große Sensations zu publizieren..

    “Den “Hitler-Darsteller”, den “Fotografen” und die “Kommentierer” kĂŒmmert es mit Sicherheit kein bisschen, ob jemand anderes “Stress kriegt”. Sie wollen “Spaß” und wenns hart auf hart kommt, “bloss keinen Stress”. Wer das nicht kapiert, ist ein Spießer. Uncool. Oder ein Arsch.

    Ganz sicher bin ich durch diesen Text fĂŒr viele einfach nur ein Arsch. “Nix sagen
”, wĂ€re “schlauer” gewesen. Oder etwa nicht?”

    Den Personen ist mit Sicherheit bewusst, dass das nicht richtig war.
    Trotzdem hĂ€tte man das nichtpublizieren mĂŒssen. Ein GesprĂ€ch hĂ€tte gereicht! Aber lieber die große Sensation abstauben.

    “Ohne Sinn und Verstand.”

    Gleiches gilt fĂŒr ihren Artikel.

    “Es darf auch fast als sicher gelten, dass der Mannheimer Morgen als regional-monopolistisches Medium keine Zeile dazu schreiben wird – schon allein aus dem Grund, weil ein “Mitarbeiter” betroffen sein könnte und man mit all dem nicht in Verbindung geraten will.

    Unvoreingenomme Recherchen und journalistische Suche nach Fakten darf man von diesem Medium schon lange nicht mehr erwarten.”

    So, jetzt auch noch andere Menschen mit hineinziehen und verleumden? Wenn das mal keine Konsequenzen fĂŒr sie hat..

    Inwiefern hilft es unserer Gesellschaft, wenn Leute in den Dreck gezogen werden? Das Thema kann man auch ansprechen ohne Namen zu nennen (bzw. ohne deutliche Andeutungen machen..).

    “Die Stadt Ladenburg wurde ebenfalls kenntnishalber informiert. Ebenso das PolizeiprĂ€sidium Mannheim und dort auf Wunsch der “Staatsschutz”, in dessen ZustĂ€ndigkeit diese Angelegenheit fĂ€llt.”

    Vom anonymen GesprÀch zum Dialog mit dem Staatsschutz?

    Scheisse, wegen einem dummen Facebook-Scherz ist der Staat in Gefahr!!! Meine Fresse, wie lÀcherlich ist das denn bitte.

    Ihr Artikel hat ungefĂ€hr den selben journalistischen Wert wie das Pornobildchen auf der ersten Seite der Bild-Zeitung. Man hĂ€tte das Ganze in einem GesprĂ€ch (mit Eltern) klĂ€ren können. Aber sie mussten ja die riesen Sensation daraus machen und zwar nur aus einem Grund: Dass sie als Moralapostel und “Superjournalist” gelten, weil sie großen Fisch an Land gezogen haben.

    Diese Publikation war der schlechteste Weg den sie hÀtten wÀhlen können. Aber das wird ihnen NIE klar werden.

    • N. 20

      “Ich fahre nur auf Ketten nach Frankreich” gibt es schon lange als “Gruppen” in sozialen Netzwerken. Vielleicht mal die Naziparanoia-Brille ablegen und den Gag als solchen ansehen. Daran ist rein garnichts kriegsverherrlichend.

      • lutz

        “Ich fahre nur auf Ketten nach Frankreich” gibt es schon lange als “Gruppen” in sozialen Netzwerken”

        Das machts jetzt ehrlich gesagt nicht besser oder witziger.

    • GĂŒnther HĂŒbsch

      Um die ganze Diskussion etwas aufzulockern, bringe ich mal etwas Humor mit Sachbezug in diese todernste Diskussionsrunde ein: :lol:

      http://www.youtube.com/watch?v=cuwzk8gQRho

      • Seek Kyle

        HAHA das Video ist echt total lustig. So sollte man auch mit dem Thema umgehen, es ist schon so lange her das man Witze drĂŒber machen darf. Auch Witze ĂŒber Neger sind doch heutzutage in aller Munde!
        Ich hoffe doch das die Kinder nicht dafĂŒr bestraft werden. Hier ist termin legitimitĂ€t einfach rustikal!

        • sonja filip

          irgendwie wusste ich schon vor einigen kommentaren, dass bald noch verunglimpfende begriffe wie “neger” fallen wĂŒrden….

    • der martin

      “Erkennen sie nicht, dass schon seit “Der große Diktator” von Charlie Chaplin (gemeingefĂ€hrliche Nazi, denn er trĂ€gt einen Hitlerbart!!!) die Comedy eine Art der Verarbeitung der NS-Zeit ist?”

      Aha! Was die Jungs da auf FB getrieben haben, war also entweder große, seriöse Kunst – oder ein geschichtsphilosophisches Projekt zur Aufarbeitung der dunklen deutschen Vergangenheit…

      • N. 20

        Ihre StÀrke ist es wohl an Zitaten vorbei zu argumentieren.

        • N. 20

          Ihnen ist der Unterschied zwischen Verarbeitung und Aufarbeitung scheinbar nicht bewusst..

        • lutz

          Was ist denn der Unterschied zwischen Auf- und Verarbeitung??

  • GĂŒnther HĂŒbsch

    Nun, als ich mir die Reaktionen auf den Bericht zu GemĂŒte fĂŒhrte und dabei erfahren habe, es solle sich bei dem Prothmannschen “NS-TĂ€ter” um den Sohn eines MM-Redakteurs handeln, war mir alles klar!

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: :lol:

    http://prothmann.posterous.com/der-teuerste-artikel-meiner-karriere

    • D. Weber

      FĂŒr regelmĂ€ĂŸige (Heddesheimer) Leser ist das nicht wirklich neu. Ich sehe aber nicht, was das eine mit dem anderen zu tun haben soll.

      Aber ich sicher, Sie haben eine sehr schlĂŒssige Verschwörungstheorie parat.

  • Jochen Schust

    Jede Menge Debatten und VorwĂŒrfe. Wann Ă€ußert sich die Redaktion hierzu wieder?

  • XxX

    hallo erstmal,
    ich frage mich warum herr prothmann, dessen job journalist ist und nicht detektiv des cbgs oder spion des staates, schĂŒler in facebook regelrecht ausspioniert und diese ergebnisse auf seiner seite veröffentlicht. Wenn er dies nur wegen des geldes tut, tut es mir leid fĂŒr ihn denn ich finde es eine frechheit junge leute zu seinen gunsten auszunutzen.

    • hirsch

      … man nennt das Recherche und es ist das legitime Handwerkszeug eines jeden Journalisten.

      Und nicht vergessen: Es sind die SchĂŒler selbst, die ihre Fotos, Kommentare, SprĂŒche und Gesten auf Facebook VERÖFFENTLICHEN. Wer das tut, darf sich hinterher nicht beschweren, wenn aus gegebenem Anlass drĂŒber berichtet wird.

      Wer hier von Ausspionieren spricht, hat nicht verstanden, wie Social Networks funktionieren, und was man bei Benutzung beachten sollte.

      • N. 20

        Es ist aber immer eine Frage, wie man die vorhandenen Information publiziert.

        • hirsch

          Wie und wo hÀtten Sies denn publiziert?

  • lutz

    Was ich mit am verstörendsten finde, wenn ich viele kommentare hier und die Facebook Debatte lese, ist welches erschreckende VerstĂ€ndnis die jungen Leute von Journalismus haben – nĂ€mlich gar keines! Nahezu alles journalistische Analphabeten bei Facebook.

    Ein ums andere mal muss Prothmann VolksaufklĂ€rung ĂŒber seine Arbeit betreiben, warum Recherche und Bericht so liefen und dies alles legitim und rechtlich ok ist.

    Wenn GĂŒnther Keller Konsequenzen ziehen will, wĂ€re es eine Überlegung wert, Medien- und Journalismuskunde in den Deutschunterricht am CBG einzubauen. Gern auch mit einem Ausflug zu Social Media und wie man sich da besser nicht verhĂ€lt.

  • Leserin E.

    Die Kommentare vieler Jugendlicher zu dieser unappetitlichen Angelegenheit sind wirklich erschreckend.
    Unfassbar, wie gering doch das eigene Unrechtsbewusstsein ausgeprĂ€gt ist. Da wird nicht eine Minute darĂŒber nachgedacht, ob man sich nicht doch falsch verhalten hat, nein, da wird jede Verantwortung auf die abgewĂ€lzt, die sich an diesen Entgleisungen stören. Da wird man persönlich und unsachlich, tut so als ob braunes Gedankengut etwas völlig normales und harmloses wĂ€re, solche Äußerungen und Bilder gar zum guten Ton einer ganzen Generation gehörten.
    Ein Schuss vor den Bug kann nicht schaden, scheinbar ist das die einzige Sprache, die in dieser Sache noch verstanden wird. Es muss diesen Jugendlichen einfach klar gemacht werden, dass unsere Gesellschaft eine Verharmlosung und Bagatellisierung der Verbreitung nazistischen Gedankenguts und die damit einhergehende Verhöhnung der Opfer eines verbecherischen Regimes nicht dulden kann.
    Jedenfalls braucht sich keiner der Beteiligten zu beschweren, dass er öffentlich wahrgenommen wird, denn wer sich im Internet (so) darstellt und Ă€ußert, der will genau das. Aber das Internet ist nun mal kein rechtsfreier Raum in dem jeder die S** rauslassen kann, wie er gerade lustig ist. Wer solchen Dreck postet, muss sich auch dafĂŒr verantworten.

    • sven

      … und der Gipfel des Ganzen: Bei Facebook wird dazu aufgerufen, bei Herrn Prothmann daheim “vorbeizukommen” inklusive Nennung der Adresse etc. Und er wird mit anonymen Anrufen belĂ€stigt. Das sind Formen von Gewalt, die fĂŒr die Verteidiger der CBG-TĂ€ter sicher völlig in Ordnung sind, es geht ja gegen einen bösen “Schmierfink”!

      Ich will jetzt keinen historischen Vergleich strapazieren, an welche Zeit und welche Praktiken mich diese Einstellung erinnern…

      • dummdidumm

        Können sie bitte mal aufhören hier so rumzunölen?? WĂŒrden sie es gerecht finden, wenn der Abiturient wegen dieses “Scherzes” von der Schule geworfen wird? Wissen sie wie sie somit das Leben eines jungen Menschen verderben wĂŒrden?

        • der martin

          Sollte es soweit kommen, hat der junge Mann sein Schicksal ganz allein selbst zu verantworten. Er ist jung – aber erwachsen. Und als Erwachsener sollte man Verantwortung fĂŒr das eigene Handeln und seine Konsequenzen ĂŒbernehmen können.

          Persönlich halte ich einen Schulverweis nicht fĂŒr nötig oder sinnvoll. Was sollte das schon Ă€ndern? Ein ernstes, sachliches, klĂ€rendes GesprĂ€ch ist zielfĂŒhrender. Und ich wĂŒrde als GĂŒnther Keller mir genau ansehen, ob so ein Verhalten in der CBG Oberstufe System hat. Es stecken ja mehrere CBG Abiturienten in dem Sumpf mit drin.

      • GĂŒnther HĂŒbsch

        Der Martin (Zischler) weiss das alles ganz genau. Denn er wohnt ja in Paderborn und ist dort Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs :wink:

        Radfahrer unter sich :lol:

        • Dasladenburgblog

          Guten Tag!

          Die Veröffentlichung privater Informationen lassen wir nach unseren Regeln nicht zu. In diesem Fall haben wir eine Ausnahme gemacht, da wir erstens nicht wissen, ob die Person, die unter “Martin Zischler” kommentiert, auch tatsĂ€chlich so heißt und zweitens jeder in der Lage ist, den Namen in Google einzugeben und auf die von Ihnen angegebenen Informationen stĂ¶ĂŸt.

          Sehr erstaunlich finden wir allerdings Ihr Verhalten. Sie echauffieren sich hier auf bedenkliche Art, Ă€ußern Beleidigungen am laufenden Band, relativieren bedenkliches Verhalten und recherchieren mit primitiven Mitteln hinter anderen her, um diese Minimalergebnisse schon fast stolz zu prĂ€sentieren.

          Gleichzeitig betonen Sie, zum Förderverein des CBG zu gehören. Der sollte sich unserer Ansicht nach sehr genau ĂŒberlegen, ob Ihre Mitgliedschaft durch Ihr Verhalten fĂŒr den Verein noch tragbar ist.

          Einen schönen Tag wĂŒnscht
          Das ladenburgblog

        • der martin

          Ich wohne weder in Paderborn noch besitze ich ein Fahrrad… ZurĂŒck auf Los und neu recherchieren.

          Vielleicht gibt ja Herr Prothmann mal einen Grundkurs Recherche. Empfehle Teilnahme (glaube aber nicht, dass er Sie nimmt).

  • bedenklich

    Interessant, wie sehr man sich ĂŒber die im Scherz gemeinten rechten Äußerungen stört, die DDR-Methoden aber gutheißt.

    Hallo Doppelmoral sag ich da nur!

  • interesse

    Mich wĂŒrde eines interessieren: WĂŒrden unsere ‘ach so erschĂŒtterten’ Kommentatoren wohl genauso aufschreien, wenn jemand die Statusmeldungen ‘Mir gefĂ€llt die Mao-Bibel’ oder ‘endlich habe ich mein Hammer und Sichel Poster’ vermelden wĂŒrde. Ich denke wohl eher nicht …

  • naund?

    NatĂŒrlich hĂ€tte der Abiturient vllt. vorher ĂŒber sein Handeln nachdenken mĂŒssen,aber nun wird hier vollkommen ĂŒbertrieben! Voll der Schwachsinn von wegen Nazi-CBG! Ich dachte Sie wollen mit ihren “Artikeln” den Menschen etwas vom schönen Ladenburg vermitteln und nicht die Abiturienten runtermachen. Wenn sie wegen einer solchen Kleinigkeit so einen Terz veranstalten und den STAATSSCHUTZ einschalten, dann mĂŒsste man doch alle Filme mit Hitler-Parodien verbieten, weil woher haben diese Leute das Recht dies zu tun? Sie können mir nicht erzĂ€hlen, dass sie nicht bei solchen Parodien oder Witzen nicht lachen wĂŒrden. Jeder der den Abiturient kennt weis ganz genau, dass er so etwas niiiiiiiemals ernst meinen wĂŒrde! Und nun RĂŒckschlĂŒsse auf das gesamte CBG zu ziehen und die Schule damit schlecht zu machen ist ja wohl mehr als lĂ€cherlich in meinen Augen. Ich selber bin SchĂŒler dieser Schule und kann mich durch Ihren “Artikel”, oder wie sie es nennen wollen, nur mehr als gekrĂ€nkt fĂŒhlen. Außerdem ist es Urheberrechtsverletzung was sie hier machen, oder haben sie den SchĂŒler vorher um Erlaubnis gefragt? Ich glaube eher nicht! Und durch Ihre Anspielungen ĂŒber involvierte SchĂŒler weis jeder, der sie auch nur im entferntesten kennt, wer gemeint ist. Meiner Meinung nach machen Sie sich mit diesem “Artikel” mehr als lĂ€cherlich, da Sie in meinen Augen nur Aufmerksamkeit erringen wollen und ich vermute, dass Sie sich garnicht bewusst sind was Sie dem SchĂŒler hiermit fĂŒr Schwierigkeiten verursachen! Sie sind auch nicht gerade viel besser!
    MfG L.

    • lutz

      “Außerdem ist es Urheberrechtsverletzung was sie hier machen, oder haben sie den SchĂŒler vorher um Erlaubnis gefragt?”

      So wie ich den Artikel verstanden habe, war der SchĂŒler informiert und hatte mehrfach die Chance, Stellung zu nehmen. Dies hat er abgelehnt. Sein gutes Recht. ErfahrungsgemĂ€ĂŸ ist in heiklen Situationen allerdings nix sagen und den Kopf in den Sand stecken in aller Regel die dĂŒmmste und schlechteste aller Reaktionen den Medien gegenĂŒber. Er hatte die Wahl.

      Und was heisst “um Erlaubnis fragen”? Denken Sie, Redakteure fragen jedesmal Frau Merkel um Erlaubnis, bevor sie einen kritischen kommentar ĂŒber die Regierungsarbeit schreiben? Was fĂŒr ein VerstĂ€ndnis von Pressefreiheit haben Sie denn – das chinesische?

      • Cody

        Er meint sicherlich die Verwendung des Bilds auf seiner
        Seite. Ka wie das bei Facebook geregelt wird sobald das
        Bild auf deren Seite steht (oder war es nur verlinkt?
        Bin nicht bei Facebook angemeldet also kann ich dazu
        auch nicht viel sagen).

        • naund?

          Ich meinte die Verwendung des Bildes^^

  • Ladenburger

    Hört doch endlich auf, dem Blogbetreiber durch Anklicken die erwĂŒnschte Aufmerksamkeit zu schenken!

    Er hat jetzt einen AufhÀnger als Mittel zum Zweck, um die Zugriffszahlen hochzutreiben!

    Am besten, man “straft” diesen Möchtegern-”Investigativ-Journalisten” mit Verachtung.

    Staatsschutz einschalten gegen SchĂŒler – ein echter Prothmann… :wink:

  • !

    Jeder der diesen Artikel auch nur ansatzweise gutheißt, bwz ernst nimmt disqualifiziert sich selbst.

  • jawiejetzt?

    Guten Abend,

    bei aller Ernsthaftigkeit des Anlasses bzw. des Hintergrunds des Anlasses muß bitte aber auch die Kirche im Dorf bleiben.

    Es muß Schluß damit sein, eine ganze Schule in Bausch und Bogen zu verurteilen und zu einem Nest rechten Gedankenguts zu bloggen.

    Schluß damit! Es gibt Hunderte von SchĂŒlern an diesem Gymnasium die eine solche pauschale Mitverurteilung weder verdient haben noch ertragen mĂŒssen.
    Es gibt Hunderte von SchĂŒlern ganz zu schweigen von den Lehrern die nichts aber auch gar nichts mit rechten Gedanken, Parolen oder gar Handeln zu tun haben.

    Wenn hier von Verantwortung und Nachdenken und verantwortlichem Tun geschrieben wird, sollten wir alle jetzt mal einen Augenblick nachdenken und sehr genau hinsehen was wir ab jetzt schreiben.

    Denn das was hier abgeht ist auch kein Scherz oder Spiel. Da mĂŒssen wir schon praktizieren was wir predigen und nicht gedankenlos das mit dem CBG und seinen SchĂŒlern machen, was wir einem oder mehreren SchĂŒlern diese Schule vorwerfen.
    Gedankenlos und etwas dÀmlich den Ruf ruinieren und eine ernst zu nehmende, aber im Kern nicht staatsgefÀhrdende Angelegenheit zu einem Riesenevent hochbloggen.

    Es wird von Seiten der Schule gehandelt werden. Da können wir sicher sein und die Betroffenen werden noch manches hören. Die Betroffenen, nicht alle CBG SchĂŒlerinnen und SchĂŒler. Die dĂŒrften hiermit sensibilisiert sein.
    Das wird auch fruchten.

    Und damit muß so etwas dann auch gut sein.

    Eine stille und gute Nacht.

    • Heddesheimer

      Die Überschrift finde ich gut gewĂ€hlt, “wie sich ein Teil”, deswegen finde ich die Debatte und den Vorwurf das Verallgemeinert wird fehl am Platz, weshalb immer wieder davon geredet wird erschließt sich mir nicht.

  • Dasladenburgblog

    Guten Tag!

    Der 151. Kommentar ist eine gute Zahl, um eine ZĂ€sur zu setzen.

    Wir haben gestern und heute fast alle Kommentare zu diesem Text veröffentlicht – entgegen unserer Regeln auch Beleidigungen und andere VerstĂ¶ĂŸe, um zu dokumentieren, was uns tĂ€glich an “Kommentaren” erreicht und warum es gut und richtig, nicht alles zu veröffentlichen.

    Die Kommentarfunktion bietet die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert zu einem Thema zu Ă€ußern.

    Wir begrĂŒĂŸen ausdrĂŒcklich Kommentare unter Klarnamen, lassen aber auch Pseudonyme zu, wenn der Verfasser “Nachteile” berĂŒchtet. Kommentare unter Pseudonym, die zum Nachteil anderer sind, fallen nicht unter diese Regel.

    Kommentare transportieren wĂŒnschenswerterweise eine Meinung und sind noch mehr willkommen, wenn diese durch Fakten und Argumente gestĂŒtzt ist. Wir veröffentlichen selbstverstĂ€ndlich auch Meinungen, die die Redaktion nicht teilt, wenn sie diesen Kriterien entspricht.

    Einen schönen Tag wĂŒnscht
    Das ladenburgblog

    • Franz

      Hallo ;)
      mein kommentar wurde nicht veröffentlicht, obwohl ich sie weder beleidigt habe, noch gegen die Regeln verstoßen habe.
      Ich dachte sie wÀren so ein VerfÀchter der Pressefreiheit?

      Ich muss sagen, Respekt der Ladenburgblog hat es geschafft fĂŒr 2 Tage GesprĂ€chsthema Nummer 1 zu sein. Es muss jedoch betont werden, dass es nur durch wie den bereits beschriebenen Sensationsjournalismus dazu kam. Ist das fĂŒr einen Journalist nicht das “bitterste” was ihm passieren kann?

      Und ich kenne die im Text genannten SchĂŒler ĂŒbrigens nicht, trotztem ist es auch fĂŒr mich klar aus dem Text zu entnehmen welcher Ladenburger Journalist gemeint ist,da dieser XXX tĂ€tig ist.

      Dieser Artikel verdient keinen einzigen Klick!
      MFG Franz A.

      Anmerkung der Redaktion:
      Danke fĂŒr den Klick :-)
      Wir haben den Beitrag XXX zensiert, da wir sicherlich nicht zulassen, dass ein Kommentator Mutmaßungen ĂŒber die Personen anstellt, die wir nicht genannt haben.
      Möglicherweise war ein frĂŒherer Kommentar nicht veröffentlichbar.

      Das ladenburgblog

      • mannheimer

        “Dieser Artikel verdient keinen einzigen Klick!”

        Blöd nur, dass es sich um den wohl meistgeklickten und meistgelesenen Artikel in der Geschichte des ladenburgblogs handelt :-)

  • Anna

    Ich bin der Meinung, dass kriegsverherlichende und hitlerfreundliche Aussagen falsch sind und teile solche Ansichten nicht.
    Ich finde es ebenfalls bedenklich solche Aussagen im Internet zu veröffentlichen, denn auch wenn sie nur aus “Spaß” getroffen werden, verleugnen sie einen Teil der Geschichte und viel Leid, dass Menschen angetan wurde.
    Sind solche Aussagen ernst gemeint und werden vertreten bzw. praktiziert, geht davon sicherlich eine große Gefahr fĂŒr unser Staatssystem aus und das gilt es zu schĂŒtzen.

    Bei dem im Artikel beschriebenen Verhalten aber frage ich mich, ob das alles nötig war. Sicherlich ist es nicht sehr reif und erwachsen solche Äußerungen zu tĂ€tigen, egal ob ernsthaft vertreten oder im Spaß erzĂ€hlt, und sie erfordern eine Reaktion. Doch ob es die richtige ist, sofort eine riesen Kampagne zu starten und das als investigativen Journalismus zu tarnen, kann ich nur sehr schwer glauben. Die geĂ€ußerten SĂ€tze zeigen ganz klar, dass es bei den OberstufenschĂŒlern großen Informations- bzw. Sensibilisierungsbedarf gibt und das Thema nicht ungeachtet bleiben darf.
    Der Artikel erweckt aber den Eindruck, als nutzt ein durchschnittlicher Journalist, der sich von SchĂŒlern, lokalen Tageszeitungen und Bewohnern der Stadt Ladenburg sowieso verkannt fĂŒhlt, die Gelegenheit, ein wenig Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen bzw. mit all denen, die sein Talent nicht anerkennen wollen, abzurechnen und sie an den Pranger zu stellen.
    Zugegebenermaßen habe ich mich, abgesehen von dem aktuellen Titel, weder ĂŒber den Autoren noch ĂŒber den Blog informiert, was es möglich macht, dass sich meine Äußerung nicht auf Fakten stĂŒtzen lĂ€sst, aber das ist mit Empfindungen ja öfter so. Wahrschinlich bin ich nicht in der Lage, seinen grandiosen persönlichen Schreibstil als einen solchen zu erkennen.
    FĂŒr mich scheint es sich in diesem Fall nicht um eine ernste Gefahr fĂŒr Staat und Sicherheit zu handeln. Viel mehr geht es hier um Jugendliche, die in einer Phase des Lernens sind und Fehler begehen. Das passiert zweifelsohne jedem.
    Ich bin aber beruhigt, dass es Menschen gibt, die Jugendliche auf solche Fehler hinweisen und dafĂŒr sorgen, dass sie unter ihnen leiden mĂŒssen bzw. ĂŒber die Gefahr fĂŒr Staat und Demokratie, die von ihnen ausgeht, berichten, falls ich die Situation falsch einschĂ€tze.

    • Dasladenburgblog

      Guten Tag!

      Dieser Kommentar ist ein Paradebeispiel fĂŒr eine neue Form rechtsradikaler Argumentationslinien, denen mit “Argumenten” kaum beizukommen ist. Im ersten Teil unserer Antwort geben wir uns trotzdem die MĂŒhe und tun so, als hĂ€tten wir den eigentlichen Zweck nicht verstanden, im zweiten Teil analysieren wir den dramaturgischen Aufbau.

      Teil 1

      Wenn Sie den Artikel nochmals lesen, finden Sie die Information, dass den betreffenden Personen ein anonymisiertes GesprĂ€ch angeboten worden ist. Daran bestand auf deren Seite kein Interesse. Erst nachdem dieses Angebot ausgeschlagen worden war, haben wir und fĂŒr die vorliegende Berichterstattung entschieden.

      Leider wird diese Tatsache bei der Kritik an unserer Arbeit (absichtlich) ĂŒbersehen. Ebenso ist die Unterstellung falsch, wir wĂŒrden “SchĂŒler ausspionieren”. Ebenso falsch ist die Schlussfolgerung auf Basis dieser Unterstellung, “jeder” mĂŒsste nun “fĂŒrchten”, an den “Pranger” gestellt zu werden.

      Ebenso falsch ist die Annahme einer “Kampagne” gegen bestimmte SchĂŒler. Es ist am Beispiel von zehn SchĂŒlern berichtet worden, welcher Unsinn teilweise begangen wird und die zahlreichen Kommentare zu dem Artikel haben belegt, wie wenig ausgebildet eine Medienkompetenz bei vielen Kommentatoren ist. DafĂŒr ist eine ausgeprĂ€gte und bedenkliche AggressivitĂ€t bis hin zur Androhung von Gewalt feststellbar.

      Richtig ist, dass wir bei Facebook ĂŒber verschiedene Profile mit weit ĂŒber 1.000 Menschen “befreundet” sind und in regem Austausch stehen. Nach der Veröffentlichung des Artikels haben wir mit einer großen Zahl junger Erwachsener ĂŒber den Text diskutiert und und wurden dabei massiv beleidigt und mit nicht belegbaren VorwĂŒrfen ĂŒberzogen.

      Sie schreiben:
      “Der Artikel erweckt aber den Eindruck, als nutzt ein durchschnittlicher Journalist, der sich von SchĂŒlern, lokalen Tageszeitungen und Bewohnern der Stadt Ladenburg sowieso verkannt fĂŒhlt, die Gelegenheit, ein wenig Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen bzw. mit all denen, die sein Talent nicht anerkennen wollen, abzurechnen und sie an den Pranger zu stellen.”

      Ob es sich bei unserem journalistischen Angebot um ein “durchschnittliches” handelt, mag jeder selbst beurteilen.

      Vermuten Sie im Ernst, dass der verantwortliche Redakteur Hardy Prothmann mit 20 Jahren Berufserfahrung bei allen großen Medien sich von ihm unbekannten “SchĂŒlern” verkannt fĂŒhlt und vermutlich ĂŒber Wochen und Monate auf die Gelegenheit wartet, SchĂŒler (grundlos) an den “Pranger” zu stellen, damit er “ein wenig Anerkennung” erfĂ€hrt? Wollen Sie tatsĂ€chlich vermuten, er bemĂŒhe sich um Aufmerksamkeit des MM? Und fĂŒhlen Sie sich in der Lage zu beurteilen, dass die Stadt Ladenburg die Arbeit verkennt? Das ist so absurd, dass es schon fast wieder komisch ist.

      Und wenn Sie sich trauen, geben Sie doch mal die Namen der Ihnen bekannten Journalisten aus Ladenburg bei Google ein und vergleichen Sie die Ergebnisse zur Beurteilung einer “durchschnittlichen” Bekanntheit.

      Zahlen zur “wenigen” Aufmerksamkeit können Sie hier nachlesen: Über eine Million Pageimpressions und gut 180.000 Visits im Monat sind etwas mehr als “ein wenig”. Ebenfalls empfohlen: “Ob Stuttgart 21 nun 10 oder 15 Milliarden Euro kostet, kann Baden-WĂŒrttemberg wurscht sein.“. Dieser Text wurde innerhalb von drei Tagen rund 26.000 Mal deutschlandweit und im Ausland gelesen.
      Pro Tag erreichen wir im Durchschnitt 800-1.000 Besuche pro Tag auf dem ladenburgblog.

      Vielleicht sollten Sie sich tatsĂ€chlich erstmal “ein wenig” informieren. Sie werden dann Ihre Vermutungen unter UmstĂ€nden ein wenig korrigieren. Auch die Unterstellung, Herr Prothmann wĂŒrde seinen Schreibstil als “grandios” bezeichnen. Das hat er noch nie getan und wird das auch nicht tun.

      In unserer Berichterstattung ist zu keinem Zeitpunkt eine “ernste Gefahr fĂŒr Staat und Sicherheit” behauptet worden. Das behaupten Sie, um diese Behauptung dann als aburd zu kennzeichnen. Das Verhalten der betreffenden Jugendlichen spielen Sie in Ihrer AusfĂŒhrung herunter, wĂ€hrend Sie die Bedeutung der Berichterstattung (“leiden mĂŒssen”) ĂŒberhöhen.

      Teil 2

      Dabei handelt es sich um das in rechtsradikalen Kreisen beliebte Stilmittel der Opfer-TĂ€ter-Umkehr. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Holocaust-Leugnung und die Behauptung, “Juden wĂŒrden ihren finanziellen Vorteil aus dem Holocaust” ziehen.

      Dieses “Totschlag”-Argument wurde auch mehrfach gegenĂŒber unserer Berichterstattung verwendet: Das ladenburgblog und seine Betreiben profitieren vom “Leid” der SchĂŒler, die doch nur einen “Spaß” machen wollten. Die Tatsache, dass Berichterstattung nicht dem Selbstzweck dient, sondern eine Basis fĂŒr den Verkauf von Anzeigen ist, wird geflissentlich ĂŒbersehen. Ebenso die Tatsache, dass nicht den SchĂŒlern “Leid” widerfahren ist, sondern anderen Menschen und diese SchĂŒler sich darĂŒber lustig machen. Die Verantwortlichkeit der SchĂŒler fĂŒr ihre Handlungen wird vollkommen außer acht gelassen.

      Ebenfalls typisch fĂŒr einschlĂ€gige rechtsradikale Argumentationslinien ist zunĂ€chst die Distanzierung von Krieg und einer menschenverachtenden Haltung. Damit soll zunĂ€chst eine scheinbar demokratische Haltung vermittelt werden, um den weiteren Verlauf der Argumentation akzeptierbar zu machen.

      Im zweiten Schritt werden Fragen aufgeworfen. Typischerweise zur VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit (“nötig war”). Dann folgen relativistische “Argumente”. Auch hier wird die “Schuld” der einen Seite verniedlicht (“im Spaß erzĂ€hlt”), wĂ€hrend die andere Seite ĂŒberhöht wird (“riesen Kampagne”), die zudem in ein zweifelhaftes Licht gezogen wird (“getarnt”). Gleichzeitig wird die GlaubwĂŒrdigkeit und ZuverlĂ€ssigkeit (“vor allem von Presseartikeln”) in Frage gestellt (“kann ich nur sehr schwer glauben”).

      Im dritten Schritt wird dann die Reputation des Mediums oder der Person in Frage gestellt (“erweckt den Eindruck, als nutzt ein durchschnittlicher Journalist”). Hier kommt es zur “Verschwörungstheorie” oder zur Darstellung eines “krankhaften Verhaltens”. Der Leser erfĂ€hrt “niedrige BeweggrĂŒnde”.

      Im vierten Schritt wird eine naive Haltung eingenommen. Das dient aus Mangel ein Fakten (“zugegeben ,dass sich meine Äußerung nicht auf Fakten stĂŒtzen lĂ€sst”) der Emotionalisierung, frei nach dem Motto: “Also mal ganz ehrlich, da ist zwar nichts bewiesen, aber könnte es nicht doch sein….?) Klares Ziel in dieser Phase ist die Ansprache an tief sitzende Vorurteile und Ressentiments.

      Zum Abschluss wird wieder relativiert. Die konkrete Handlung wird nur noch als “Fehler” abgetan und gleichzeitig legitimiert: “Das passiert zweifelsohne jedem.” Wie absurd das ist, kann jeder fĂŒr sich mit der Frage beantworten, ob es “jedem passiert” ist, sich als Hitler darzustellen und entsprechende Äußerungen zu tĂ€tigen. Das werden wohl die meisten zurĂŒckweisen. Hat man aber so ein paar antisemitische oder fremdenfeindliche Vorurteile in sich, dann ist das zwar ein “Fehler”, der aber “jedem passiert”.

      Der letzte Satz ist klar an Jugendliche gerichtet, ironisiert eine “Zustimmung” (“Ich bin aber beruhigt”) und weist auf die Folgen hin: “sie (die SchĂŒler) unter ihnen (den Aufpassern) leiden mĂŒssen”.

      Mit ziemlicher Sicherheit heißt der Absender nicht “Anna”. Es wurde eine nicht verifizierbare email-Adresse verwendet. Ob es sich um einen Ladenburger SchĂŒler, ĂŒberhaupt einen SchĂŒler oder um einen rechtsradikalen Verfasser handelt, können wir letztlich nicht genau feststellen.

      Fest steht, dass es sich um eine mustergĂŒltige rechtsradikale Argumentationslinie handelt.

      Einen schönen Tag wĂŒnscht
      Das ladenburgblog

      • simon

        Ich ziehe meinen Hut vor Teil 2. Der wohl schwachsinnigste Beitrag der gesamten Diskussion …

        • Dasladenburgblog

          Guten Tag!

          Sie ziehen Ihren Hut vor Schwachsinn? Wie schwachsinnig ist das denn?

          Liebe Leserinnen und Leser,

          von Dienstag bis Donnerstag haben wir fast ausnahmslos alle Kommentare zugelassen und nur die heftigsten oder blödesten nicht veröffentlicht.

          Seitdem wĂ€hlen wir aus, ob eine echte Meinung vertreten wird (“das ist schwachsinnig” ist keine Meinung, sondern nur im Wortsinn schwach-sinnig”). Wir lassen grundsĂ€tzlich jede Meinung zu, die ausreichend formuliert ist und nach Möglichkeit auch wenigstens ein Argument enthĂ€lt. Wir löschen Kommentare wie den obigen genauso als wĂŒrde da stehen “Das ist großartig”.

          Das hat keinen Mehrheit, bringt niemanden weiter und langweilt nur.

          Ebenso solche Kommentare: “Sie schreiben das CBG schlecht”, “wie kann der miese Journalist schreiben, das wĂ€re ein Nazi-Sumpf”, wie auch “Ihnen geht es doch nur um persönliche Bereicherung” und andere falsche Argumente.

          Wer den Text gelesen hat und sich nicht nur auf das verlĂ€sst, was er gehört hat, wird feststellen, dass ĂŒber das CBG ĂŒberhaupt nicht schlecht geschrieben wird. Es wird auch ĂŒber die zehn SchĂŒler nicht “schlecht” geschrieben, sondern es ist aufgeschrieben, was “problematisch” ist.

          Was die persönliche Bereicherung angeht: Wirft man einem AutoverkĂ€ufer vor, wenn er ein Auto verkauft? Einem Bankangestellten, wenn er seinen Lohn ĂŒberwiesen bekommt? NatĂŒrlich lebt Journalismus von Aufmerksamkeit und ĂŒber diese Aufmerksamkeitsplattform wird Werbung verkauft – in allen Medien.

          Konkret hat uns dieser Artikel gut 100 “Facebook-Kontakte” gekostet, weil sich diese SchĂŒler entweder mit dem “Hitlerbart-TrĂ€ger” und seinen Kommentatoren solidarisiert haben oder “gegen” unseren Artikel oder beides. Viel mehr Möglichkeiten gibt es nicht. Und das entscheidet jeder selbst. Wir bedauern das, weil sich unser Artikel weder gegen einen der zehn SchĂŒler noch gegen das CBG richtet, sondern zwei Probleme beschreibt: Den unkritischen Umgang mit dem Nationalsozialismus sowie einen wenig bewussten Umgang mit dem sozialen Netzwerk Facebook und der Tatsache, dass jeder, der im Internet etwas einstellt, dieses auch “veröffentlicht”.

          Wir haben also bewusst Verluste riskiert, weil wir uns auch nicht selbst mit “kuscheligen” Themen zensieren wollen. Die Redaktion des ladenburgblogs steht dafĂŒr ein, auch “unangenehme” Themen aufzugreifen. “Hurra”-Journalismus gibt es schon genug.

          Wir wurden fĂŒr die SchwĂ€rzung der Grafiken kritisiert. In unseren Augen war diese “ausreichend” – das ist aber nach unseren MaßstĂ€ben nicht gut genug. Wir haben nach dem ersten Hinweis reagiert und nachgearbeitet, um eine gute oder sehr gute Anonymisierung zu machen – verweisen aber gleichzeitig darauf, dass das unser Anspruch ist. Die betroffenden Personen hatten schließlich selbst die Daten öffentlich gemacht.

          Und wir wurden fĂŒr unseren “Seitenhieb” auf den MM vielfach kritisiert. Motto: “Das war unnötig. Laßt das weg und konzentriert euch auf eure Arbeit. Die ist wichtig.” Diese Kritik nehmen wir ernst und an.

          Kritik lohnt sich meist immer – das ist unsere Meinung. Sie verbessert unser redaktionelles Angebot und den unterschiedlichen Blick auf die Dinge. Wir freuen uns weiter ĂŒber kritische Kommentare, die sich mit dem jeweiligen Thema tatsĂ€chlich auseinandersetzen.

          Einen schönen Tag wĂŒnscht
          Das ladenburgblog

  • Gunter Hofsteinhausen

    Hallo, Herr Prothmann,
    Ich habe die Nachricht ĂŒber das Bild mittlerweile auch bekommen und deren Anschuldigungen und bin aber zwiespaltiger Meinung natĂŒrlich sollte man so ein Bild nicht im Internet veröffentlicht werden, vor allem da es der Person schadet im Bezug auf die voranschreitende Kariere.
    Jedoch finde ich die Aussage die SchĂŒler des CBG’s wĂŒrden Zitat:”rum hitlern”, im vollen Maße ĂŒbertrieben. Es erzeugen ca. 1% der SchĂŒler oder noch weniger diesen “Spass”, jedoch selbst diese 1% machen das sicher nur zu ihrer Belustigung und Verhöhnung und nicht als Glaube dieser Ideologie.
    Meiner Meinung nach ĂŒbertreiben und ĂŒberziehen sie dieses Thema deutlich, nur um Aufmerksamkeit zu bekommen. Zudem haben sie kein Recht einfach zu behaupten unsere Schule wĂŒrde Zitat: “herum hitlern”, geschweige denn den Ruf der Schule so in den Dreck zu ziehen.
    Ich finde manche ihrer Beitrage extrem uninteressant, wie zum Beispiel, dass ein Vogel am heddesheimer Badesee gestorben ist.
    Was ich zudem noch richtig falsch finde ist sich bei einigen SchĂŒlern des CBG’s ein zu schleimen und ihr Vertrauen zu gewinnen zu versuchen. Auch der Versuch mit in den Verein der SchĂŒlerzeitung hinein zu gelangen ist aufgrund ihrer derben Artikel sehr verletzend und traurig.
    Bitte schreiben sie nur ĂŒber richtige, deutlich bewiesene Quellen.

    • Dasladenburgblog

      Guten Tag!

      Danke fĂŒr Ihren Beitrag.

      Es geht aus unserer Sicht erstens um die Grenzverletzung durch die SchĂŒler. Und sicher auch um Eigenschutz. Lesen Sie den Text naochmals: Wir haben eine absolute Anonymisierung angeboten.

      Es gibt im Text keine Aussage, “die” SchĂŒler des CBG wĂŒrden herumhitlern. Das Wort ist eindeutig und ausschließlich auf die betreffenden zehn SchĂŒlerinnen und SchĂŒler bezogen. Über die Motive haben wir keine Kenntnis, da die SchĂŒler sich dazu nicht Ă€ußern wollten. Ihr Argument wird nicht besser, indem Sie es um “Ruf in den Dreck ziehen” erweitern. Nennen Sie einen konkreten Beleg im Text dafĂŒr, wenn Sie können.

      Wenn die betreffenden SchĂŒler dies allerdings tun möchten, haben sie dazu nach wir vor bei uns Gelegenheit.

      Ein Medium, das keine Aufmerksamkeit erreichen möchte ist so sinnig wie ein Autobauer, der Autos bauen wĂŒrde, die nicht fahren.

      Wir haben keine Kenntnis von “einem” gestorbenen Vogel am Heddesheimer Badesee. Haben Sie einen link? Und wenn es einen solchen Text gĂ€be, mĂŒssten Sie uns zumindest von dem Vorwurf erlösen, wir heischten nur nach Aufmerksamkeit. Ein solch langweilger Text wĂ€re der beste Gegenbeweis ;-)

      Haben Sie einen Beleg dafĂŒr, dass wir uns bei SchĂŒlern “eingeschleimt” haben, um ihr “Vertrauen zu gewinnen”? Schon interessant, was uns so alles vorgeworfen wird – immer ohne Beleg und ohne Quelle natĂŒrlich.

      Die Bitte geben wir zurĂŒck: Quellen sind von Vorteil. Unsere Quellen sind alle belegt.

      Einen schönen Tag wĂŒnscht
      Das ladenburgblog

  • mitmachinternet

    versteht denn hier niemand worum es eigentlich geht?

    was hier passiert ist SEHR erschreckend

    es geht hier in erster linie nicht um ernst oder spass, sondern um die folgen gedankelosen handelns der generation web2.0 (mitmachinternet)

    es ist sicher an der zeit unsere jugend hinsichtlich des web2.0 und social networking RICHTIG aufzuklÀren.

    fragt euch doch einmal welche folgen dieser facebook fotoupload und die kommentare mittlerweile mit sich gebracht haben. diskussionen, beleidigungen, drohungen, verherrlichungen etc. und das steht jetzt fĂŒr wer weiss wie lange auf irgend einer plattform oder auf irgendeiner backup festplatte und taucht vielleicht in 100 jahren nochmal in einem archiv auf.

    regel nummer 1: THINK BEFORE YOU POST

    http://www.youtube.com/watch?v=4w4_Hrwh2XI > kommentar veröffentlichen

    http://www.youtube.com/watch?v=-8oJCuse59g > bild veröffentlichen

    und wenn du diese regel eben nicht beachtest, dann musst du auch mit den konsequenzen leben. egal ob offensichtlicher spass oder nicht, es gibt immer jemanden der einen anderen humor hat.

  • martin silenus

    WĂ€hrend dem Zivildienst habe ich mich einmal mit einem “freundlichen” “Heil Hitler” zu den Kollegen an den Mittagstisch gesetzt. Bis auf einen haben alle herzhaft gelacht. Nicht einer von uns hatte eine rechte Gesinnung. In unserer nĂ€he gab es seit meiner Kindheit (und wohl schon vorher) viele sog. Migranten. Wir hatten und haben alle Freunde mit Migrationshintergrund.
    Dennoch gebe ich ihnen recht das solche “SpĂ€ĂŸe”in Zeiten des Internets durch aus gruselig sind. Im kleinen Kreis unter Freunden kann jeder abschĂ€tzen ob das nun ein schlechter Scherz ist, oder eine widerliche Gesinnung. In der breiten Öffentlichkeit des Internet sieht die Sache schon ganz anders aus.